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  1. #31
    ABDULLAH çevrimdýþý Forum Yöneticisi
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    Cevap: KURAN'I KERiM ALMANCA MEALi! ( DEUTSCH QURAN )

    27-AL-NAML
    m Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Tá Sín. Dies sind Verse des Korans und eines deutlichen Buches,
    2. Eine Führung und frohe Botschaft denen, die glauben,
    3. Die das Gebet verrichten und die Zakat zahlen und fest auf das Jenseits vertrauen.
    4. Die aber nicht an das Jenseits glauben Wir haben ihnen ihre Werke schön erscheinen lassen; so wandern sie nur in Verwirrung.
    5. Das sind die, deren eine schlimme Strafe harrt, und sie allein sind es, die im Jenseits die größten Verlierer sein werden.
    6. Wahrlich, du empfängst den Koran von einem Allweisen, Allwissenden.
    7. (Denke daran) da Moses zu den Seinen sprach: «Ich gewahre ein Feuer. Ich will euch von dort Kunde bringen, oder ich will euch eine Flamme bringen, einen Feuerbrand, auf daß ihr euch wärmen möget.»
    8. Und da er zu ihm kam, ward er angerufen: «Gesegnet soll sein, wer im Feuer ist und wer darum herum ist; und gepriesen sei Allah, der Herr der Welten!
    9. O Moses, Ich bin Allah, der Allmächtige, der Allweise.
    10. Wirf deinen Stab hin.» Doch da er ihn sich regen sah, als wäre er eine Schlange, da wandte er sich zur Flucht und schaute nicht zurück. «O Moses, fürchte dich nicht. Wahrlich, Ich - in Meiner Gegenwart brauchen die Gesandten keine Furcht zu hegen;
    11. Wer aber Unrecht tut und dann Gutes an Stelle des Bösen setzt, dann fürwahr, Ich bin allverzeihend, barmherzig.
    12. Und stecke deine Hand in deinen Busen; sie wird weiß hervorkommen ohne ein Übel - (eines) der neun Zeichen für Pharao und sein Volk, denn sie sind ein frevelndes Volk .»
    13. Doch als Unsere erleuchtenden Zeichen zu ihnen kamen, sprachen sie: «Das ist offenkundige Zauberei.»
    14. Und sie verwarfen sie in Ungerechtigkeit und Hochmut, während ihre Seelen doch von ihnen überzeugt waren. Sieh nun, wie das Ende derer war, die verderbt handelten!
    15. Und Wir gaben David und Salomo Wissen, und sie sprachen: «Aller Preis gebührt Allah, Der uns erhöht hat über viele Seiner gläubigen Diener.»
    16. Salomo ward Davids Erbe, und er sprach: «O ihr Menschen, der Vögel Sprache ist uns gelehrt worden; und alles ward uns beschert. Das ist fürwahr die offenbare Huld.»
    17. Und versammelt wurden dort vor Salomo dessen Heerscharen der Dschinn und Menschen und Vögel, und sie waren in geschlossene Abteilungen geordnet,
    18. Bis dann, als sie zum Tale der Ameisen kamen, eine Ameise sprach: «O ihr Ameisen hinein in eure Wohnungen, damit nicht Salomo und seine Heerscharen euch zertreten, ohne daß sie es merken.»
    19. Da lächelte er heiter über ihre Worte und sprach: «Mein Herr, gib mir ein, dankbar zu sein für Deine Gnade, die Du mir und meinen Eltern gewährt hast, und Gutes zu tun, das Dir wohlgefällig sei, und nimm mich, durch Deine Barmherzigkeit, unter Deine rechtschaffenen Diener auf.»
    20. Und er musterte die Vögel und sprach: «Wie kommt es, daß ich den Wiedehopf nicht sehe? Ist er unter den Abwesenden?
    21. Ich will ihn gewißlich strafen mit strenger Strafe oder ich will ihn töten, es sei denn, er bringt mir einen triftigen Grund vor.»
    22. Und er säumte nicht lange (bis daß Wiedehopf kam) und sprach: «Ich habe erfaßt, was du nicht erfaßt hast; und ich bin aus Saba zu dir gekommen mit sicherer Kunde.
    23. Ich fand eine Frau über sie herrschen, und ihr ist alles beschert worden, und sie hat einen mächtigen Thron.
    24. Ich fand sie und ihr Volk die Sonne anbeten statt Allah; und Satan hat ihnen ihre Werke ausgeschmückt und hat sie abgehalten von dem Weg, so daß sie dem Weg nicht folgen;
    25. (Und Satan hat sie geheißen) nicht Allah zu verehren, Der ans Licht bringt, was verborgen ist in den Himmeln und auf Erden, und Der weiß, was ihr verhehlt und was ihr offenbart.»
    26. Allah! es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Herrn des erhabenen Throns.
    27. (Salomo) sprach: «Wir werden sehen, ob du die Wahrheit gesprochen hast oder ob du ein Lügner bist.
    28. Geh mit diesem Briefe von mir und lege ihn vor sie hin; dann ziehe dich von ihnen zurück und schau, was sie erwidern.»
    29. (Die Königin) sprach: «Ihr Häupter, ein ehrenvoller Brief ist mir überbracht worden.
    30. Er ist von Salomo, und er ist: "Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.
    31. Seid nicht überheblich gegen mich, sondern kommet zu mir in Ergebenheit."»
    32. Sie sprach: «O ihr Häupter, ratet mir in meiner Sache. Ich entscheide keine Angelegenheit, solange ihr nicht zugegen seid.»
    33. Sie antworteten: «Wir besitzen Kraft und besitzen starke Kriegsmacht, aber dir obliegt der Befehl; sich nun zu, was du befehlen willst »
    34. Sie sprach: «Fürwahr Könige, wenn sie ein Land eindringen, sie verwüsten es und machen die höchsten unter seinen Bewohnern zu den niedrigsten. So verfahren sie.
    35. Ich aber will ihnen ein Geschenk schicken und will abwarten, was die Boten zurückbringen »
    36. Als nun (ihr Botschafter) zu Salomo kam, sprach (dieser): «Schüttet ihr Reichtümer über mich aus? Jedoch was Allah mir gegeben hat, ist besser als das, was Er euch gegeben. Nein, ihr seid es, die sich ihrer Gabe freuen.
    37. Kehre zu ihnen zurück, denn wir werden ganz gewiß mit Heerscharen zu ihnen kommen, gegen die sie keine Macht haben werden, und wir werden sie von dort austreiben in Schmach, und sie werden sich gedemütigt fühlen.»
    38. Er sprach: «O ihr Häupter, wer von euch bringt mir ihren Thron, bevor sie zu mir kommen in Ergebenheit?»
    39. Da sprach ein Kraftvoller unter den Dschinn: «Ich will ihn dir bringen, ehe du dich von deinem Feldlager erhebst; wahrlich, ich habe die Stärke dazu und bin vertrauenswürdig.»
    40. Da sprach einer, der Kenntnis von der Schrift hatte: «Ich bringe ihn dir, ehe dein Blick zu dir zurückkehrt.» Und da er ihn vor sich stehen sah, sprach er: «Dies ist durch die Gnade meines Herrn, daß Er mich prüfen möge, ob ich dankbar oder undankbar bin. Und wer dankbar ist, der ist dankbar zum Heil seiner eigenen Seele; wer aber undankbar ist siehe, mein Herr ist Sich Selbst genügend, freigebig.»
    41. Er sprach: «Laßt ihr ihren Thron gering erscheinen; wir wollen sehen, ob sie dem rechten Weg folgt oder ob sie zu denen gehört, die nicht dem rechten Wege folgen.»
    42. Als sie kam, da ward gesprochen: «Ist dein Thron wie dieser?» Sie antwortete: «Es ist als wäre er ein und derselbe. Und uns ward schon vordem Kenntnis verliehen, und wir hatten uns bereits ergeben.»
    43. Und er hielt sie ab von dem, was sie statt Allah zu verehren pflegte, denn sie gehörte zu einem ungläubigen Volk.
    44. Es ward zu ihr gesprochen: «Tritt ein in den Palast.» Und da sie ihn sah, hielt sie ihn für einen Wasserspiegel und entblößte ihre Schenkel. (Salomo) sprach: «Es ist ein Palast, getäfelt und gepflastert mit geglättetem Glas.» Sie sprach: «Mein Herr, ich habe fürwahr wider meine eigene Seele gesündigt; und ich ergebe mich, mit Salomo, Allah, dem Herrn der Welten.»
    45. Wir entsandten zu den Thamüd ihren Bruder Sáleh (der sprach): «Verehret Allah!» Doch siehe, sie wurden zwei Parteien, die miteinander stritten.
    46. Er sprach: «O mein Volk, weshalb wollt ihr lieber das Böse beschleunigt sehen als das Gute? Warum bittet ihr nicht Allah um Verzeihung, damit euch Barmherzigkeit zuteil werde?»
    47. Sie sprachen: «Wir ahnen Böses von dir und von denen, die mit dir sind.» Er sprach: «Euer Unheil ist bereits bei Allah. Nein, ihr seid ein Volk, das geprüft wird.»
    48. Und es waren in der Stadt neun Leute, die Unheil im Lande stifteten, und sie wollten sich nicht bessern.
    49. Sie sprachen: «Schwöret einander bei Allah zu, daß wir gewißlich ihn (Sáleh) und seine Angehörigen nachts überfallen wollen, und dann wollen wir zu seinem Hinterlassenen sagen: "Wir waren nicht Zeugen beim Untergang seiner Familie, und wir reden bestimmt die Wahrheit."»
    50. Sie schmiedeten einen Plan, auch Wir schmiedeten einen Plan, aber sie gewahrten es nicht.
    51. Sieh nun, wie der Ausgang ihres Planes war, denn Wir vernichteten sie und all ihr Volk ganz und gar.
    52. Und dort sind ihre Häuser, verfallen ob ihres Frevelns. Hierin ist wahrlich ein Zeichen für Leute, die wissen,
    53. Und Wir erretteten jene, die glaubten und gottesfürchtig waren.
    54. Und (gedenke) Lots, da er zu seinem Volke sprach: «Wollt ihr geflissentlich Schändlichkeit begehen?
    55. Wollt ihr euch wirklich Männern in Begierde nähern statt Frauen? Nein, ihr seid ein unwissendes Volk.»
    56. Doch die Antwort seines Volkes war nur, daß sie sprachen: «Treibet Lots Familie hinaus aus eurer Stadt; denn sie sind Leute, die rein sein möchten.»
    57. Also erretteten Wir ihn und die Seinen, bis auf seine Frau; sie ließen Wir unter denen sein, die zurückblieben.
    58. Und Wir ließen einen Regen auf sie niederregnen; und schlimm war der Regen den Gewarnten.
    59. Sprich: «Aller Preis gebührt Allah, und Frieden sei über jenen von Seinen Dienern, die Er auserwählt hat. Ist Allah besser oder das, was sie anbeten?»
    60. Wer hat denn Himmel und Erde geschaffen, und wer sendet Wasser für euch vom Himmel nieder, durch das Wir Gärten, in Schönheit prangend, sprießen lassen? Ihr vermöchtet nicht, ihre Bäume sprießen zu lassen. Ist wohl ein Gott neben Allah? Nein, sie sind ein Volk, das Götter neben Gott stellt.
    61. Wer hat denn die Erde zu einer Ruhestatt gemacht und Flüsse durch ihre Mitte geführt und feste Berge auf ihr errichtet und eine Schranke zwischen die beiden Meere gesetzt? Ist wohl ein Gott neben Allah? Nein, die meisten von ihnen wissen es nicht.
    62. Wer antwortet denn dem Bedrängten, wenn er Ihn anruft, und nimmt das Übel hinweg und macht euch zu Nachfolgern auf Erden? Ist wohl ein Gott neben Allah? Gering ist, wessen ihr gedenkt.
    63. Wer leitet euch in den Finsternissen zu Land und Meer, und wer sendet die Winde als Herolde froher Botschaft Seiner Barmherzigkeit voraus? Ist wohl ein Gott neben Allah? Hoch erhaben ist Allah über das, was sie anbeten.
    64. Wer ruft denn Schöpfung hervor und läßt sie dann wieder erstehen, und wer versorgt euch vom Himmel und von der Erde? Ist wohl ein Gott neben Allah? Sprich: «Bringt euren Beweis herbei, wenn ihr wahrhaftig seid.»
    65. Sprich: «Niemand in den Himmeln und auf Erden kennt das Ungesehene, außer Allah; und sie wissen nicht, wann sie auferweckt werden.»
    66. Nein, ihr Wissen über das Jenseits hat gänzlich versagt; nein, sie sind im Zweifel darüber; nein, sie sind ihm gegenüber blind.
    67. Und jene, die ungläubig sind, sagen: «Wie! wenn wir und unsere Väter Staub geworden sind, sollen wir dann wirklich wieder hervorgebracht werden?
    68. Verheißen ward uns dies zuvor - uns und unseren Vätern; dies sind ja nur Fabeln der Alten.»
    69. Sprich: «Reiset umher auf der Erde und seht, wie der Ausgang der Sündigen war!»
    70. Betrübe dich nicht um sie, noch sei bedrängt ob dessen, was sie an Ränken schmieden.
    71. Und sie sagen: «Wann wird diese Verheißung (erfüllt werden), wenn ihr die Wahrheit redet?»
    72. Sprich: «Vielleicht ist ein Teil von dem, was ihr beschleunigen möchtet, schon nahe an euch herangekommen.»
    73. Und fürwahr, dein Herr ist huldreich gegen die Menschen, doch die meisten von ihnen sind nicht dankbar.
    74. Und dein Herr kennt wohl, was ihre Herzen verhehlen und was sie offenkund tun.
    75. Und nichts Verborgenes ist im Himmel oder auf Erden, das nicht in einem deutlichen Buch stünde.
    76. Wahrlich, dieser Koran erklärt den Kindern Israels das meiste von dem, worüber sie uneins sind.
    77. Und er ist fürwahr eine Führung und eine Barmherzigkeit für die Gläubigen.
    78. Dein Herr wird zwischen ihnen entscheiden durch Seinen Spruch, und Er ist der Allmächtige, der Allwissende.
    79. Vertraue also auf Allah, denn du ruhst in lauterer Wahrheit.
    80. Du kannst die Toten nicht hörend machen, noch kannst du bewirken, daß die Tauben den Anruf hören, wenn sie den Rücken kehren;
    81. Noch kannst du die Blinden aus ihrem Irrtum leiten. Du kannst nur die hörend machen. die an Unsere Zeichen glauben und die sich ergeben.
    82. Und wenn der Spruch gegen sie fällt, dann werden Wir für sie einen Keim aus der Erde hervorbringen, der sie stechen soll, weil die Menschen an Unsere Zeichen nicht glaubten.
    83. Und (mahne sie an) den Tag, da Wir aus jedem Volke eine Schar derer versammeln werden, die Unsere Zeichen verwarfen, und sie sollen in Reih und Glied gehalten werden,
    84. Bis, wenn sie kommen, Er sprechen wird: «Habt ihr Meine Zeichen verworfen, obwohl ihr sie nicht mit Wissen umfaßt habt? Oder was war es, das ihr tatet?»
    85. Und der Spruch wird gegen sie fallen ob ihres Frevelns, und sie werden nicht reden.
    86. Haben sie denn nicht gesehen, daß Wir die Nacht geschaffen haben, damit sie darin ruhen möchten, und den Tag zum Sehen? Hierin sind wahrlich Zeichen für Leute, die glauben.
    87. Und an dem Tage, wenn in die Posaune gestoßen wird, dann wird, wer in den Himmeln und wer auf Erden ist, mit Schrecken geschlagen werden, ausgenommen der, den Allah will. Und alle sollen demütig zu Ihm kommen.
    88. Und du siehst die Berge, die du festgegründet glaubst, doch sie bewegen sich wie die Bewegung der Wolken: das Wirken Allahs, Der alles vollendet hat. Wahrlich, Er weiß wohl, was ihr tut.
    89. Wer Gutes vollbringt, dem wird Besseres als das; und sie werden sicher sein vor Schrecken an jenem Tage.
    90. Und die Schlechtes vollbringen, derer Anführer sollen ins Feuer gestürzt werden: «Euch ist gelohnt worden nur nach dem, was ihr gewirkt.»
    91. (Sprich «Mir ist nur geheißen, dem Herrn dieser Stadt zu dienen, die Er geheiligt hat, und Sein sind alle Dinge; und mir ist geheißen, einer der Gottergebenen zu sein,
    92. Und den Koran vorzutragen.» Wer also dem rechten Weg folgt, der folgt ihm nur zu seinem eigenen Besten; und wer irregeht, so sprich: «Ich bin nur einer der Warner.»
    93. Und sprich: «Aller Preis gebührt Allah; Er wird euch Seine Zeichen zeigen, und ihr werdet sie erkennen.» Und dein Herr ist nicht unachtsam dessen, was ihr tut.
    Yazar : Risale Forum
    Müslüman, Müslüman’ýn elinden ve dilinden emin olduðu kimsedir.” (Riyâzu’s-Sâlihîn, 211)


  2. #32
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    Mar 2010
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    Cevap: KURAN'I KERiM ALMANCA MEALi! ( DEUTSCH QURAN )

    28-A L- Q A S A S
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Tá Sín Miacute;m.
    2. Das sind die Verse des deutlichen Buches.
    3. Wir wollen dir ein Stück aus der Geschichte von Moses und Pharao vortragen, der Wahrheit gemäß, für Leute, die glauben.
    4. Siehe, Pharao betrug sich hoffärtig im Land und teilte das Volk darin in Gruppen: einen Teil von ihnen versuchte er zu schwächen, indem er ihre Söhne erschlug und ihre Frauen leben ließ. Fürwahr, er war einer der Unheilstifter!
    5. Und Wir wünschten, denen, die im Lande als schwach erachtet worden waren, Huld zu erweisen und sie zu Führern zu machen und zu Erben einzusetzen,
    6. Und sie festzusetzen im Land und Pharao und Hámán und ihren Heerscharen durch sie das zu zeigen, was sie befürchteten.
    7. Da offenbarten Wir der Mutter von Moses: «Säuge ihn; und wenn du für ihn fürchtest, so wirf ihn in den Fluß und fürchte dich nicht und betrübe dich nicht; denn Wir werden ihn dir wiedergeben und ihn zu einem der Gesandten machen.»
    8. Und die Angehörigen Pharaos lasen ihn auf, daß er ihnen zum Feind und zum Kummer würde; denn Pharao und Hámán und ihre Heerscharen waren Missetäter.
    9. Eine Frau von Pharaos Familie sprach: «Eine Augenweide mir und dir! Tötet ihn nicht. Vielleicht erweist er sich nützlich für uns, oder wir nehmen ihn als Sohn an.» Aber sie waren ahnungslos.
    10. Und das Herz von Moses' Mutter wurde leicht. Fast hätte sie ihn öffentlich anerkannt, hätten Wir nicht ihr Herz gestärkt, damit sie am Glauben zunehmen möchte.
    11. Sie sprach zu seiner Schwester: «Spüre ihm nach.» So beobachtete sie ihn von weitem; und jene ahnten nichts.
    12. Und vordem hatten Wir ihm die Ammen verboten. Da sprach sie (seine Schwester): «Soll ich euch einen Haushalt nennen, wo man ihn für euch aufziehen und ihm wohlgesinnt sein würde?»
    13. So gaben Wir ihn seiner Mutter zurück, damit ihr Auge gekühlt werde und damit sie sich nicht gräme und damit sie wisse, daß Allahs Verheißung wahr ist. Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht.
    14. Und als er seine Vollkraft erreicht hatte und reif geworden war, verliehen Wir ihm Weisheit und Wissen; also belohnen Wir jene, die Gutes tun.
    15. Und er betrat die Stadt um eine Zeit, da ihre Bewohner in einem Zustand von Unachtsamkeit waren; und er fand da zwei Männer, die miteinander kämpften, der eine von seiner eigenen Partei und der andere von seinen Feinden. Jener, der von seiner Partei war, rief ihn zu Hilfe gegen den, der von seinen Feinden war. So schlug Moses ihn zurück; doch es führte zu seinem Tod. Er sprach: «Das ist ein Werk Satans; er ist ein Feind, ein offenbarer Verführer.»
    16. Er sprach: «Mein Herr, ich habe an meiner Seele Unrecht getan, so vergib mir.» So verzieh Er ihm; denn Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige.
    17. Er sprach: «Mein Herr, da Du mir gnädig gewesen bist, will ich nie ein Helfer der Sünder sein.»
    18. Und der Morgen fand ihn in der Stadt, furchtsam, auf der Hut; und siehe, jener, der ihn tags zuvor zu Hilfe gerufen hatte, schrie (wiederum) zu ihm um Beistand. Da sprach Moses zu ihm: «Du bist fürwahr ein Irregegangener.»
    19. Und da er sich entschloß, Hand an den Mann zu legen, der ihrer beider Feind war, sprach er: «O Moses, willst du mich töten, wie du gestern einen Menschen getötet hast? Du suchst nur ein Tyrann im Land zu werden, und du willst nicht ein Friedensstifter sein.»
    20. Da kam ein Mann von dem äußersten Ende der Stadt gelaufen. Er sprach: «O Moses, die Häupter beraten sich gegen dich, um dich zu töten. Darum mache dich fort, ich bin dir ein aufrichtiger Freund.»
    21. Da ging er hinaus von dort, furchtsam, auf der Hut. Er sprach: «Mein Herr, rette mich vor dem ruchlosen Volk.»
    22. Und als er sein Antlitz gegen Midian wandte, sprach er: «Ich hoffe, mein Herr wird mich auf den rechten Weg leiten.»
    23. Als er zum Wasser von Midian kam, fand er dort eine Schar von Leuten, die (ihr Vieh) tränkten. Und neben ihnen fand er zwei Frauen, die (ihr Vieh) zurückhielten. Er sprach: «Was ist mit euch?» Sie antworteten: «Wir können (unser Vieh) nicht eher tränken, als bis die Hirten (ihre Herden) fortgetrieben haben, und unser Vater ist ein Greis, hochbetagt.»
    24. Da tränkte er (ihre Herden) für sie. Dann zog er sich in den Schatten zurück und sprach: «Mein Herr, ich bedarf des Guten, was immer es sei, das Du auf mich herabsenden magst.»
    25. Und eine der beiden kam schamhaft zu ihm gegangen. Sie sprach: «Mein Vater ruft dich, damit er dir Lohn geben kann dafür, daß du (unser Vieh) für uns getränkt hast.» Als er nun zu ihm kam und ihm seine Geschichte erzählte, sprach er: «Fürchte dich nicht; du bist dem ruchlosen Volk entronnen.»
    26. Da sprach eine der beiden: «O mein Vater, dinge ihn; denn der beste Mann, den du dingen kannst, ist einer, der stark ist, ehrlich.»
    27. Er sprach: «Ich will dir eine von diesen meinen zwei Töchtern zur Frau geben unter der Bedingung, daß du dich mir auf acht Jahre zum Dienst verpflichtest. Willst du dann zehn (Jahre) vollmachen, so steht es bei dir. Ich möchte aber nicht hart sein zu dir; du wirst mich, so Allah will, als einen der Rechtschaffenen erfinden.»
    28. Er sprach: «Das sei zwischen mir und dir. Welche der beiden Fristen ich auch erfülle, es soll mich kein Vorwurf treffen; und Allah ist Zeuge dessen, was wir sagen.»
    29. Als Moses nun die Frist erfüllt hatte und mit seinen Angehörigen reiste, gewahrte er in der Richtung des Berges ein Feuer. Er sprach zu den Seinen: «Bleibt zurück, ich gewahre ein Feuer; vielleicht kann ich euch eine Kunde davon bringen oder einen Feuerbrand, so daß ihr euch wärmen könnt.»
    30. Und als er zu ihm kam, da ward er angerufen von der rechten Seite des Tales, aus dem Baume, am gesegneten Ort: «O Moses, wahrlich Ich, Ich bin Allah, der Herr der Welten.
    31. Wirf deinen Stab hin.» Als er ihn sich regen sah, als wäre er eine Schlange, da wandte er sich zur Flucht und schaute nicht zurück. «O Moses, tritt vor und fürchte dich nicht;: denn du gehörst zu jenen, die sicher sind.
    32. Stecke deine Hand in deinen Busen; sie wird weiß hervorkommen ohne Übel, und ziehe deinen Arm ohne Furcht an dich. Das sollen nun zwei Beweise von deinem Herrn für Pharao und seine Häupter sein, denn sie sind ein frevelndes Volk.»
    33. Er sprach: «Mein Herr, ich habe einen von ihnen erschlagen und ich fürchte, sie werden mich töten.
    34. Und mein Bruder Aaron, er ist beredter als ich mit der Zunge; sende ihn darum mit mir als einen Helfer, daß er mich beglaubige, denn ich fürchte, sie werden mich der Falschheit zeihen.»
    35. Er sprach: «Wir wollen deinen Arm stärken mit deinem Bruder, und Wir wollen euch beiden Macht geben, so daß sie euch nicht erreichen werden. (Gehet nun) mit Unseren Zeichen. Ihr beide und die, welche euch folgen, werden die Sieger sein.»
    36. Als Moses zu ihnen kam mit Unseren deutlichen Zeichen, da sprachen sie: «Das ist nichts als ein Zaubertrug, und wir haben unter unseren Vorvätern nie dergleichen gehört.»
    37. Moses sprach: «Mein Herr weiß am besten, wer es ist, der Führung von Ihm gebracht hat, und wem der glückselige Lohn der Wohnstatt zuteil werden wird. Wahrlich, die Frevler haben nie Erfolg.»
    38. Und Pharao sprach: «O ihr Häupter, ich kenne keinen anderen Gott für euch außer mir; so brenne mir, o Hámán, (Ziegel aus) Ton und mache mir einen Turm, damit ich den Gott Moses' erblicken kann, ob ich ihn gleich gewißlich für einen Lügner erachte.»
    39. Er und seine Heerscharen betrugen sich hoffärtig im Land ohne irgendeine Rechtfertigung. Und sie wähnten, daß sie nie zu Uns zurückgebracht werden würden.
    40. So erfaßten Wir ihn und seine Heerscharen und setzten sie aus inmitten des Meeres. Schau darum, wie der Ausgang der Missetäter war!
    41. Und Wir machten sie zu Führern, welche (Menschen) zum Feuer luden; und am Tage der Auferstehung werden sie keinen Beistand finden.
    42. Und Wir ließen ihnen einen Fluch folgen in dieser Welt; und am Tage der Auferstehung werden sie unter den Verabscheuten sein.
    43. Und Wir gaben Moses die Schrift, nachdem Wir die früheren Geschlechter vernichtet hatten, als ein Mittel zur Erleuchtung für die Menschen und als Führung und Barmherzigkeit, auf daß sie ermahnt wären.
    44. Und du warst nicht auf der westlichen Seite, als Wir Moses den Auftrag gaben, noch warst du unter den Anwesenden.
    45. Jedoch Wir ließen (nach Moses) Geschlechter erstehen, und das Leben wurde ihnen lang. Und du verweiltest nicht unter dem Volke von Midian, ihnen Unsere Zeichen vorzutragen doch Wir, Wir schickten Gesandte.
    46. Und du warst nicht auf der Seite des Berges, da Wir riefen. Doch (Wir haben dich entsandt) als eine Barmherzigkeit von deinem Herrn, damit du ein Volk warnen möchtest dem vor dir kein Warner gekommen war, auf daß sie ermahnt seien.
    47. Und wäre es nicht, daß sie, wenn ein Unglück sie treffen sollte um dessentwillen, was ihre Hände vorausgesandt, sprechen könnten: «Unser Herr, warum hast Du uns nicht einen Gesandten geschickt, daß wir Deine Zeichen hätten befolgen mögen, und wir wären unter den Gläubigen gewesen?» (Wir hätten dich nicht entsandt.)
    48. Doch als ihnen nun die Wahrheit von Uns kam, da sprachen sie: «Warum ist ihm nicht das gleiche gegeben worden wie das, was Moses gegeben ward?» Haben sie denn nicht das geleugnet, was Moses zuvor gegeben ward? Sie hatten gesagt: «Zwei Zauberwerke, die einander stützen.» Und sie sagten: «Wir leugnen beide.»
    49. Sprich: «So bringet ein Buch von Allah herbei, das eine bessere Führung ist als diese beiden, damit ich ihm folge, wenn ihr wahrhaftig seid.»
    50. Doch wenn sie dir nicht antworten, dann wisse, daß sie nur ihren eigenen bösen Gelüsten folgen. Und wer ist irrender als der, der seinen bösen Gelüsten folgt ohne Führung von Allah? Wahrlich, Allah leitet das ungerechte Volk nicht.
    51. Und Wir haben ihnen das Wort immer wieder übermittelt, auf daß sie ermahnt seien.
    52. Diejenigen, denen Wir die Schrift zu vor gegeben - sie glauben daran.
    53. Und wenn sie ihnen vorgetragen wird, sagen sie: «Wir glauben daran. Wahrlich es ist die Wahrheit von unserem Herrn; wir hatten uns schon vordem (Gott) ergeben.»
    54. Diese werden ihren Lohn zweimal erhalten, weil sie standhaft waren und das Böse abwehren durch das Gute und spenden von dem, was Wir ihnen gegeben haben.
    55. Und wenn sie eitles Gerede hören, so wenden sie sich davon ab und sprechen: «Für uns unsere Werke und für euch eure Werke. Friede sei mit euch! Wir suchen nicht die Unwissenden.»
    56. Du kannst nicht dem den Weg weisen, den du liebst; Allah aber weist den Weg, wem Er will; und Er kennt am besten jene, die die Führung annehmen.
    57. Sie sprechen: «Wenn wir der Führung mit dir folgten, so würden wir von unserem Land weggerissen werden.» Haben Wir ihnen denn nicht eine sichere Freistatt aufgerichtet, zu der die Früchte aller Dinge gebracht werden, als eine Versorgung von Uns? Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht.
    58. Und wie so manche Stadt haben Wir zerstört, die in ihrer Fülle des Unterhalts frohlockte! Und dort stehen ihre Wohnstätten, die nicht bewohnt worden sind nach ihnen. Und Wir, Wir wurden die Erben.
    59. Und dein Herr würde nie die Städte zerstören, Er hätte denn zuvor in derer Mutterstadt einen Gesandten erweckt, ihnen Unsere Zeichen vorzutragen; noch zerstören Wir Städte, ohne daß ihre Bewohner voll Ungerechtigkeit sind.
    60. Und was euch auch an Dingen gegeben ward, es ist nur ein zeitweiliger Genuß dieses Lebens und sein Schmuck; und das, was bei Allah ist, ist besser und bleibender. Wollt ihr denn nicht begreifen?
    61. Ist denn der, dem Wir eine schöne Verheißung gaben, die er erfüllt sehen wird, gleich jenem, den Wir mit den guten Dingen dieses Lebens versorgt haben? Doch dann, am Tage der Auferstehung, wird er unter den Vorgeladenen sein.
    62. An jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: «Wo sind nun Meine Nebengötter, die ihr wähntet?»
    63. Diejenigen, über die der Spruch fällig ist, werden sprechen: «Unser Herr, dies sind jene, die wir irreführten. Wir führten sie irre, wie wir selbst irregingen. Wir sprechen uns los vor Dir. Nicht wir waren es, die sie anbeteten.»
    64. Und es wird gesprochen werden: «Ruft eure Götter an.» Und sie werden sie anrufen, doch jene werden ihnen nicht antworten. Und sie werden die Strafe schauen. Wären sie doch dem rechten Weg gefolgt!
    65. An jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: «Welche Antwort gabet ihr den Gesandten?»
    66. Darm werden alle Ausreden ihnen dunkel werden an jenem Tage, und sie werden einander nicht befragen können.
    67. Der aber bereut und glaubt und das Rechte wirkt - wohl möglich, daß er unter den Erfolgreichen sein wird.
    68. Dein Herr erschafft und erwählt, was Ihm gefällt. Nicht ihnen steht die Wahl zu. Gepriesen sei Allah und hoch erhaben über das, was sie anbeten!
    69. Dein Herr weiß, was ihre Herzen verbergen und was sie offenbaren.
    70. Und Er ist Allah; es gibt keinen Gott außer Ihm. Ihm gebührt aller Preis am Anfang und am Ende. Sein ist die Herrschaft, und zu Ihm sollt ihr zurückgebracht werden.
    71. Sprich: «Saget mir, wenn Allah die Nacht dauern ließe über euch bis zum Tage der Auferstehung, welcher Gott außer Allah könnte euch ein Licht bringen? Wollt ihr denn nicht hören?»
    72. Sprich: «Saget mir, wenn Allah den Tag dauern ließe über euch bis zum Tage der Auferstehung, welcher Gott außer Allah könnte euch eine Nacht bringen, worin ihr ruhtet? Wollt ihr denn nicht einsehen?»
    73. Aus Seiner Barmherzigkeit schuf Er für euch die Nacht und den Tag, daß ihr darin ruhen möchtet und daß ihr nach Seiner Huld trachtet und daß ihr dankbar wäret.
    74. An jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: «Wo sind nun Meine Nebengötter, die ihr wähntet?»
    75. Und Wir werden aus jedem Volke einen Zeugen holen und sprechen: «Bringt euren Beweis herbei.» Dann werden sie erkennen, daß die Wahrheit Allahs ist. Und das, was sie zu erdichten pflegten, wird für sie verloren sein.
    76. Korah gehörte zum Volke Moses', doch er bedrückte sie. Und Wir hatten ihm so viel an Schätzen gegeben, daß ihre Schlüssel sicherlich eine Bürde für eine Schar von Starken gewesen wären. Da sein Volk zu ihm sprach: «Frohlocke nicht, denn Allah liebt nicht die Frohlockenden,
    77. Sondern suche in dem, was Allah dir gegeben, die Wohnstatt des Jenseits, und vernachlässige deinen Teil an der Welt nicht; und tue Gutes, wie Allah dir Gutes getan hat; und begehre nicht Unheil auf Erden, denn Allah liebt die Unheilstifter nicht.»
    78. Er antwortete: «Es ward mir nur um des Wissens willen, das ich besitze, gegeben.» Wußte er denn nicht, daß Allah vor ihm schon Geschlechter vernichtet hatte, die stärker waren als er an Kraft und größer an Reichtum? Und die Schuldigen werden nicht nach ihren Sünden befragt.
    79. So ging er denn hinaus zu seinem Volk in seinem Schmuck. Jene nun, die nach dem Leben in dieser Welt begierig waren, sprachen: «O daß wir doch das gleiche besäßen wie das, was Korah gegeben ward! Fürwahr, er ist der Herr gewaltigen Glückes.»
    80. Die aber, denen Wissen zuteil geworden war, sprachen: «Wehe euch, Allahs Lohn ist besser für den, der glaubt und gute Werke übt; und keiner wird ihn erlangen außer den Standhaften.»
    81. Dann ließen Wir die Erde ihn und sein Haus verschlingen; und er hatte keine Schar, ihm zu helfen gegen Allah, noch konnte er sich retten.
    82. Und jene, die noch tags zuvor sich an seine Stelle gewünscht hatten, sprachen: «Ah sieh! es ist fürwahr Allah, Der die Mittel zum Unterhalt weitet und beschränkt, wem Er will unter Seinen Dienern. Wäre uns Allah nicht gnädig gewesen, Er hätte (die Erde) uns verschlingen lassen. Ah sieh! die Undankbaren haben nie Erfolg.»
    83. Jene Wohnstatt im Jenseits! Wir geben sie denen, die weder Selbsterhöhung auf Erden begehren noch irgendeine Verderbnis. Und der Ausgang ist für die Rechtschaffenen.
    84. Wer Gutes vollbringt, soll Besseres als das erhalten; wer jedoch eine böse Tat vollbringt - jene, die böse Werke tun, sollen nur nach dem belohnt werden, was sie getan.
    85. Wahrlich, Er, Der den Koran bindend für dich gemacht hat, Er wird dich zurückbringen zur Stätte der Wiederkehr. Sprich: «Mein Herr weiß am besten, wer es ist, der auf dem rechten Weg ist, und wer in offenbarem Irrtum ist.»
    86. Und du hattest selbst keine Hoffnung, daß dir das Buch offenbart würde; allein es ist eine Barmherzigkeit von deinem Herrn; darum sei den Ungläubigen nie ein Beistand.
    87. Laß niemand dich abwendig machen von den Zeichen Allahs, nachdem sie zu dir niedergesandt worden; und rufe zu deinem Herrn und sei nicht der Götzendiener einer. 88. Und rufe neben Allah nicht einen andern Gott an. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Alle Dinge sind vergänglich, bis auf Sein Angesicht. Sein ist die Herrschaft und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht werden.
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    29-AL-ANKABUT
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Alif Lám Mím.
    2. Meinen die Menschen, sie würden in Ruhe gelassen werden, wenn sie bloß sagen: «Wir glauben», und sie würden nicht auf die Probe gestellt?
    3. Wir stellten doch die auf die Probe, die vor ihnen waren. Also wird Allah gewiß die bezeichnen, die wahrhaftig sind, und gewiß wird Er die Lügner bezeichnen.
    4. Oder glauben diejenigen, die böse Taten begehen, daß sie Uns entrinnen werden? Übel ist, wie sie urteilen.
    5. Wer auf die Begegnung mit Allah hofft (der wisse, daß) Allahs angesetzte Frist sicher abläuft. Und Er ist der Allhörende, der Allwissende.
    6. Wer da strebt, strebt nur für seine eigene Seele; denn Allah ist unabhängig von allen Welten.
    7. Und jene, die glauben und gute Werke tun - wahrlich, Wir werden ihre Übel von ihnen nehmen und ihnen den besten Lohn für ihre Taten geben.
    8. Wir haben dem Menschen auf die Seele gebunden, seinen Eltern Gutes zu tun. Doch wenn sie dich bestimmen möschten, daß du Mir das zur Seite stellst, wovon du keine Kenntnis hast, so gehorche ihnen nicht. Zu Mir ist eure Heimkehr, dann will Ich euch verkünden, was ihr getan.
    9. Und jene, die glauben und gute Werke tun - wahrlich, Wir werden sie unter die Rechtschaffenen einführen.
    10. Unter den Menschen sind manche, die sprechen: «Wir glauben an Allah», doch wenn sie für Allahs Sache leiden müssen, so betrachten sie die Anfeindung durch Menschen gleich der Strafe Allahs. Kommt aber Hilfe von deinem Herrn, dann sprechen sie gewiß: «Wahrlich, wir waren mit euch.» Weiß Allah nicht am besten, was in den Herzen aller Geschöpfe ist?
    11. Allah wird sicherlich die bezeichnen, die glauben, und Er wird sicherlich die Heuchler bezeichnen.
    12. Und die Ungläubigen sprechen zu denen, die glauben: «Folget unserem Weg, so wollen wir eure Sünden tragen.» Sie können doch nichts tragen von ihren Sünden. Sie sind gewißlich Lügner.
    13. Aber sie sollen wahrlich ihre eigenen Lasten tragen und Lasten zu ihren Lasten hinzu. Und sie werden gewißlich befragt werden am Tage der Auferstehung um das, was sie erdichtet.
    14. Wir sandten Noah zu seinem Volke, und er weilte unter ihnen tausend Jahre weniger fünfzig Jahre. Da ereilte sie die Sintflut, weil sie Missetäter waren.
    15. Aber Wir erretteten ihn und die Insassen der Arche; und Wir machten sie zu einem Zeichen für alle Völker.
    16. (Wir entsandten) auch Abraham, als er zu seinem Volke sprach: «Verehret Allah und fürchtet Ihn. Das ist besser für euch, wenn ihr es wüßtet.
    17. Ihr verehret nur Götzen statt Allah, und ihr ersinnt eine Lüge. Jene, die ihr statt Allah verehrt, vermögen euch nicht zu versorgen. Suchet darum Versorgung bei Allah und verehret Ihn und seid Ihm dankbar. Zu Ihm werdet ihr zurückgebracht werden.
    18. Und wenn ihr verwerft, so haben Geschlechter vor euch (auch) schon verworfen. Und dem Gesandten obliegt nur die deutliche Verkündigung.»
    19. Sehen sie nicht, wie Allah Schöpfung hervorbringt und sie dann wiederholt? Das ist fürwahr ein leichtes für Allah.
    20. Sprich: «Reiset umher auf Erden und sehet, wie Er das erstemal die Schöpfung hervorbrachte. Dann ruft Allah die nächste Schöpfung hervor.» Wahrlich, Allah hat Macht über alle Dinge.
    21. Er straft, wen Er will, und erweist Barmherzigkeit, wem Er will; und zu Ihm werdet ihr gewendet werden.
    22. Und ihr könnet (die Absichten Gottes) auf Erden oder im Himmel nicht vereiteln, noch habt ihr einen Freund oder Helfer außer Allah.
    23. Diejenigen, die nicht an die Zeichen Allahs und an die Begegnung mit Ihm glauben - sie sind es, die an Meiner Barmherzigkeit verzweifeln. Und ihnen wird eine schmerzliche Strafe.
    24. Die Antwort seines Volkes war nur, daß sie sprachen: «Erschlagt ihn oder verbrennt ihn.» Doch Allah errettete ihn aus dem Feuer. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das glaubt.
    25. Und er sprach: «Ihr habt euch nur Götzen angenommen statt Allah, aus Liebe zueinander in diesem irdischen Leben. Dann aber, am Tage der Auferstehung, werdet ihr einander verleugnen und einander verfluchen. Euer Aufenthalt wird das Feuer sein; und ihr werdet keine Helfer finden.»
    26. Und Lot glaubte ihm; und (Abraham) sprach: «Ich fliehe zu meinem Herrn; Er ist der Allmächtige, der Allweise.»
    27. Und Wir schenkten ihm Isaak und Jakob und gaben seinen Nachkommen das Prophetentum und die Schrift, und Wir gaben ihm seinen Lohn in diesem Leben, und im Jenseits wird er gewiß unter den Rechtschaffenen sein.
    28. Und (Wir entsandten) Lot, da sprach er zu seinem Volk: «Ihr begeht eine Schändlichkeit, die keiner von allen Menschen je vor euch begangen hat.
    29. Naht ihr euch tatsächlich Männern (in Begierde) und raubet ihr auf der Landstraße? Und in euren Versammlungen begeht ihr Abscheuliches!» Jedoch die Antwort seines Volkes war nur, daß sie sprachen: «Bringe Allahs Strafe über uns, wenn du die Wahrheit redest.»
    30. Er sprach: «Hilf mir, mein Herr, wider das ruchlose Volk.»
    31. Und da Unsere Gesandten Abraham die frohe Botschaft brachten, sprachen sie: «Wir schicken uns an, die Bewohner dieser Stadt zu vernichten; denn ihre Bewohner sind Missetäter.»
    32. Er sprach: «Doch Lot ist dort.» Sie sprachen: «Wir wissen recht wohl, wer dort ist. Gewiß, wir werden ihn und die Seinen erretten, bis auf seine Frau, die zu denen gehört, die zurückbleiben.»
    33. Und da Unsere Gesandten zu Lot kamen, ward er besorgt ihretwegen und fühlte sich hilflos für sie. Sie sprachen: «Fürchte dich nicht und betrübe dich nicht; wir wollen sicherlich dich und die Deinen retten, bis auf deine Frau, die zu denen gehört, die zurückbleiben.
    34. Wir wollen über die Bewohner dieser Stadt ein Strafgericht vom Himmel niedergehen lassen, weil sie unbotmäßig gewesen sind.»
    35. Und Wir haben davon ein klares Zeichen zurückgelassen für Leute, die verstehen.
    36. Und zu Midian (entsandten Wir) ihren Bruder Schoäb, der sprach: «O mein Volk, dienet Allah und fürchtet den Jüngsten Tag und begehet nicht Unheil auf Erden, indem ihr Unfrieden stiftet.»
    37. Jedoch sie erklärten ihn für einen Lügner. Da erfaßte sie ein heftiges Erdbeben, und sie lagen in ihren Wohnungen hingestreckt auf dem Boden.
    38. Und (Wir vernichteten) die Àd und die Thamüd; und es ist klar ersichtlich für euch aus ihren Wohnstätten. Satan ließ ihnen ihre Werke wohlgefällig erscheinen und machte sie abwendig von dem Pfad, wiewohl sie gute Beobachter waren.
    39. Und (Wir vernichteten) Korah und Pharao und Hámán. Moses kam wahrlich zu ihnen mit offenbaren Zeichen, doch sie betrugen sich hoffärtig auf Erden, (Uns) aber konnten sie nicht entrinnen.
    40. So erfaßten Wir einen jeden in seiner Sünde; es waren unter ihnen welche, gegen die Wir einen Steinhagel schickten, und welche, die eine Windsbraut ereilte, und welche, die Wir von der Erde verschlingen ließen, und welche, die Wir ertränkten. Und Allah wollte nicht ihnen Unrecht tun, sondern sich selbst haben sie Unrecht getan.
    41. Das Gleichnis derer, die sich Helfer nehmen neben Allah, ist wie das Gleichnis der Spinne, die sich ein Haus macht; und das gebrechlichste der Häuser ist gewiß das Haus der Spinne - wenn sie es nur begriffen!
    42. Wahrlich, Allah kennt all das, was sie statt Ihn anrufen; und Er ist der Allmächtige, der Allweise.
    43. Dies sind Gleichnisse, die Wir für die Menschheit aufstellen, doch es verstehen sie nur jene, die Wissen haben.
    44. Allah erschuf die Himmel und die Erde in Weisheit. Hierin ist wahrlich ein Zeichen für die Gläubigen.
    45. Verlies, was dir von dem Buche offenbart ward, und verrichte das Gebet. Wahrlich, das Gebet hält ab von Schändlichkeiten und Unrecht; und an Allah denken ist gewiß die höchste (Tugend). Und Allah weiß, was ihr tut.
    46. Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift, es sei denn in der besten Art; doch (streitet überhaupt nicht) mit denen von ihnen, die ungerecht sind. Und sprecht: «Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt ward und was zu euch herabgesandt ward; und unser Gott und euer Gott ist Einer; und Ihm sind wir ergeben.»
    47. Also haben Wir dir das Buch herniedergesandt, und so glauben die daran, denen Wir das Buch gegeben; und (auch) unter diesen sind einige, die daran glauben. Es sind aber nur die Ungläubigen, die Unsere Zeichen leugnen.
    48. Und nie verlasest du vordem ein Buch, noch konntest du eines schreiben mit deiner rechten Hand; sonst hätten die Lügner zweifeln können.
    49. Nein, es sind klare Zeichen in den Herzen derer, denen das Wissen gegeben ward. Es sind aber nur die Ungerechten, die Unsere Zeichen leugnen.
    50. Dennoch sprechen sie: «Warum wurden nicht Zeichen zu ihm herabgesandt von seinem Herrn?» Sprich: «Die Zeichen sind allein bei Allah, und ich bin nur ein aufklärender Warner.»
    51. Genügt es ihnen denn nicht, daß Wir dir das Buch herniedergesandt haben, das ihnen verlesen wird? Fürwahr, hierin ist Barmherzigkeit und Ermahnung für ein Volk, das glaubt.
    52. Sprich: «Allah genügt als Zeuge zwischen mir und euch. Er weiß, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Und diejenigen, die das Falsche annehmen und Allah ablehnen, das sind die Verlierenden.»
    53. Sie verlangen von dir, daß du die Strafe beschleunigst. Wäre nicht eine Frist festgesetzt, die Strafe hätte sie schon ereilt, und sie wird gewiß unerwartet über sie kommen, da sie es nicht gewahren.
    54. Sie verlangen von dir, daß du die Strafe beschleunigst; doch wahrlich, die Hölle wird die Ungläubigen einschließen
    55. An dem Tage, da die Strafe sie überwältigen wird von oben her und von ihren Füßen her, und Er wird sprechen: «Kostet nun (die Früchte) eurer Taten.»
    56. O Meine Diener, die ihr glaubt, weit ist Mein Land. Darum verehret Mich allein.
    57. Jedes Lebewesen soll den Tod kosten; zu Uns sollt ihr dann zurückgebracht werden.
    58. Und jene, die glauben und gute Werke tun, sie beherbergen Wir in den oberen Gemächern des Paradieses, durch das Ströme fließen. Darin werden sie weilen immerdar. Herrlich ist der Lohn der (Gutes) Wirkenden,
    59. Die da standhaft sind und auf ihren Herrn vertrauen.
    60. Und wie so manches Tier gibt's, das nicht seinen eigenen Unterhalt trägt! Allah versorgt es und euch. Und Er ist der Allhörende, der Allwissende.
    61. Und wenn du sie fragst: «Wer hat die Himmel und die Erde geschaffen und die Sonne und den Mond dienstbar gemacht?» dann werden sie gewißlich sagen: «Allah». Wieso lassen sie sich dann abwendig machen?
    62. Allah weitet und beschränkt die Mittel zum Unterhalt, wem Er will von Seinen Dienern. Wahrlich, Allah hat volle Kenntnis von allen Dingen.
    63. Und wenn du sie fragst: «Wer sendet Wasser vom Himmel nieder und belebt damit die Erde nach ihrem Tod?» - dann werden sie gewißlich sagen: «Allah». Sprich: «Aller Preis gebührt Allah» Jedoch die meisten von ihnen verstehen es nicht.
    64. Dieses irdische Leben ist nichts als ein eitles Getändel und ein Spiel; die Wohnstatt des Jenseits aber - das ist Leben fürwahr, wenn sie es nur wüßten!
    65. Und wenn sie ein Schiff besteigen, dann rufen sie Allah an, in lauterem Gehorsam gegen Ihn. Bringt Er sie dann aber heil ans Land, siehe, dann stellen sie (Ihm) Götter zur Seite,
    66. Damit sie das leugnen, was Wir ihnen beschert haben, und damit sie sich ergötzen mögen. Bald aber werden sie es erfahren!
    67. Haben sie denn nicht gesehen, daß Wir eine Freistatt sicher gemacht haben, während rings um sie die Menschen hinweggerissen werden? Wollen sie da noch an Falsches glauben und die Huld Allahs leugnen?
    68. Und wer ist ungerechter als jener, der eine Lüge wider Allah erdichtet oder die Wahrheit verwirft, wenn sie zu ihm kommt? Ist denn nicht eine Wohnstatt in der Hölle für die Ungläubigen? 69. Und diejenigen, die in Unserer Sache bestrebt sind - Wir werden sie gewiß leiten auf Unseren Wegen. Wahrlich, Allah ist mit denen, die Gutes tun.
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  4. #34
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    30-AL-RUM
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Alif Lám Mím.
    2. Besiegt sind die Römer
    3. In dem Land nahebei, doch nach ihrer Niederlage werden sie siegreich sein
    4. In wenigen Jahren - Allahs ist die Herrschaft vorher und nachher -, und an jenem Tage werden die Gläubigen frohlocken
    5. Mit Allahs Hilfe. Er hilft, wem Er will; und Er ist der Allmächtige, der Barmherzige.
    6. Die Verheißung Allahs - Allah bricht Seine Verheißung nicht -, allein die meisten Menschen wissen es nicht.
    7. Sie kennen nur die Außenseite des Lebens in dieser Welt, des Jenseits aber sind sie gänzlich achtlos.
    8. Haben sie denn nicht nachgedacht in ihrem Innern? Allah hat die Himmel und die Erde und was zwischen den beiden ist nur in Weisheit geschaffen und auf eine bestimmte Frist. Doch wahrlich, viele unter den Menschen glauben nicht an die Begegnung mit ihrem Herrn.
    9. Sind sie denn nicht auf der Erde umhergereist, so daß sie sehen konnten, wie das Ende derer war, die vor ihnen waren? Jene waren stärker als sie an Kraft, und sie bebauten das Land und bevölkerten es mehr, als diese es bevölkert haben. Und ihre Gesandten kamen zu ihnen mit offenkundigen Zeichen. Und Allah wollte ihnen kein Unrecht antun, sondern sich selbst haben sie Unrecht getan.
    10. Übel war alsdann das Ende derer, die Übles taten, da sie die Zeichen Allahs verwarfen und über sie zu spotten pflegten.
    11. Allah bringt die Schöpfung hervor; dann läßt Er sie wiederkehren; zu Ihm dann werdet ihr zurückgebracht werden.
    12. Und an dem Tage, da die «Stunde» herankommt, werden die Schuldigen von Verzweiflung übermannt werden.
    13. Denn keiner von ihren Göttern wird ihnen Fürsprecher sein; und sie werden ihre Götter verleugnen.
    14. Und an dem Tage, da die «Stunde» herankommt, an jenem Tage sollen sie voneinander getrennt werden.
    15. Was nun die betrifft, die glaubten und gute Werke übten, so werden sie in einem Garten glücklich gemacht werden.
    16. Jene aber, die ungläubig waren und Unsere Zeichen und die Begegnung im Jenseits leugneten, diese sollen zur Strafe herbeigebracht werden.
    17. Preis sei denn Allah, wenn ihr den Abend antretet und wenn ihr den Morgen antretet -
    18. Denn Ihm gebührt aller Preis in den Himmeln und auf Erden - und am Nachmittag und wenn ihr das Sinken der Sonne seht.
    19. Er läßt das Lebendige hervorgehen aus dem Toten und läßt das Tote hervorgehen aus dem Lebendigen; Er belebt die Erde nach ihrem Tode, und in gleicher Weise sollt ihr wieder hervorgebracht werden.
    20. Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er euch aus Erde erschuf, alsdann, siehe, seid ihr Menschen, die sich (weithin) verbreiten.
    21. Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er Gattinnen für euch schuf aus euch selber, auf daß ihr Frieden in ihnen fändet, und Er hat Liebe und Zärtlichkeit zwischen euch gesetzt. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das nachdenkt.
    22. Und unter Seinen Zeichen ist die Schöpfung der Himmel und der Erde und die Verschiedenheit eurer Sprachen und Farben. Hierin sind wahrlich Zeichen für die Wissenden.
    23. Und unter Seinen Zeichen ist euer Schlafen bei Nacht und Tag und euer Trachten nach Seiner Gnadenfülle. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das hört.
    24. Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er euch den Blitz zeigt zu Furcht und Hoffen und Wasser vom Himmel herniedersendet und damit die Erde belebt nach ihrem Tode. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das versteht.
    25. Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Himmel und Erde fest stehen auf Sein Geheiß. Alsdann, wenn Er euch ruft, mit einem Ruf aus der Erde, siehe, dann werdet ihr hervorgehen.
    26. Sein ist, wer in den Himmeln und auf der Erde ist. Alle sind Ihm gehorsam.
    27. Und Er ist es, Der die Schöpfung hervorbringt, dann wiederholt Er sie, und dies ist Ihm noch leichter. Sein ist das schönste Gleichnis in den Himmeln und auf der Erde; und Er ist der Allmächtige, der Allweise.
    28. Er setzt euch ein Gleichnis von euch selber. Habt ihr unter denen, die eure Rechte besitzt, Teilhaber an dem, was Wir euch gaben? Seid ihr darin also gleich (und) fürchtet ihr sie, wie ihr einander fürchtet? Also machen Wir die Zeichen klar für ein Volk, das versteht.
    29. Die Ungerechten aber folgen ihren bösen Gelüsten ohne Einsicht. Und wer kann den leiten, den Allah zum Irrenden erklärt? Für solche wird es keine Helfer geben.
    30. So richte dein Antlitz auf den Glauben wie ein Aufrechter (und folge) der Natur, die Allah geschaffen - worin Er die Menschheit erschaffen hat. Es gibt kein Ändern an Allahs Schöpfung. Das ist der beständige Glaube. Allein die meisten Menschen wissen es nicht. -
    31. Zu Ihm euch wendend, und fürchtet Ihn und verrichtet das Gebet und seid nicht unter den Götzendienern,
    32. Unter denen, die ihren Glauben spalten und in Parteien zerfallen, und jede Partei freut sich über das, was sie selbst besitzt.
    33. Und wenn eine Drangsal die Menschen befällt, dann rufen sie zu ihrem Herrn, sich reuig zu Ihm wendend; hernach aber, wenn Er sie Seine Barmherzigkeit kosten läßt, siehe, dann stellen einige von ihnen ihrem Herrn Götter zur Seite,
    34. Um das zu verleugnen, was Wir ihnen gegeben. Ergötzet euch denn eine Weile, bald jedoch werdet ihr es erfahren!
    35. Haben Wir ihnen etwa Ermächtigung niedergesandt, die für das spräche, was sie Ihm zur Seite stellen?
    36. Und wenn Wir die Menschen Barmherzigkeit kosten lassen, freuen sie sich ihrer; doch wenn sie ein Übel befällt um dessentwillen, was ihre eignen Hände vorausgesandt, siehe, dann verzweifeln sie.
    37. Haben sie nicht gesehen, daß Allah die Mittel zum Unterhalt weitet und beschränkt, wem Er will? Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das glaubt.
    38. So gib dem Verwandten, was ihm zukommt, wie auch dem Bedürftigen und dem Wanderer. Das ist das Beste für die, die nach Allahs Antlitz verlangen, und sie sind die Erfolgreichen.
    39. Was immer ihr auf Zinsen verleiht, damit es sich vermehre mit dem Gut der Menschen, es vermehrt sich nicht vor Allah; doch was ihr an Zakat gebt, indem ihr nach Allahs Antlitz verlangt - sie sind es, die vielfache Mehrung empfangen werden.
    40. Allah ist es, Der euch erschaffen hat, und dann hat Er euch versorgt; dann wird Er euch sterben lassen, und dann wird Er euch wieder lebendig machen. Ist etwa unter euren Göttern einer, der etwas von diesem vollbringen könnte? Gepriesen sei Er und hoch erhaben über das, was sie anbeten!
    41. Verderbnis ist gekommen über Land und Meer um dessentwillen, was die Hände der Menschen gewirkt, auf daß Er sie kosten lasse die (Früchte) so mancher ihrer Handlungen, damit sie umkehren.
    42. Sprich: «Reiset umher auf Erden und seht, wie das Ende derer zuvor war! Die meisten von ihnen waren Götzendiener.»
    43. Richte dein Antlitz auf den beständigen Glauben, bevor der Tag kommt, für den es keine Wehr gibt gegen Allah. An jenem Tage werden sie gespalten sein.
    44. Wer ungläubig ist: auf ihn sein Unglaube! Und wer Rechtes tut, der bereitet es sich selbst.
    45. Daß Er lohnen möge aus Seiner Gnadenfülle denen, die glauben und das Rechte tun. Wahrlich, Er liebt nicht die Leugner.
    46. Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er die Winde entsendet mit froher Botschaft, auf daß Er euch von Seiner Barmherzigkeit kosten lasse, und daß die Schiffe segeln auf Sein Geheiß, und daß ihr nach Seiner Gnadenfülle trachtet, und daß ihr dankbar seiet.
    47. Wir schickten schon Gesandte vor dir zu ihrem eigenen Volk. Sie brachten ihnen klare Beweise. Dann straften Wir die Schuldigen; und es lag Uns ob, den Gläubigen zu helfen.
    48. Allah ist es, Der die Winde entsendet, so daß sie eine Wolke hochtreiben. Dann breitet Er sie am Himmel aus, wie Er will, und häuft sie auf, Schicht auf Schicht, und du siehst den Regen hervorbrechen aus ihrer Mitte. Und wenn Er ihn fallen läßt auf wen Er will von Seinen Dienern, siehe, dann jauchzen sie,
    49. Wiewohl sie zuvor, ehe er auf sie niedergesandt ward, in Verzweiflung waren.
    50. Drum schau hin auf die Spuren von Allahs Barmherzigkeit: wie Er die Erde belebt nach ihrem Tode. Wahrlich, derselbe (Gott) wird auch die Toten beleben; denn Er vermag alle Dinge zu tun.
    51. Und wenn Wir einen Wind entsendeten und sie sähen (ihre Ernte) vergilben, so würden sie gewißlich danach undankbar sein.
    52. Und du kannst die Toten nicht hörend machen, noch kannst du die Tauben den Ruf hören machen, wenn sie den Rücken kehren,
    53. Noch kannst du die Blinden aus ihrem Irrtum leiten. Nur die wirst du hörend machen, die an Unsere Zeichen glauben und sich ergeben.
    54. Allah ist es, Der euch in Schwäche erschaffen hat, und nach der Schwäche gab Er Stärke. Dann wiederum, nach der Stärke, gab Er Schwäche und graues Haar. Er schafft, was Er will. Und Er ist der Allwissende, der Allmächtige.
    55. Und an dem Tage, da die «Stunde» herankommt, werden die Missetäter schwören, daß sie nicht länger als eine Stunde gesäumt - so haben sie sich immer getäuscht.
    56. Doch die, denen Kenntnis und Glauben verliehen ward, werden sprechen: «Ihr habt fürwahr, gemäß dem Buche Allahs, bis zum Tage des Wiederaufstieges gesäumt. Und das ist der Tag des Wiederaufstieges, allein ihr wolltet es nicht wissen.»
    57. So werden denn an jenem Tage ihre Ausreden den Frevlern nichts fruchten, noch werden sie Gunst finden.
    58. Wahrlich, Wir haben den Menschen in diesem Koran alle Art Gleichnis aufgestellt; aber wenn du ihnen ein Zeichen bringst, dann werden jene, die ungläubig sind, sicherlich sagen: «Ihr seid nur Lügner.»
    59. Also versiegelt Allah die Herzen derer, die unwissend sind.
    60. So sei geduldig. Traun, die Verheißung Allahs ist wahr. Und laß nicht jene, die keine Gewißheit haben, dich ins Wanken bringen.
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    31-LUQMÃN
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Alif Lám Mím.
    2. Dies sind die Verse des weisen Buches.
    3. Eine Führung und eine Barmherzigkeit für jene, die Gutes tun,
    4. Die das Gebet verrichten und die Zakat zahlen und die fest ans Jenseits glauben.
    5. Sie sind es, die der Führung ihres Herrn folgen, und sie sind es, die Erfolg haben werden.
    6. Unter den Menschen gibt es einen, der eitle Geschichten erhandelt, um (die Leute) irrezuleiten, hinweg von Allahs Pfad, ohne Wissen, und um damit Spott zu treiben. Solcher harrt eine schmähliche Strafe.
    7. Und wenn ihm Unsere Zeichen vorgetragen werden, so kehrt er sich verächtlich ab, als hätte er sie nicht gehört, als wäre eine Schwerhörigkeit in seinen Ohren. So künde ihm eine schmerzliche Strafe an.
    8. Die aber glauben und gute Werke tun, ihnen werden Gärten der Wonne,
    9. Darin sie weilen werden immerdar. Eine Verheißung Allahs in Wahrheit! Und Er ist der Allmächtige, der Allweise.
    10. Er hat die Himmel erschaffen ohne Stützen, die ihr zu sehen vermöchtet, und Er hat in der Erde feste Berge gegründet, damit sie nicht mit euch bebe, und hat allerlei Getier über sie verstreut. Und Wir senden Wasser aus den Wolken nieder und lassen jede edle Art auf ihr sprießen.
    11. Dies ist Allahs Schöpfung. Zeigt mir nun, was andere, außer Ihm, geschaffen haben. Nein, die Frevler sind in offenkundigem Irrtum.
    12. Wir verliehen Luqmán Weisheit, auf daß er Allah dankbar sein möchte: denn wer da dankbar ist, der ist dankbar zum Besten seiner eigenen Seele. Ist aber einer undankbar, dann ist wahrlich Allah Sich Selbst genügend, preiswürdig.
    13. Und (denke daran) da Luqmán zu seinem Sohn sprach, indem er ihn ermahnte: «O mein lieber Sohn, setze Allah keine Götter zur Seite, denn Götzendienst ist fürwahr eine schwere Sünde.»
    14. Und Wir haben dem Menschen für seine Eltern ans Herz gelegt - seine Mutter trug ihn in Schwäche über Schwäche, und seine Entwöhnung erfordert zwei Jahre -: «Sei dankbar Mir und deinen Eltern. Zu Mir ist die Heimkehr.
    15. Doch wenn sie mit dir eifern, damit du Mir das zur Seite setzest, wovon du keine Kenntnis hast, dann gehorche ihnen nicht. In weltlichen Dingen aber verkehre mit ihnen auf geziemende Weise. Doch folge dem Weg dessen, der sich zu Mir wendet. Dann werdet ihr zu Mir zurückkehren, und Ich werde euch verkünden, was ihr getan.»
    16. «O mein lieber Sohn, hätte es auch nur das Gewicht eines Senfkorns und wäre es in einem Felsen oder in den Himmeln oder in der Erde, Allah wird es gewißlich hervorbringen. Wahrlich, Allah ist scharfsinnig. allwissend.
    17. O mein lieber Sohn, verrichte das Gebet und gebiete Gutes und verbiete Böses und ertrage geduldig, was dich auch treffen mag. Das ist fürwahr ein Merkmal einer festen Gemütsart.
    18. Und weise deine Wange nicht verächtlich den Menschen und wandle nicht hochmütig auf Erden; denn Allah liebt keine eingebildeten Prahler.
    19. Und wandle gemessenen Schritts und dämpfe deine Stimme; denn wahrlich, die widerwärtigste der Stimmen ist der Eselsschrei.»
    20. Habt ihr nicht gesehen, daß Allah euch alles dienstbar gemacht hat, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Seine Wohltaten reichlich über euch ergossen hat äußerlich wie innerlich? Und doch gibt es unter den Menschen so manchen, der über Allah streitet, ohne Kenntnis und ohne Führung und ohne ein erleuchtendes Buch.
    21. Und wenn zu ihnen gesprochen wird: «Folget dem, was Allah herniedergesandt hat», dann sagen sie: «Nein, wir wollen dem folgen, wobei wir unsere Väter vorfanden.» Wie! selbst wenn der Satan sie zu der Strafe des brennenden Feuers lädt?
    22. Wer aber sein Antlitz auf Allah richtet und Gutes tut, der hat fürwahr die festeste Handhabe ergriffen. Und bei Allah ruht das Ende aller Dinge.
    23. Und jener, der ungläubig ist, laß seinen Unglauben dich nicht bekümmern. Zu Uns wird ihre Heimkehr sein, dann werden Wir ihnen verkünden, was sie getan; denn Allah weiß recht wohl, was in den Herzen ist.
    24. Wir werden sie eine kleine Weile sich ergötzen lassen; dann aber werden Wir sie zu strenger Strafe treiben.
    25. Und wenn du sie fragst: «Wer schuf die Himmel und die Erde?» - dann werden sie gewiß antworten: «Allah». Sprich: «Aller Preis gebührt Allah.» Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht.
    26. Allahs ist, was in den Himmeln und auf Erden ist. Wahrlich, Allah ist der Sich Selbst Genügende, der Preiswürdige.
    27. Und wenn alle Bäume, die auf der Erde sind, Federn wären, und der Ozean (Tinte), und sieben Ozeane würden nachträglich ihm zugefügt, selbst dann könnten Allahs Zeichen nicht erschöpft werden. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise.
    28. Eure Erschaffung und eure Auferweckung sind nur die eines einzigen Wesens. Wahrlich, Allah ist allhörend, allsehend.
    29. Hast du denn nicht gesehen, daß Allah die Nacht in den Tag übergehen läßt und den Tag übergehen läßt in die Nacht und daß Er die Sonne und den Mond dienstbar gemacht, so daß jedes seine Bahn läuft zu einem bestimmten Ziel, und daß Allah wohl kundig ist dessen, was ihr tut?
    30. Dies, weil Allah allein die Wahrheit ist - und was sie sonst außer Ihm anrufen, ist Falsches - und weil Allah, Er, der Erhabene ist, der Große.
    31. Hast du denn nicht gesehen, daß die Schiffe über das Meer hinsegeln mit Allahs Gaben, auf daß Er euch von Seinen Zeichen zeige? Hierin sind wahrlich Zeichen für jeden Standhaften, Dankbaren.
    32. Und wenn Wogen sie bedecken gleich Hüllen, dann rufen sie Allah an, in lauterem Gehorsam gegen Ihn; doch rettet Er sie dann ans Land, so folgen (nur) einige von ihnen der rechten Bahn. Und niemand leugnet Unsere Zeichen, außer allen Treulosen, Undankbaren.
    33. O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn und fürchtet den Tag, da der Vater nicht Buße leisten wird für seinen Sohn, noch wird der Sohn im geringsten Buße leisten können für seinen Vater. Allahs Verheißung ist wahr. Das Leben dieser Welt soll euch nicht täuschen, noch soll der Verführer euch täuschen über Allah. 34. Wahrlich, bei Allah allein ist die Kenntnis der «Stunde». Er sendet den Regen nieder, und Er weiß, was in den Mutterschößen ist. Niemand weiß, was er sich morgen eintragen wird, und niemand weiß, in welchem Lande er sterben wird. Wahrlich, Allah ist allwissend, allkundig.
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  6. #36
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    Cevap: KURAN'I KERiM ALMANCA MEALi! ( DEUTSCH QURAN )

    32-AL-SADSCHDAH
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Alif Lám Mím.
    2. Die Offenbarung des Buches ist vom Herrn der Welten, daran ist kein Zweifel.
    3. Sagen sie: «Er hat es erdichtet»? Nein, es ist die Wahrheit von deinem Herrn, auf daß du ein Volk warnen mögest, zu dem vor dir kein Warner gekommen ist, damit sie dem rechten Weg folgen mögen.
    4. Allah ist es, Der die Himmel und die Erde und alles, was zwischen den beiden ist, in sechs Zeiten schuf; dann setzte Er Sich auf den Thron. Ihr habt weder einen wahren Freund noch Fürsprecher außer Ihm. Wollt ihr denn nicht ermahnt sein?
    5. Er wird den Ratschluß vom Himmel zur Erde lenken, dann wird er wieder zu Ihm emporsteigen in einem Tage, dessen Länge tausend Jahre ist nach eurer Zeitrechnung.
    6. Das ist der Kenner des Verborgenen und des Sichtbaren, der Allmächtige, der Barmherzige,
    7. Der alles vollkommen gemacht hat, was Er schuf. Und Er begann die Schöpfung des Menschen aus Ton.
    8. Dann bildete Er seine Nachkommenschaft aus dem Auszug einer verächtlichen Flüssigkeit.
    9. Dann formte Er ihn und hauchte ihm von Seinem Geiste ein. Und Er hat euch Ohren und Augen und Herzen gegeben. Aber wenig Dank wißt ihr!
    10. Und sie sprechen: «Wie! wenn wir in der Erde verloren sind, sollen wir dann in neuer Schöpfung sein?» Nein, vielmehr glauben sie an die Begegnung mit ihrem Herrn nicht.
    11. Sprich: «Der Engel des Todes, der über euch eingesetzt ward, wird eure Seelen hinnehmen; zu eurem Herrn dann werdet ihr zurückgebracht.»
    12. Könntest du nur sehen, wie die Schuldigen ihre Köpfe hängen lassen werden vor ihrem Herrn: «Unser Herr, nun haben wir gesehen und gehört, so sende uns zurück, daß wir Gutes tun; denn nun sind wir gewiß.»
    13. Und hätten Wir gewollt, Wir hätten jedem seinen Weg zeigen können; jedoch Mein Wort ist wahr geworden: «Füllen will Ich die Hölle mit Dschinn und Menschen allzumal.»
    14. So kostet (die Strafe), denn ihr vergaßt das Eintreffen dieses eures Tages. (Auch) Wir haben euch vergessen. Kostet denn die langdauernde Strafe um dessentwillen, was ihr zu tun pflegtet.
    15. Nur jene glauben an Unsere Zeichen, die, wenn sie an sie gemahnt werden, anbetend niederfallen und das Lob ihres Herrn verkünden; und sie sind nicht hochmütig.
    16. Ihre Seiten halten sich fern von (ihren) Betten; sie rufen ihren Herrn an in Furcht und Hoffnung und spenden von dem, was Wir ihnen gegeben haben.
    17. Doch niemand weiß, was für Augenweide für sie verborgen ist als Lohn für ihre Taten.
    18. Ist wohl jener, der gläubig ist, dem gleich, der ungehorsam ist? Sie sind nicht gleichen Rangs.
    19. Jene, die glauben und gute Werke tun, sie werden Gärten der Heimstatt haben als eine Ergötzung für das, was sie getan.
    20. Jene aber, die ungehorsam sind - ihre Wohnstatt wird das Feuer sein. Sooft sie daraus entfliehen möchten, werden sie wieder dahin zurückgetrieben werden, und es wird zu ihnen gesprochen werden: «Kostet nun die Strafe des Feuers, die ihr zu leugnen pflegtet!»
    21. Wahrlich, Wir werden sie von der näheren Strafe (hienieden) kosten lassen vor der größeren Strafe, ob sie sich vielleicht doch noch bekehren.
    22. Und wer verübt ärgeren Frevel als jener, der an die Zeichen seines Herrn gemahnt wird und sich dann doch davon abwendet? Wahrlich, Wir werden die Sünder stren bestrafen.
    23. Ganz gewiß gaben Wir Moses das Buch - sei darum nicht im Zweifel darüber, daß auch du es bekommst -, und Wir machten es Zu einer Führung für die Kinder Israels.
    24. Und Wir erweckten Führer aus ihrer Mitte, die (das Volk) leiteten nach Unserem Gebot, weil sie standhaft waren und fest an Unsere Zeichen glaubten.
    25. Wahrlich, dein Herr wird richten zwischen ihnen am Tage der Auferstehung über das, worin sie uneinig sind.
    26. Ist ihnen nicht klar, wie so manches Geschlecht Wir schon vor ihnen vernichtet haben, in deren Wohnstätten sie nun wandeln? Hierin sind wahrlich Zeichen. Wollen sie also nicht hören?
    27. Haben sie nicht gesehen, daß Wir das Wasser treiben auf das dürre Land und dadurch Gewächs hervorbringen, an dem ihr Vieh sich labt und sie selber auch? Wollen sie also nicht sehen?
    28. Und sie sprechen: «Wann wird diese Entscheidung (stattfinden), wenn ihr die Wahrheit redet?»
    29. Sprich: «Am Tage der Entscheidung soll den Ungläubigen ihr Glaube nichts nützen, noch sollen sie Aufschub erlangen.» 30. So wende dich denn ab von ihnen und warte; auch sie warten.
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  7. #37
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    Cevap: KURAN'I KERiM ALMANCA MEALi! ( DEUTSCH QURAN )

    33-AL-AHZÃB
    Im Namen Allahs, Gnädigen, des Barmherzigen.


    1. O Prophet, suche Schutz bei Allah und gehorche nicht den Ungläubigen und den Heuchlern. Wahrlich, Allah ist allwissend, allweise.
    2. Und folge dem, was dir von deinem Herrn offenbart ward. Wahrlich, Allah ist wohl kundig all dessen, was ihr tut;
    3. Und vertraue auf Allah, denn Allah genügt als Hüter.
    4. Allah hat keinem Manne zwei Herzen in seinem Innern gegeben, noch hat Er jene unter euren Frauen, die ihr Mütter nennt, zu euren Müttern gemacht, noch hat Er eure angenommenen Söhne zu euren Söhnen gemacht. Das ist Gerede aus euren Mündern; Allah aber spricht die Wahrheit, und Er zeigt den Weg.
    5. Nennt sie nach ihren Vätern. Das ist billiger vor Allah. Wenn ihr jedoch ihre Väter nicht kennt, so sind sie eure Brüder im Glauben und eure Freunde. Und was ihr versehentlich darin gefehlt habt, das ist euch keine Sünde, sondern nur das, was eure Herzen vorsätzlich tun. Und Allah ist allverzeihend, barmherzig.
    6. Der Prophet steht den Gläubigen näher als sie sich selber, und seine Frauen sind ihre Mütter. Und Blutsverwandte sind einander näher, gemäß dem Buche Allahs, als die (übrigen) Gläubigen und die Ausgewanderten, es sei denn, daß ihr euren Freunden Güte erweist. Das ist in dem Buche niedergeschrieben.
    7. Und (gedenke der Zeit) da Wir mit den Propheten den Bund eingingen, und mit dir, und mit Noah und Abraham und Moses und mit Jesus, dem Sohn der Maria. Wir gingen mit ihnen einen feierlichen Bund ein;
    8. Auf daß Er die Wahrhaftigen nach ihrer Wahrhaftigkeit befragen möchte. Und für die Ungläubigen hat Er eine schmerzliche Strafe bereitet.
    9. O die ihr glaubt! Gedenket der Gnade Allahs gegen euch, da Heerscharen wider euch heranrückten; und Wir sandten gegen sie einen Wind und Heerscharen, die ihr nicht saht. Und Allah sieht, was ihr tut.
    10. Da sie über euch kamen von oben her und von unten her, und da (eure) Blicke wild waren und die Herzen in die Kehlen stiegen und ihr verschiedene Gedanken hegtet über Allah.
    11. Da wurden die Gläubigen geprüft, und sie wurden erschüttert in heftiger Erschütterung.
    12. Und da die Heuchler und die, in deren Herzen Krankheit ist, sprachen: «Allah und Sein Gesandter haben uns bloßen Trug verheißen.»
    13. Und da eine Anzahl von ihnen sprach: «O ihr Leute von Jathrib, ihr könnt nicht standhalten, drum gehet zurück.» Und ein Teil von ihnen bat (sogar) den Propheten um Erlaubnis und sprach: «Unsere Häuser sind entblößt.» Und sie waren nicht entblößt. Sie wollten eben nur fliehen.
    14. Und wenn der Zutritt (zu der Stadt Medina) erzwungen würde wider sie von allen Seiten her und würden sie dann aufgefordert, abzufallen, sie würden es sogleich tun; dann würden sie darin (in der Stadt) nicht lange weilen können.
    15. Und sie hatten doch in Wahrheit schon mit Allah den Bund geschlossen, daß sie nicht den Rücken (zur Flucht) wenden würden. Und über den Bund mit Allah muß Rechenschaft abgelegt werden.
    16. Sprich: «Die Flucht wird euch nimmermehr nützen, wenn ihr dem Tod entflieht oder der Niedermetzelung; und dann werdet ihr nur wenig genießen.»
    17. Sprich: «Wer ist es, der euch vor Allah schützen kann, wenn Er wünscht, euch zu strafen, oder wenn Er wünscht, euch Barmherzigkeit zu erweisen? Und sie werden für sich außer Allah keinen wahren Freund noch Helfer finden.
    18. Allah kennt diejenigen unter euch, die (die Menschen) behindern, und diejenigen, die zu ihren Brüdern sprechen: «Kommt her zu uns»; und sie lassen sich nur wenig in Krieg ein,
    19. Geizig euch gegenüber. Naht aber Gefahr, dann siehst du sie nach dir ausschauen, mit rollenden Augen wie einer, der in Ohnmacht fällt vor Todesfurcht. Doch wenn dann die Angst vorbei ist, dann treffen sie euch mit scharfen Zungen in ihrer Gier nach Gut. Diese haben nicht geglaubt; darum hat Allah ihre Werke zunichte gemacht. Und das ist Allah ein leichtes.
    20. Sie hoffen, daß die Verbündeten noch nicht abgezogen seien; und wenn die Verbündeten (wieder) kommen sollten, so würden sie lieber bei den nomadischen Arabern in der Wüste sein und dort um Nachrichten über euch fragen. Und wenn sie bei euch wären, so würden sie nur wenig kämpfen.
    21. Wahrlich, ihr habt an dem Propheten Allahs ein schönes Vorbild für jeden, der auf Allah und den Letzten Tag hofft und Allahs häufig gedenkt.
    22. Als die Gläubigen die Verbündeten sahen, da sprachen sie: «Das ist's, was Allah und Sein Gesandter uns verheißen haben; und Allah und Sein Gesandter sprachen wahr.» Und es mehrte sie nur an Glauben und Ergebung.
    23. Unter den Gläubigen sind Leute, die dem Bündnis, das sie mit Allah geschlossen, die Treue hielten. Es sind welche unter ihnen, die ihr Gelübde erfüllt haben, und welche, die noch warten, und sie haben sich nicht im geringsten verändert;
    24. Daß Allah die Wahrhaftigen belohne für ihre Wahrhaftigkeit und die Heuchler bestrafe, wenn es Ihm gefällt, oder Sich ihnen zuwende in Barmherzigkeit. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.
    25. Und Allah schlug die Ungläubigen in ihrem Grimm zurück; sie erlangten keinen Vorteil. Und Allah genügte den Gläubigen im Kampf. Allah ist gewaltig, allmächtig.
    26. Und Er brachte die aus dem Volk der Schrift, die ihnen halfen, herunter von ihren Burgen und warf Schrecken in ihre Herzen. Einen Teil erschlugt ihr, und einen Teil nahmt ihr gefangen.
    27. Und Er ließ euch ihr Land erben und ihre Häuser und ihren Besitz und ein Land, in das ihr nie den Fuß gesetzt. Und Allah vermag alle Dinge zu tun.
    28. O Prophet! sprich zu deinen Frauen: «Wenn ihr das Leben in dieser Welt begehrt und seinen Schmuck, so kommt, ich will euch eine Gabe reichen und euch dann entlassen auf geziemende Weise.
    29. Doch wenn ihr Allah begehrt und Seinen Gesandten und die Wohnstatt im Jenseits, dann, fürwahr, hat Allah für die unter euch, die Gutes tun, einen herrlichen Lohn bereitet.»
    30. O Frauen des Propheten! wer von euch offenkundig unziemlicher Aufführung schuldig ist, so würde ihr die Strafe verdoppelt werden. Und das ist Allah ein leichtes.
    31. Doch wer von euch Allah und Seinem Gesandten gehorsam ist und Gutes tut - ihr werden Wir ihren Lohn zwiefach geben; und Wir haben für sie eine ehrenvolle Versorgung bereitet.
    32. O Frauen des Propheten, ihr seid nicht wie andere Frauen! Wenn ihr rechtschaffen seid, dann seid nicht geziert im Reden, damit nicht der, in dessen Herzen Krankheit ist, Erwartungen hege, sondern redet in geziemenden Worten.
    33. Und bleibt in euren Häusern und prunkt nicht wie in den Zeiten der Unwissenheit, und verrichtet das Gebet und zahlet die Zakat, und gehorchet Allah und Seinem Gesandten. Allah wünscht nur Unreinheit von euch zu nehmen, ihr Angehörigen des Hauses, und euch rein und lauter zu machen.
    34. Und gedenket der Zeichen Allahs und der Worte der Weisheit, die in euren Häusern verlesen werden; denn Allah ist gütig, allwissend.
    35. Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen, die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen, die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen, die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen, die standhaften Männer und die standhaften Frauen, die demütigen Männer und die demütigen Frauen, die Männer, die Almosen geben, und die Frauen, die Almosen geben, die Männer, die fasten, und die Frauen, die fasten, die Männer, die ihre Keuschheit wahren, und die Frauen, die ihre Keuschheit wahren, die Männer, die Allahs häufig gedenken, und die Frauen, die gedenken - Allah hat ihnen Vergebung und herrlichen Lohn bereitet.
    36. Und es ziemt sich nicht für einen gläubigen Mann oder eine gläubige Frau, wenn Allah und Sein Gesandter eine Sache entschieden haben, daß sie in ihrer Angelegenheit eine Wahl haben sollten. Und wer Allah und Seinem Gesandten nicht gehorcht, der geht wahrlich irre in offenkundigem Irrtum.
    37. Und (gedenke der Zeit) da du zu dem sprachst, dem Allah Gnade erwiesen hatte und dem (auch) du Gnade erwiesen hattest: «Behalte deine Frau für dich und fürchte Allah.» Und du verbargest in deiner Seele, was Allah ans Licht bringen wollte, und du fürchtetest die Menschen, während Allah mehr verdient, daß du Ihn fürchtest. Dann aber, als Zaid tat, was er mit ihr zu tun wünschte, verbanden Wir sie ehelich mit dir, damit für die Gläubigen keine Beunruhigung bestünde in bezug auf die Frauen ihrer angenommenen Söhne, wenn sie ihren Wunsch ausgeführt haben. Allahs Ratschluß muß vollzogen werden.
    38. Es trifft den Propheten kein Vorwurf für das, was Allah ihm auferlegt hat. Das war Allahs Vorgehen gegen jene, die vordem hingingen - und Allahs Befehl ist ein unabänderlicher Beschluß -,
    39. Jene, die Allahs Botschaften ausrichteten und Ihn fürchteten, und niemanden fürchteten außer Allah. Und Allah genügt als ein Rechner;
    40. Mohammed ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Allahs und das Siegel der Propheten; und Allah hat volle Kenntnis aller Dinge.
    41. O die ihr glaubt! gedenket Allahs in häufigem Gedenken;
    42. Und lobpreiset Ihn morgens und abends.
    43. Er ist es, Der euch segnet, und Seine Engel beten für euch, daß Er euch aus den Finsternissen zum Licht führe. Und Er ist barmherzig gegen die Gläubigen.
    44. Ihr Gruß an dem Tage, da sie Ihm begegnen, wird sein «Frieden!» Und Er hat für sie einen ehrenvollen Lohn bereitet.
    45. O Prophet, Wir haben dich als einen Zeugen entsandt, und als Bringer froher Botschaft, und als Warner,
    46. Und als einen Aufrufer zu Allah nach Seinem Gebot, und als eine leuchtende Sonne.
    47. Verkünde den Gläubigen die frohe Botschaft, daß ihnen von Allah große Huld zuteil werden soll.
    48. Und gehorche nicht den Ungläubigen und den Heuchlern, und beachte ihre Belästigung nicht, und vertraue auf Allah; denn Allah genügt als Beschützer.
    49. O die ihr glaubt! wenn ihr gläubige Frauen heiratet und euch dann von ihnen scheidet, ehe ihr sie berührt habt, so besteht für euch ihnen gegenüber keine Wartefrist, die ihr rechnet. Drum beschenkt sie und entlaßt sie auf geziemende Weise.
    50. O Prophet, Wir erlaubten dir deine Gattinnen, denen du ihre Mitgift zu geben dich verpflichtet hast, und jene, die deine Rechte besitzt aus (der Zahl) derer, die Allah dir als Kriegsbeute gegeben, und die Töchter deines Vatersbruders, und die Töchter deiner Vaterschwestern, und die Töchter deines Mutterbruders, und die Töchter deiner Mutterschwestern, die mit dir ausgewandert sind, und jedwede gläubige Frau, wenn sie sich dem Propheten anvertraut, vorausgesetzt, daß der Prophet sie zu heiraten wünscht: (dies) nur für dich und nicht für die Gläubigen. Wir haben bereits bekanntgegeben, was Wir ihnen verordnet haben über ihre Frauen und jene, die ihre Rechte besitzt, so daß sich keine Schwierigkeit für dich ergäbe (in der Ausführung deines Werks). Und Allah ist allverzeihend, barmherzig.
    51. Du darfst die unter ihnen hinhalten, die du wünschest, und du darfst die zu dir nehmen, die du wünschest; und wenn du eine, die du entlassen, wieder nehmen willst, dann trifft dich kein Vorwurf. Das ist dazu angetan, daß ihre Augen gekühlt werden und daß sie sich nicht grämen und daß sie alle zufrieden sein mögen mit dem, was du ihnen zu geben hast. Allah weiß, was in euren Herzen ist, denn Allah ist allwissend, langmütig
    52. Es ist dir nicht erlaubt, hinfort (andere) Frauen (zu heiraten) noch sie mit (anderen) Frauen zu vertauschen, auch wenn ihre Güte dir gefällt, die nur ausgenommen, die deine Rechte besitzt. Und Allah wacht übel alle Dinge.
    53. O die ihr glaubt! betretet nicht die Häuser des Propheten, es sei denn, daß euch Erlaubnis gegeben ward zu einer Mahlzeit, ohne auf deren Zubereitung zu warten. Sondern wann immer ihr eingeladen seid, tretet ein (zur rechten Zeit); und wenn ihr gespeist habt, so gehet auseinander und säumt nicht zu (weiterer) Unterhaltung. Das verursacht dem Propheten Ungelegenheit und er ist scheu vor euch, jedoch Allah ist nicht scheu vor der Wahrheit. Und wenn ihr sie um irgend etwas zu bitten habt, so bittet sie hinter einem Vorhang. Das ist reiner für eure Herzen und ihre Herzen. Und es geziemt euch nicht, den Gesandten Allahs zu belästigen, noch daß ihr je seine Frauen nach ihm heiraten solltet. Fürwahr, das würde vor Allah eine Ungeheuerlichkeit sein.
    54. Ob ihr eine Sache offenbart oder sie verhehlt, wahrlich, Allah kennt alle Dinge.
    55. Es ist kein Vergehen von ihnen (sich zu zeigen) ihren Vätern oder ihren Söhnen oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder den Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die ihre Rechte besitzt. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist Zeuge aller Dinge.
    56. Allah sendet Segnungen auf den Propheten und Seine Engel beten für ihn. O die ihr glaubt, betet (auch) ihr für ihn und wünschet ihm Frieden mit aller Ehrerbietung.
    57. Wahrlich, diejenigen, die Allah und Seinen Gesandten belästigen - Allah hat sie von Sich gewiesen in dieser Welt und im Jenseits und hat ihnen eine schmähliche Strafe bereitet.
    58. Und diejenigen, die gläubige Männer und gläubige Frauen belästigen unverdienterweise, laden gewißlich (die Schuld) der Verleumdung und offenkundige Sünde auf sich.
    59. O Prophet! sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher tief über sich ziehen. Das ist besser, damit sie erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist allverzeihend, barmherzig.
    60. Wenn die Heuchler und die, in deren Herzen Krankheit ist, und die, welche Gerüchte in der Stadt aussprengen, nicht ablassen, so werden Wir dich sicherlich gegen sie antreiben; dann werden sie nicht als deine Nachbarn darin weilen, es sei denn für kurze Zeit.
    61. Weit sind sie von der Gnade! Wo immer sie gefunden werden, sollen sie ergriffen und hingerichtet werden.
    62. (Folget) dem Brauch Allahs im Falle derer, die vordem hingingen; und du wirst in Allahs Brauch nie einen Wandel finden.
    63. Die Menschen befragen dich über die «Stunde». Sprich: «Das Wissen um sie ist allein bei Allah», und wie kannst du wissen? Vielleicht ist die «Stunde» nahe.
    64. Allah hat die Ungläubigen von Sich gewiesen und hat für sie ein flammendes Feuer bereitet,
    65. Worin sie auf lange Zeit bleiben sollen. Sie werden keinen Freund noch Helfer finden.
    66. An dem Tage, da ihre Führer im Feuer gewendet werden, da werden sie sprechen: «O daß wir doch Allah gehorcht hatten und gehorcht dem Gesandten!»
    67. Und sie werden sprechen: «Unser Herr, wir gehorchten unseren Häuptern und unseren Großen, und sie führten uns irre, ab von dem Weg
    68. Unser Herr, gib ihnen verdoppelte Strafe und verfluche sie mit einem gewaltigen Fluch.»
    69. O die ihr glaubt! seid nicht wie jene, die Moses kränkten; jedoch Allah reinigte ihn von dem, was sie (gegen ihn) äußerten. Und er ist ehrenwert vor Allah.
    70. O die ihr glaubt! fürchtet Allah, und redet das rechte Wort.
    71. Er wird eure Werke recht machen für euch und euch eure Sünden vergeben. Und wer Allah und Seinem Gesandten gehorcht, wird gewiß einen gewaltigen Erfolg erreichen.
    72. Wir boten das vollkommene Vertrauenspfand den Himmeln und der Erde und den Bergen, doch sie weigerten sich, es zu tragen, und schreckten davor zurück. Aber der Mensch nahm es auf sich. Fürwahr, er ist sehr ungerecht, unwissend.
    73. (Die Folge ist) daß Allah Heuchler und Heuchlerinnen strafen wird sowie Götzendiener und Götzendienerinnen; und Allah kehrt Sich in Barmherzigkeit zu gläubigen Männern und gläubigen Frauen; denn Allah ist allverzeihend, barmherzig.
    Yazar : Risale Forum
    Müslüman, Müslüman’ýn elinden ve dilinden emin olduðu kimsedir.” (Riyâzu’s-Sâlihîn, 211)


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    Cevap: KURAN'I KERiM ALMANCA MEALi! ( DEUTSCH QURAN )

    34-SABÃ
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Aller Preis gehört Allah, Dessen ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und Sein ist aller Preis im Jenseits; und Er ist der Allweise, der Allkundige.
    2. Er weiß, was in die Erde eingeht und was aus ihr hervorkommt, und was vom Himmel herniedersteigt und was zu ihm aufsteigt; und Er ist der Barmherzige, der Allverzeihende.
    3. Die ungläubig sind, sprechen: «Wir werden die "Stunde" nicht erleben.» Sprich: «Ja doch, bei meinem Herrn, dem Wisser des Ungesehenen, sie wird gewißlich über euch kommen! Nicht einmal das Gewicht eines Stäubchens ist vor Ihm verborgen in den Himmeln oder auf Erden; noch gibt es etwas Kleineres oder Größeres als dieses, das nicht in einem deutlichen Buch stünde,
    4. Auf daß Er diejenigen belohne, die glauben und gute Werke tun. Solche sind es, die Vergebung und eine ehrenvolle Versorgung erhalten werden.»
    5. Die aber versuchen, Unsere Zeichen zu entkräften, sie sind es, denen eine Strafe schmerzlicher Pein wird.
    6. Und die, denen das Wissen gegeben ward, sehen, daß das, was dir von deinem Herrn offenbart worden, die Wahrheit selbst ist und zu dem Pfade des Allmächtigen, des Preiswürdigen leitet.
    7. Und jene, die ungläubig sind, sprechen: «Sollen wir euch einen Mann zeigen, der euch berichtet, ihr würdet, wenn ihr in Stücke zerstückt seid, auch dann noch neue Schöpfung werden?
    8. Hat er eine Lüge wider Allah ersonnen oder ist er ein Wahnbesessener?» Nein, sondern jene, die nicht an das Jenseits glauben, sie befinden sich in der Strafe und im großen Irrtum.
    9. Haben sie denn nicht gesehen, was vor ihnen ist und was hinter ihnen ist vom Himmel und von der Erde? Wenn Wir wollten, könnten Wir sie im Lande zunichte machen oder Stücke von Wolken auf sie fallen lassen. Hierin ist wahrlich ein Zeichen für jeden Diener, der sich bekehrt.
    10. Und fürwahr, Wir verliehen David Unsere Gnade: «O ihr Berge, singet mit ihm (Gottes) Lob, und ihr Vögel (ebenfalls)!» Und Wir machten das Eisen weich für ihn
    11. (Und sprachen «Verfertige lange Panzerhemden und füge die Maschen des Kettengewirks fein ineinander. Und tut das Rechte, denn Ich sehe alles, was ihr tut.»
    12. Und Salomo (machten Wir) den Wind (dienstbar); sein Morgenweg dauerte einen Monat, und sein Abendweg dauerte einen Monat. Und Wir ließen eine Quelle von geschmolzenem Erz für ihn fließen. Und von den Dschinn waren etwelche, die unter ihm arbeiteten auf seines Herrn Geheiß, und sollte einer von ihnen sich wegwenden von Unserem Gebot, so würden Wir ihn die Strafe des flammenden Feuers kosten lassen.
    13. Sie machten für ihn, was er begehrte: Bethäuser und Bildsäulen, Becken wie Teiche und eingebaute Kochbottiche: «Wirket, ihr, vom Hause Davids, in Dankbarkeit.» Und nur wenige von Meinen Dienern sind dankbar.
    14. Und als Wir seinen (Salomos) Tod herbeigeführt hatten, da zeigte ihnen nichts seinen Tod an als ein Wurm der Erde, der sein Zepter zerfraß; also gewahrten die Dschinn deutlich, wie er fiel, daß sie, hätten sie das Verborgene gekannt, nicht in schmählicher Pein hätten bleiben müssen.
    15. Es gab fürwahr ein Zeichen für Saba in ihrem Heimatland: zwei Gärten zur Rechten und zur Linken: «Esset von den Gaben eures Herrn und seid Ihm dankbar. (Euer ist) eine gute Stadt und ein allverzeihender Herr!»
    16. Jedoch sie kehrten sich ab; da sandten Wir gegen sie eine reißende Flut. Und Wir gaben ihnen, an Stelle ihrer Gärten, zwei Gärten mit bitterer Frucht und Tamarisken und wenigen Lotusbäumen.
    17. Solches gaben Wir ihnen zum Lohn für ihre Undankbarkeit; und so lohnen Wir es keinem als den Undankbaren.
    18. Und Wir setzten zwischen sie und die Städte, die Wir gesegnet hatten, (andere) hochragende Städte, und Wir machten das Reisen zwischen ihnen leicht: «Reiset in ihnen umher bei Nacht und Tag in Sicherheit.»
    19. Jedoch sie sprachen: «Unser Herr, setze größere Entfernung zwischen die Stationen unserer Reise.» Und sie sündigten wider sich selber; so machten Wir sie zu Geschichten und zerstückten sie in Stücke. Hierin sind wahrlich Zeichen für jeden Standhaften, Dankbaren.
    20. Und Iblis bewies fürwahr die Richtigkeit seiner Meinung von ihnen; dann folgten sie ihm mit Ausnahme eines Teils der Gläubigen.
    21. Und er hatte keine Macht über sie, allein Wir wünschten denjenigen, der ans Jenseits glaubte, vor dem auszuzeichnen, der Zweifel darüber hegte. Und dein Herr ist wachsam über alle Dinge.
    22. Sprich: «Rufet doch jene an, die ihr neben Allah wähnt! Sie haben nicht einmal über das Gewicht eines Stäubchens Macht in den Himmeln oder auf Erden, noch haben sie einen Anteil an beiden, noch hat Er einen Helfer unter ihnen.»
    23. Auch nützt bei Ihm keine Fürbitte, außer für den, bei dem Er es erlaubt, so daß, wenn der Schrecken aus ihren Seelen gewichen ist und sie fragen: «Was hat euer Herr gesprochen?», sie antworten werden: «Die Wahrheit». Und Er ist der Erhabene, der Große.
    24. Sprich: «Wer gibt euch Nahrung von den Himmeln und der Erde?» Sprich: «Allah. Entweder wir sind oder ihr seid auf dem rechten Weg oder in offenkundigem Irrtum.»
    25. Sprich: «Ihr sollt nicht befragt werden ob unserer Sünden, noch werden wir befragt werden nach dem, was ihr tut.»
    26. Sprich: «Unser Herr wird uns alle zusammenbringen; dann wird Er zwischen uns richten nach Gerechtigkeit; und Er ist der beste Richter, der Allwissende.»
    27. Sprich: «Zeigt mir jene, die ihr Ihm als Götter zur Seite gesetzt habt! Nichts! Er aber ist Allah, der Allmächtige, der Allweise.»
    28. Und Wir haben dich entsandt nur als Bringer froher Botschaft und Warner für die ganze Menschheit; jedoch die meisten Menschen verstehen es nicht.
    29. Und sie sprechen: «Wann wird diese Verheißung (in Erfüllung gehen), wenn ihr die Wahrheit redet?»
    30. Sprich: «Euch ist die Frist von einem Tag festgesetzt, von der ihr nicht einen Augenblick säumen noch (ihr) vorauseilen könnt.»
    31. Und jene, die ungläubig sind, sprechen: «Wir wollen keineswegs an diesen Koran glauben, noch an das, was vor ihm ist.» Und könntest du nur sehen, wenn die Frevler vor ihren Herrn gestellt werden, wie sie sich wechselseitig die Schuld zuwerfen! Diejenigen, die verachtet waren, werden dann zu denen, die hochmütig waren, sprechen: «Wäret ihr nicht gewesen, ganz gewiß wären wir Gläubige geworden.»
    32. Jene, die hochmütig waren, werden zu denen, die verachtet waren, sprechen: «Waren wir es etwa, die euch vom rechten Weg abwendig machten, nachdem er zu euch gekommen? Nein, ihr selbst wart die Schuldigen.»
    33. Und jene, die verachtet waren, werden zu denen, die hochmütig waren, sprechen: «Nein, aber es war (euer) Ränkeschmieden bei Nacht und Tag, als ihr uns hießet, nicht an Allah zu glauben und Ihm Götter zur Seite zu setzen.» Und in ihrem Innern werden sie von Reue erfüllt sein, wenn sie die Strafe sehen; und Wir werden Fesseln um die Nacken derer legen, die ungläubig waren. Sie werden nur für das belohnt werden, was sie getan.
    34. Und Wir entsandten keinen Warner zu einer Stadt, ohne daß die Reichen darin gesprochen hätten: «Gewiß, wir leugnen das, womit ihr gesandt seid.»
    35. Und sie sprachen: «Wir sind reicher an Gut und an Kindern; und wir werden nicht bestraft werden.»
    36. Sprich: «Fürwahr, mein Herr weitet und beschränkt die Mittel zum Unterhalt, wem Er will; jedoch die meisten Menschen wissen es nicht.»
    37. Und es ist nicht euer Gut, noch sind es eure Kinder, die euch Uns nahe bringen werden; die aber, die glauben und gute Werke tun, die sollen vielfachen Lohn erhalten für das, was sie getan. Und in den hohen Hallen (des Paradieses) sollen sie sicher wohnen.
    38. Doch jene, die versuchen, Unsere Zeichen zu entkräften, sie sind es, die der Strafe zugeführt werden sollen.
    39. Sprich: «Fürwahr, mein Herr weitet und beschränkt die Mittel zum Unterhalt, wem Er will von Seinen Dienern Und was immer ihr spendet, Er wird es vergelten; und Er ist der beste Versorger.»
    40. Und am Tage, da Er sie alle versammeln, dann zu den Engeln sprechen wird: «Wart ihr es, denen diese Menschen dienten?»
    41. Sie werden sprechen: «Preis Dir! Du, nicht sie, bist unser Freund. Nein, sie dienten den Dschinn; an sie haben die meisten von ihnen geglaubt.»
    42. (Gott wird sprechen «So sollt ihr heute einander weder nützen noch schaden können.» Und zu denen, die frevelten, werden Wir sprechen: «Kostet die Strafe des Feuers, das ihr zu leugnen pflegtet.»
    43. Und wenn Unsere deutlichen Zeichen ihnen vorgetragen werden, sagen sie. «Dieser ist nichts weiter als ein Mann, der euch von dem abwendig machen möchte, was eure Väter verehrten.» Und sie sprechen: «Dieser (Koran) ist nichts als eine erdichtete Lüge.» Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen von der Wahrheit, wenn sie ihnen kommt: «Das ist nichts als offenkundige Zauberei.»
    44. Und Wir gaben ihnen keine Bücher, die sie studierten, noch sandten Wir ihnen einen Warner vor dir.
    45. Jene, die vor ihnen waren, leugneten ebenfalls - und diese haben nicht den zehnten Teil von dem erreicht, was Wir jenen gegeben -, und doch ziehen sie Meine Gesandten der Lüge. Doch wie war (die Folge) Meiner Verleugnung!
    46. Sprich: «Ich mahne euch nur an eines: daß ihr vor Allah hintretet zu zweit oder einzeln und dann nachdenket. Es ist kein Wahnsinn in eurem Gefährten (dem Propheten); er ist euch nur ein Warner vor einer bevorstehenden strengen Strafe.»
    47. Sprich: «Was ich auch an Lohn von euch verlangt haben mag, das ist euer. Mein Lohn ist allein bei Allah; und Er ist Zeuge über alle Dinge.»
    48. Sprich: «Wahrlich, mein Herr, der Wisser des Verborgenen, zerstückelt (die Lüge) mit der Wahrheit.»
    49. Sprich: «Die Wahrheit ist gekommen, und das Falsche kann weder etwas erschaffen noch etwas zurückbringen.»
    50. Sprich: «Wenn ich irre, so irre ich nur wider mich selbst; und wenn ich rechtgeleitet bin, so ist es durch das, was mein Herr mir offenbart hat. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Nahe.»
    51. Könntest du nur sehen, wenn sie mit Furcht geschlagen sein werden! Dann wird es kein Entrinnen geben, denn sie werden aus nächster Nähe erfaßt werden.
    52. Und sie werden sprechen: «(Nun) glauben wir daran.» Allein wie kann das Erlangen (des Glaubens) ihnen an einem (so) fernen Orte möglich sein,
    53. Wenn sie zuvor nicht daran geglaubt hatten? Und sie äußern Mutmaßungen von einem fernen Ort aus. 54. Und ein Abgrund ist gelegt zwischen ihnen und ihren Begierden, wie es ihresgleichen schon zuvor widerfuhr. Sie auch waren fürwahr in beunruhigendem Zweifel.
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    35-AL-FÃTlR
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Aller Preis gehört Allah, dem Schöpfer der Himmel und der Erde, Der die Engel zu Boten macht, versehen mit Flügeln, zweien, dreien und vieren. Er fügt der Schöpfung hinzu, was Ihm gefällt; Allah hat Macht über alle Dinge.
    2. Was Allah den Menschen an Barmherzigkeit gewährt, das kann keiner zurückhalten; und was Er zurückhält, das kann nach Ihm keiner entsenden; und Er ist der Allmächtige, der Allweise.
    3. O ihr Menschen, gedenket der Gnade Allahs gegen euch. Gibt es einen Schöpfer außer Allah, der euch vom Himmel und von der Erde her versorgt? Es gibt keinen Gott außer Ihm. Wie könnt ihr euch da abwendig machen lassen?
    4. Und wenn sie dich der Lüge zeihen: schon die Gesandten (Gottes) vor dir sind der Lüge geziehen worden; und zu Allah werden (alle) Dinge zurückgebracht.
    5. O ihr Menschen, traun, die Verheißung Allahs ist wahr, darum laßt das Leben hienieden euch nicht betrügen, und laßt den Betrüger euch nicht betrügen über Allah.
    6. Wahrlich, Satan ist euch ein Feind; so haltet ihn für einen Feind. Er ruft seine Anhänger nur herbei, damit sie Bewohner des flammenden Feuers werden.
    7. Denen, die ungläubig sind, wird strenge Strafe. Die aber glauben und gute Werke tun, ihnen wird Verzeihung und großer Lohn.
    8. Ist etwa der, dem das Böse seines Tuns schön gemacht wird, so daß er es für gut ansieht (rechtgeleitet)? Gewiß, Allah erklärt zum Irrenden, wen Er will, und leitet, wen Er will. Laß drumdeine Seele nicht hinschwinden in Seufzern für diese. Allah weiß, was sie tun.
    9. Und Allah ist es, Der die Winde sendet, die das Gewölk hochtreiben. Dann treiben Wir es über ein totes Gelände und beleben damit die Erde nach ihrem Tode. Ebenso wird die Auferstehung sein.
    10. Wer da Ruhm begehrt (der sollte wissen), daß aller Ruhm bei Allah ist. Zu Ihm steigen gute Worte empor, und rechtschaffenes Werk wird sie emporsteigen lassen. Und diejenigen, die Böses planen - für sie ist eine strenge Strafe; und ihr Planen wird hinfällig sein.
    11. Allah hat euch aus Erde erschaffen, dann aus einem Samentropfen, dann machte Er euch zu Paaren. Und kein Weib wird schwanger oder gebiert ohne Sein Wissen. Und keiner, dem das Leben verlängert wird, (sieht) sein Leben verlängert, noch wird sein Leben irgend verringert, ohne daß es in einem Buch stünde. Das ist ein leichtes für Allah.
    12. Und die beiden Gewässer sind nicht gleich: dieses wohlschmeckend, süß und angenehm zu trinken, und das andere salzig, bitter. Und aus beiden esset ihr frisches Fleisch und holt Schmuck hervor, den ihr tragt. Und du siehst die Schiffe darauf (die Wellen) durchpflügen, daß ihr nach Seiner Huld trachten mögt und daß ihr vielleicht doch dankbar seiet.
    13. Er läßt die Nacht übergehen in den Tag und den Tag übergehen in die Nacht. Und Er hat die Sonne und den Mond dienstbar gemacht; ein jedes läuft seine Bahn auf eine bestimmte Zeit. Dies ist Allah, euer Herr; Sein ist das Reich, und jene, die ihr statt Ihn anruft, haben nicht Macht über das Häutchen eines Dattelkernes.
    14. Wenn ihr sie anruft, sie werden euren Ruf nicht hören; und hörten sie ihn sogar, sie könnten euch nicht antworten. Und am Tage der Auferstehung werden sie leugnen, daß ihr (sie) zu Göttern nahmt. Niemand kann dich unterweisen wie der Allwissende.
    15. O ihr Menschen, ihr seid Allahs bedürftig, Allah aber ist der Sich Selbst Genügende, der Preiswürdige.
    16. Wenn Er will, kann Er euch hinwegnehmen und eine neue Schöpfung hervorbringen.
    17. Und das ist für Allah gar nicht schwer.
    18. Und keine Lasttragende kann die Last einer andern tragen; und wenn eine Schwerbeladene um (Erleichterung) ihrer Last ruft, nichts davon soll getragen werden, und wäre es auch ein Verwandter. Du kannst die allein warnen, die ihren Herrn im geheimen fürchten und das Gebet verrichten. Und wer sich reinigt, der reinigt sich nur zu seinem eigenen Vorteil; und zu Allah soll die Heimkehr sein.
    19. Der Blinde ist dem Sehenden nicht gleich,
    20. Noch ist es die Finsternis dem Lichte,
    21. Noch ist es der Schatten der Sonnenglut,
    22. Noch sind die Lebenden den Toten gleich. Wahrlich, Allah macht hörend, wen Er will; und du kannst die nicht hörend machen, die in den Gräbern sind.
    23. Du bist ein Warner bloß.
    24. Wahrlich, Wir haben dich mit der Wahrheit entsandt, als Bringer froher Botschaft und als Warner; und es gibt kein Volk, bei dem nicht früher schon ein Warner erschienen wäre.
    25. Und wenn sie dich der Lüge zeihen, so haben auch jene schon, die vor ihnen waren, (die Propheten) der Lüge geziehen. Ihre Gesandten kamen zu ihnen mit klaren Beweisen, und mit Lehren und mit dem erleuchtenden Buch.
    26. Dann erfaßte Ich jene, die ungläubig waren, und wie war (die Folge) Meiner Verleugnung!
    27. Hast du nicht gesehen, daß Allah Wasser von den Wolken heruntersendet; dann bringen Wir damit Früchte von mannigfachen Farben hervor; und in den Bergen sind weiße und rote Adern, buntfarbige und rabenschwarze;
    28. Und auch bei Mensch und Tier und Vieh verschiedene Farben? So ist's. Nur die Wissenden unter Seinen Dienern fürchten Allah. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allverzeihend.
    29. Diejenigen, die Allahs Buch vortragen und das Gebet verrichten und von dem, was Wir ihnen gegeben haben, insgeheim und öffentlich spenden, hoffen auf einen Handel, der nie fehlschlagen wird;
    30. Darum wird Er ihnen ihren vollen Lohn geben und ihnen Mehrung hinzugeben aus Seiner Huld; Er ist fürwahr allverzeihend, erkenntlich.
    31. Das, was Wir dir in dem Buch offenbart haben, ist die Wahrheit selbst, das erfüllend, was ihm vorausging. Gewiß, Allah kennt (und) sieht Seine Diener recht wohl.
    32. Dann gaben Wir das Buch jenen unter Unseren Dienern, die Wir erwählten, zum Erbe. Und unter ihnen sind einige, die ihr eigenes Selbst niederbrechen, und unter ihnen sind einige, die immer den rechten Pfad einhalten, und unter ihnen sind einige, die (andere) übertreffen an Güte und Tugend mit Allahs Erlaubnis. Das ist die große Gnade.
    33. Gärten der Ewigkeit! Sie werden sie betreten. Geschmückt werden sie darin sein mit Armspangen von Gold und (mit) Perlen; und ihr Gewand darin wird Seide sein.
    34. Und sie werden sprechen: «Aller Preis gehört Allah, Der die Kümmernis von uns genommen. Unser Herr ist fürwahr allverzeihend, erkenntlich,
    35. Der uns, in Seiner Huld, in der Wohnstatt der Ewigkeit ansässig machte. Keine Plage berührt uns darin, noch berührt uns darin ein Gefühl der Ermattung.»
    36. Die aber, die ungläubig sind, für die ist das Feuer der Hölle. Tod wird nicht über sie verhängt, daß sie sterben könnten; noch wird ihnen etwas von ihrer Strafe erleichtert. So lohnen Wir jedem Undankbaren.
    37. Und sie werden darin schreien: «Unser Herr, bringe uns heraus, wir wollen rechtschaffene Werke tun, anders als wir zu tun pflegten.» «Gaben Wir euch nicht ein genügend langes Leben, daß ein jeder, der sich besinnen wollte, sich darin besinnen konnte? Und (überdies) kam der Warner zu euch. So kostet nun (die Strafe): denn Frevler haben keinen Helfer.»
    38. Wahrlich, Allah kennt die Geheimnisse der Himmel und der Erde. Wahrlich, Er kennt alles, was in den Herzen ist.
    39. Er ist es, Der euch zu Statthaltern auf Erden gemacht hat. Wer aber ungläubig ist: auf ihn sein Unglaube! Und den Ungläubigen kann ihr Unglaube nichts als Widerwillen mehren vor ihrem Herrn, und ihr Unglaube kann den Ungläubigen nur den Verlust mehren.
    40. Sprich: «Habt ihr eure Götter gesehen, die ihr statt Allah anruft? Zeigt mir, was sie von der Erde erschufen. Oder haben sie einen Anteil (an der Schöpfung) der Himmel?» Oder haben Wir ihnen ein Buch gegeben, daß sie einen Beweis daraus hätten? Nein, die Frevler verheißen einander nur Trug.
    41. Allah allein hält die Himmel und die Erde, daß sie nicht wanken. Und wankten sie wirklich, so gäbe es keinen, der sie halten könnte nach Ihm. Fürwahr, Er ist langmütig, allverzeihend.
    42. Und sie schworen bei Allah ihre feierlichsten Eide, wenn ein Warner zu ihnen käme, sie würden der Führung besser folgen als die besten von den Völkern. Doch als dann in der Tat ein Warner zu ihnen kam, so bestärkte sie das nur in der Abneigung,
    43. In Hochmut auf Erden und im bösen Planen. Doch der böse Plan fängt nur seine Urheber ein. Erwarten sie denn etwas anderes als das Verfahren gegenüber den Früheren? Aber in Allahs Verfahren wirst du nie eine Änderung finden; und in Allahs Verfahren wirst du nie einen Wechsel finden.
    44. Sind sie nicht auf der Erde umhergereist, so daß sie sehen konnten, wie der Ausgang derer war, die vor ihnen waren? Und sie waren stärker an Kraft als sie selber. Und nichts vermöchte Allah in den Himmeln oder auf Erden zu hemmen, denn Er ist allwissend, allmächtig. 45. Und wollte Allah die Menschen strafen für alles, was sie tun, Er würde nicht ein Lebe wesen auf der Oberfläche (der Erde) übrig lassen; doch Er gewährt ihnen Aufschub bis zu einer bestimmten Frist; und wenn ihre Frist um ist, dann (werden sie erfahren, daß) Allah Seine Diener recht wohl sieht.
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    36-JÃ-SIN
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Já Sín!
    2. Beim Koran, dem weisen,
    3. Du bist fürwahr ein Gesandter
    4. Auf einem geraden Weg.
    5. (Dies ist) eine Offenbarung des Allmächtigen, des Barmherzigen,
    6. Auf daß du ein Volk warnest, dessen Väter nicht gewarnt waren, und die daher achtlos sind.
    7. Bereits hat das Wort sich als wahr erwiesen gegen die meisten von ihnen, denn sie glauben nicht.
    8. Um ihren Hals haben Wir Fesseln gelegt, die bis an das Kinn reichen, so daß ihr Haupt hochgezwängt ist.
    9. Und Wir haben eine Schranke gelegt vor sie und eine Schranke hinter sie, und Wir haben sie verhüllt, so daß sie nicht sehen können.
    10. Und ihnen ist es gleich, ob du sie warnst oder ob du sie nicht warnst: sie werden nicht glauben.
    11. Du vermagst nur den zu warnen, der die Ermahnung befolgt und den Gnädigen im verborgenen fürchtet. Gib ihm darum frohe Botschaft von Vergebung und einem ehrenvollen Lohn.
    12. Wahrlich, Wir Selbst beleben die Toten, und Wir schreiben das auf, was sie vor sich her senden, zugleich mit dem, was sie zurücklassen; und alle Dinge haben Wir verzeichnet in einem deutlichen Buch.
    13. Erzähle ihnen die Geschichte von den Leuten einer Stadt, als die Gesandten zu ihr kamen.
    14. Als Wir zwei zu ihnen schickten, verwarfen sie beide; da stärkten Wir (sie) durch einen dritten, und sie sprachen: «Wir sind zu euch entsandt worden.»
    15. Jene antworteten: «Ihr seid nur Menschen wie wir; und der Gnädige hat nichts herabgesandt. Ihr lügt bloß.»
    16. Sie sprachen: «Unser Herr weiß, daß wir fürwahr (Seine) Abgesandten an euch sind;
    17. Und uns obliegt nur die klare Verkündigung.»
    18. Jene sprachen: «Wir ahnen Bös von euch; wenn ihr nicht ablasset, so werden wir euch gewißlich steinigen, und von uns wird euch sicherlich eine schmerzliche Strafe treffen.»
    19. Sie antworteten: «Euer Unheil ist bei euch selbst. Liegt es daran, daß ihr ermahnt werdet? Nein, ihr seid Leute, die das Maß überschreiten.»
    20. Und vom entferntesten Ende der Stadt kam ein Mann gerannt. Er sprach: «O mein Volk, folget den Gesandten!
    21. Folget denen, die keinen Lohn von euch fordern und die rechtgeleitet sind.
    22. Und warum sollte ich Den nicht verehren, Der mich erschaffen hat und zu Dem ihr zurückgebracht werden sollt?
    23. Soll ich etwa andere neben Ihm zu Göttern nehmen? Wenn der Gnädige mir ein Leid zufügen will, so wird ihre Fürbitte mir nichts nützen, noch können sie mich retten.
    24. Dann wäre ich wahrlich in offenkundigem Irrtum.
    25. Ich glaube an euren Herrn; darum höret mich.»
    26. Da ward (zu ihm) gesprochen: «Geh ein ins Paradies.» Er sprach: «O daß doch mein Volk es wüßte,
    27. Wie (gnädig) mein Herr mir vergeben und mich zu einem der Hochgeehrten gemacht hat!»
    28. Und nach ihm sandten Wir gegen sein Volk kein Heer vom Himmel herab, noch pflegen Wir (eins) zu senden.
    29. Es war nur ein einziger Schall, und siehe, sie waren ausgelöscht.
    30. Wehe über die Diener! Kein Gesandter kommt zu ihnen, den sie nicht verspotteten.
    31. Haben sie nicht gesehen, wie viele Geschlechter Wir schon vor ihnen vernichtet haben (und) daß sie nicht zu ihnen zurückkehren?
    32. Jedoch sie alle, versammelt insgemein, werden sicherlich vor Uns gebracht werden.
    33. Und ein Zeichen ist ihnen die tote Erde: Wir beleben sie und bringen aus ihr Korn hervor, von dem sie essen.
    34. Und Wir haben in ihr Gärten gemacht von Dattelpalmen und Trauben, und Wir ließen Quellen in ihr entspringen,
    35. Auf daß sie von ihren Früchten essen können; und ihre Hände schufen sie nicht. Wollen sie da nicht dankbar sein?
    36. Preis Ihm, Der die Arten alle paarweise geschaffen von dem, was die Erde sprießen läßt, und von ihnen selber, und von dem, was sie nicht kennen.
    37. Und ein Zeichen ist ihnen die Nacht. Wir entziehen ihr das Tageslicht, und siehe, sie sind in Finsternis.
    38. Und die Sonne eilt vorwärts zu einem ihr gesetzten Ziel. Das ist die Anordnung des Allmächtigen, des Allwissenden.
    39. Und für den Mond haben Wir Lichtgestalten bestimmt, bis er wie ein alter Palmzweig wiederkehrt.
    40. Nicht geziemte es der Sonne, daß sie den Mond einholte, noch darf die Nacht dem Tage zuvorkommen. Sie schweben ein jedes in (seiner) Sphäre.
    41. Und ein Zeichen ist es ihnen, daß Wir ihre Nachkommenschaft in dem beladenen Schiffe tragen,
    42. Und Wir werden für sie ein Gleiches ins Dasein rufen, darauf sie fahren werden.
    43. Und wenn Wir wollten, so könnten Wir sie ertrinken lassen; dann würden sie keinen Helfer haben, noch könnten sie gerettet werden,
    44. Außer durch Unsere Barmherzigkeit und zu einem Nießbrauch auf gewisse Zeit.
    45. Und wenn zu ihnen gesprochen wird: «Hütet euch vor dem, was vor euch ist und was hinter euch ist, auf daß ihr Erbarmen findet» (dann kehren sie sich ab);
    46. Und es kommt kein Zeichen zu ihnen von den Zeichen ihres Herrn, ohne daß sie sich davon abwenden.
    47. Und wenn zu ihnen gesprochen wird: «Spendet von dem, was Allah euch gegeben hat», sagen die Ungläubigen zu den Gläubigen: «Sollen wir einen speisen, den Allah hätte speisen können, wenn Er es gewollt? Ihr seid da zweifellos in offenkundigem Irrtum.»
    48. Und sie sprechen: «Wann wird diese Verheißung (in Erfüllung gehen), wenn ihr die Wahrheit redet?»
    49. Sie warten nur auf einen einzigen Schall, der sie erfassen wird, während sie noch streiten.
    50. Und sie werden nicht imstande sein, einander Rat zu geben, noch werden sie zu ihren Angehörigen zurückkehren.
    51. Und in die Posaune soll geblasen werden, und siehe, aus den Gräbern eilen sie hervor zu ihrem Herrn.
    52. Sie werden sprechen: «O wehe uns! wer hat uns erweckt von unserer Ruhestätte? Das ist's, was der Gnadenreiche (uns) verheißen hatte, und die Gesandten sprachen doch die Wahrheit.»
    53. Es wird nur ein einziger Schall sein, und siehe, sie werden alle vor Uns gebracht werden.
    54. Und an jenem Tage soll keinem etwas Unrecht geschehen; und ihr sollt nur für das belohnt werden, was ihr zu tun pflegtet.
    55. Wahrlich, die Bewohner des Himmels sollen an jenem Tage Freude finden an einer Beschäftigung.
    56. Sie und ihre Gefährten werden in angenehmem Schatten sein, hingelehnt auf erhöhten Sitzen.
    57. Früchte werden sie darin haben, und sie werden haben, was immer sie begehren.
    58. «Frieden» - eine Botschaft von einem erbarmenden Herrn.
    59. Und: «Scheidet euch heute (von den Gerechten), o ihr Schuldigen.
    60. Habe Ich euch nicht geboten, ihr Kinder Adams, daß ihr nicht Satan dienet - denn er ist euch ein offenkundiger Feind -,
    61. Sondern daß ihr Mir allein dienet? Das ist der gerade Weg.
    62. Und doch hat er eine große Menge von euch irregeführt. Hattet ihr denn keine Einsicht?
    63. Das ist die Hölle, die euch angedroht ward.
    64. Betretet sie denn heute, darum daß ihr ungläubig wart.»
    65. An jenem Tage werden Wir ihre Münder versiegeln, jedoch ihre Hände werden zu Uns sprechen, und ihre Füße werden alle ihre Machenschaften bezeugen.
    66. Und hätten Wir gewollt, Wir hätten ihre Augen auslöschen können; dann würden sie nach dem Weg geeilt sein. Aber wie hätten sie sehen können?
    67. Und hätten Wir gewollt, Wir hätten sie verwandeln können, wo sie waren; dann wären sie nicht imstande gewesen, vorwärts oder rückwärts zu gehen.
    68. Und wem Wir langes Leben gewähren, den wandeln Wir um in der Schöpfung. Wollen sie denn nicht begreifen?
    69. Und Wir haben ihn nicht die Kunst der Dichtung gelehrt, noch ziemte sie sich für ihn. Dies ist einfach eine Ermahnung und ein Koran, der die Dinge deutlich macht,
    70. Daß er jeden warne, der Leben hat, und daß der Spruch gerechtfertigt sei wider die Ungläubigen.
    71. Haben sie nicht gesehen, daß Wir unter den Dingen, die Unsere Hände gebildet, für sie das Vieh schufen, über das sie Herr sind?
    72. Und Wir haben es ihnen unterwürfig gemacht, so daß manche davon ihnen Reittiere sind und manche essen sie.
    73. Und sie haben noch (andere) Nutzen an ihnen und (auch) Trank. Wollen sie also nicht dankbar sein?
    74. Und sie haben sich Götter genommen statt Allah, damit ihnen geholfen würde.
    75. Sie vermögen ihnen nicht zu helfen, sondern sie werden selbst als ein Heer gegen sie gebracht werden.
    76. Laß ihre Rede dich daher nicht betrüben. Wir wissen, was sie verbergen und was sie bekunden.
    77. Weiß der Mensch nicht, daß Wir ihn aus einem Samentropfen erschufen? Und siehe da, er ist ein offenkundiger Widersacher!
    78. Er erzählt Dinge über Uns und vergißt seine eigene Erschaffung. Er spricht: «Wer kann die Gebeine beleben, wenn sie vermodert sind?»
    79. Sprich: «Er, Der sie das erstemal erschuf, Er wird sie beleben; denn Er kennt jegliche Schöpfung.
    80. Er, Der für euch Feuer hervorbringt aus dem grünen Baum; und siehe, dann zündet ihr damit.
    81. Ist nicht Er, Der die Himmel und die Erde erschuf, imstande, ihresgleichen zu schaffen?» Doch, und Er ist der größte Schöpfer, der Allwissende.
    82. Sein Befehl, wenn Er ein Ding will, ist nur, daß Er spricht: «Sei!» - und es ist. 83. Preis denn Ihm, in Dessen Hand die Herrschaft über alle Dinge ist und zu Dem ihr zurückgebracht werdet!
    Yazar : Risale Forum
    Müslüman, Müslüman’ýn elinden ve dilinden emin olduðu kimsedir.” (Riyâzu’s-Sâlihîn, 211)


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