Dieser Absatz verdiente es, dass er in Gold und Diamanten gefasst werde.

Es wurde fürwahr dies schon zuvor beschrieben: In seiner Hand loben und preisen Gott selbst noch die kleinen Steinchen. Dem Geheimnis von:

»Nicht du warst es, der da warf, als du geworfen hast.«

gemäß, schlugen Erde und kleine Steinchen den Feind gleich Kugeln und Granaten in die Flucht. Der Feststellung entsprechend:

»Als der Mond gespalten wurde...« (Sure 54, 1)

spaltete er mit einem Finger der gleichen Hand den Mond in zwei Teile; und mit der selben Hand ließ er aus seinen zehn Fingern Wasser strömen wie aus einem Brunnen und ließ ein ganzes Heer davon trinken; durch die selbe Hand fanden die Kranken und die Verwundeten Heilung. Dies zeigt mit Sicherheit, wie sehr diese gesegnete Hand ein Wunder über allen Wundern der Allmacht Gottes ist. Unter seinen Freunden wird die Fläche dieser Hand zu einem kleinen Haus des Gottesgedenkens (Dhikirhane) des Hochgelobten, in dem kleine Steinchen Gottes gedenken und Ihn preisen, wenn sie darin eintreten. Gegen seine Feinde wird sie zu einem kleinen Zeughaus des Herrn, in dem Steine und Erde, wenn man sie dort hineinbringt, zu Bomben und Granaten werden. Für die Verwundeten und die Kranken wird sie zu einer kleinen Apotheke des Allbarmherzigen, durch die alles Leid, das sie berührt, geheilt wird. Emporgehoben mit Majestät (Dschelal) spaltet sie den Mond und gibt ihm die Gestalt von zwei Bogen. Wenn sie sich in Schönheit (Dschemal) neigt, wird sie einem Brunnen des Allbarmherzigen gleich, dem wie aus zehn Hähnen paradiesisches Wasser (Kauthar) entströmt. Da es aber nur die Hand dieser Persönlichkeit ist, welche die Quelle und der Erscheinungsort solcher außerordentlichen Wunder ist, sollte es dann nicht sonnenklar zu verstehen sein, wie sehr eine solche Persönlichkeit bei dem Schöpfer der Welt anerkannt, wie glaubwürdig sein Ruf und sein Anliegen (dava) ist und wie glücklich jene sein werden, die in diese Hand das Versprechen ihres Bundes gegeben haben.

Risale-i Nur - Neunzehnter Brief