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  1. #21
    ABDULLAH çevrimdýþý Forum Yöneticisi
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    Mar 2010
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    Cevap: KURAN'I KERiM ALMANCA MEALi! ( DEUTSCH QURAN )

    17-BANI-ISRÃ'IL
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Preis Ihm, Der bei Nacht Seinen Diener hinwegführte von der Heiligen Moschee zu der Fernen Moschee, deren Umgebung Wir gesegnet haben, auf daß Wir ihm einige Unserer Zeichen zeigen. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allsehende.
    2. Wir gaben Moses die Schrift und machten sie zu einer Führung für die Kinder Israels (und sprachen): «Nehmt keinen zum Hüter außer Mir,
    3. O ihr Kinder derer, die Wir mit Noah (über Wasser) trugen! Er war fürwahr ein dankbarer Diener.»
    4. Und Wir hatten den Kindern Israels in der Schrift klargelegt: «Siehe, ihr werdet gewißlich zweimal im Land Verderben anstiften, und ihr werdet gewißlich unmäßig hoffärtig und herrisch werden.»
    5. Als nun die Zeit für die erste der beiden Warnungen kam, da sandten Wir sider euch Unsere Diener, begabt mit gewaltiger Kriegsmacht, und sie drangen in die Häuser, und so ward erfüllt die Verheißung.
    6. Dann gaben Wir euch wiederum die Macht über sie und stärkten euch mit Reichtum und Kindern und machten euch größer an Zahl.
    7. (Nun) wenn ihr Gutes tut, so tut ihr Gutes für eure eignen Seelen; und wenn ihr Böses tut, so ist es gegen sie. Als nun die Zeit für die zweite Warnung kam (sandten Wir Diener), damit sie eure Großen mißhandelten und die Moschee beträten, wie sie sie das erste Mal betreten hatten, und alles, was sie erobert hatten, bis auf den Grund zerstörten.
    8. Es ist möglich, daß euer Herr Sich euer erbarmt; doch wenn ihr (zu eurem früheren Zustande) zurückkehrt, so wollen (auch) Wir zurückkehren, und Wir haben die Hölle zu einem Gefängnis gemacht für die Ungläubigen.
    9. Fürwahr, dieser Koran leitet zum Richtigsten und bringt den Gläubigen, die gute Werke tun, die frohe Botschaft, daß ihnen großer Lohn werden soll,
    10. Und daß Wir denen, die nicht an das Jenseits glauben, eine schmerzliche Strafe bereitet haben.
    11. Der Mensch bittet um das Schlimme, vie er um das Gute bitten sollte; und der Mensch ist voreilig.
    12. Wir machten die Nacht und den Tag zu zwei Zeichen, indem Wir das Zeichen der Nacht dunkel gemacht haben, und das Zeichen des Tags haben Wir licht gemacht, auf daß ihr nach Fülle von eurem Herrn trachtet und kennt die Bemessung der Jahre und die Rechenkunst. Und jegliches Ding haben Wir klar gemacht mit deutlicher Erklärung.
    13. Und einem jeden Menschen haben Wir seine Werke an den Nacken geheftet; und am Tage der Auferstehung werden Wir ihm ein Buch vorlegen, das er entsiegelt finden wird.
    14. «Lies dein Buch. Heute genügt deine eigene Seele als Rechnerin wider dich.»
    15. Wer den rechten Weg befolgt, der befolgt ihn nur zu seinem eignen Heil; und wer irregeht, der geht irre allein zu seinem eignen Schaden. Und keine Lasttragende trägt die Last einer andern. Und Wir strafen nie, ehe Wir denn einen Gesandten geschickt haben.
    16. Wenn Wir eine Stadt zu zerstören beabsichtigen, lassen Wir Unser Gebot an ihre Reichen ergehen; sie aber freveln darin, so wird der Richtspruch fällig gegen sie, und Wir zerstören sie bis auf den Grund.
    17. Wie viele Geschlechter haben Wir nach Noah vernichtet! Und dein Herr kennt und sieht die Sünden Seiner Diener zur Genüge.
    18. Wer das Irdische begehrt, schnell bereiten Wir ihm darin das, was Wir wollen, dem, der Uns beliebt; danach haben Wir die Hölle für ihn bestimmt; da wird er eingehen, verdammt und verstoßen.
    19. Wer aber das Jenseits begehrt und es beharrlich erstrebt und gläubig ist - derer Streben wird belohnt werden.
    20. Ihnen allen, diesen und jenen, gewähren Wir von der Gabe deines Herrn. Und die Gabe deines Herrn ist unbeschränkt.
    21. Schau, wie Wir die einen von ihnen über die andern erhöht haben; und wahrhaftig, das Jenseits soll noch größer sein an Rängen und größer an Auszeichnung.
    22. Setze neben Allah nicht einen andern Gott, auf daß du nicht mit Schimpf bedeckt und verlassen dasitzest.
    23. Dein Herr hat geboten: «Verehret keinen denn Ihn, und (erweiset) Güte den Eltern. Wenn eines von ihnen oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, sage nie "Pfui!" zu ihnen, und stoße sie nicht zurück, sondern sprich zu ihnen ein ehrerbietiges Wort.
    24. Und neige gütig gegen sie den Fittich der Demut und sprich: "Mein Herr, erbarme Dich ihrer, so wie sie mich als Kleines betreuten."»
    25. Euer Herr weiß am besten, was in euren Seelen ist: Wenn ihr rechtgesinnt seid, dann ist Er gewiß nachsichtig gegenüber den sich Bekehrenden.
    26. Gib dem Verwandten, was ihm gebührt, und ebenso dem Armen und dem Wanderer, aber vergeude nicht in Verschwendung.
    27. Die Verschwender sind Brüder der Teufel, und der Teufel ist undankbar gegen seinen Herrn.
    28. Und wenn du dich von ihnen abkehrst im Trachten nach Barmherzigkeit von deinem Herrns auf die du hoffst, so sprich zu ihnen ein hilfreich Wort.
    29. Und laß deine Hand nicht an deinen Nacken gefesselt sein, aber strecke sie auch nicht zu weit geöffnet aus, damit du nicht getadelt (und) zerschlagen niedersitzen mußt.
    30. Wahrlich, dein Herr erweitert und beschränkt die Mittel zum Unterhalt, wem Er will, denn Er kennt und sieht Seine Diener wohl.
    31. Tötet eure Kinder nicht aus Furcht vor Armut; Wir sorgen für sie und für euch. Fürwahr, sie zu töten ist eine große Sünde.
    32. Und nahet nicht dem Ehebruch; siehe, das ist eine Schändlichkeit und ein übler Weg.
    33. Und tötet nicht das Leben, das Allah unverletzlich gemacht hat, es sei denn mit Recht. Und wer da freventlich getötet wird, dessen Erben haben Wir gewiß Ermächtigung gegeben (Sühne zu fordern); doch soll er bei der Tötung die (vorgeschriebenen) Grenzen nicht überschreiten, denn er findet Hilfe (im Gesetz).
    34. Und nahet nicht dem Gut der Waise, es sei denn zum Besten, bis sie ihre Reife erreicht hat. Und haltet die Verpflichtung, denn über die Verpflichtung muß Rechenschaft abgelegt werden.
    35. Und gebet volles Maß, wenn ihr messet, und wäget mit richtiger Waage; das ist durchaus vorteilhaft und letzten Endes das Beste.
    36. Und verfolge nicht das, wovon du keine Kenntnis hast. Wahrlich, das Ohr und das Auge und das Herz - sie alle sollen zur Rechenschaft gezogen werden.
    37. Und wandle nicht hochmütig auf Erden, denn du kannst die Erde nicht spalten, noch kannst du die Berge an Höhe erreichen.
    38. Das Üble alles dessen ist hassenswert vor deinem Herrn.
    39. Dies ist ein Teil von der Weisheit, die dir dein Herr offenbart hat. Und setze nicht neben Allah einen anderen Gott, auf daß du nicht in die Hölle geworfen werdest, verdammt und verstoßen.
    40. Hat euer Herr euch denn mit Söhnen bevorzugt und für Sich Selbst Töchter von den Engeln genommen? Wahrlich, ihr sprecht da ein großes Wort.
    41. Wir haben in diesem Koran auf verschiedene Art (die Wahrheit) dargelegt, damit sie ermahnt seien, doch es mehrt nur ihren Widerwillen.
    42. Sprich: «Gäbe es neben Ihm noch andere Götter, wie sie behaupten, dann hätten sie gewißlich einen Weg zum Herrn des Throns gesucht.»
    43. Heilig ist Er und hoch erhaben über all das, was sie behaupten.
    44. Die sieben Himmel und die Erde und wer darinnen ist, sie lobpreisen Ihn; und es gibt kein Ding, das Seine Herrlichkeit nicht preist; ihr aber versteht ihre Lobpreisung nicht. Wahrlich, Er ist langmütig, allverzeihend.
    45. Und wenn du den Koran vorträgst, legen Wir zwischen dich und jene, die nicht an das Jenseits glauben, einen verborgenen Schleier;
    46. Und Wir legen Hüllen auf ihre Herzen, so daß sie ihn nicht verstehen, und in ihre Ohren Taubheit. Und wenn du im Koran deinen Herrn nennst, Ihn allein, so wenden sie ihre Rücken in Widerwillen.
    47. Wir wissen es am besten, worauf sie horchen, wenn sie dir zuhören, und wenn sie sich insgeheim bereden, dieweil die Frevler sprechen: «Ihr folgt nur einem der Sinne beraubten Manne.»
    48. Schau, wie sie von dir Gleichnisse erdichten und damit so sehr in die Irre gegangen sind, daß sie keinen Weg mehr zu finden vermögen!
    49. Und sie sprechen: «Wenn wir Gebeine und Staub geworden sind, sollen wir dann wirklich zu einer neuen Schöptung auferweckt werden?»
    50. Sprich: «Ob ihr Steine seid oder Eisen
    51. Oder sonst geschaffener Stoff von der Art, die in eurem Sinn am schwersten wiegt.» Dann werden sie sprechen: «Wer soll uns ins Leben zurückrufen?» Sprich: «Er, Der euch das erste Mal erschuf.» Dann werden sie ihre Köpfe wider dich schütteln und sprechen: «Wann geschieht es?» Sprich: «Vielleicht geschieht es gar bald.
    52. An dem Tage, an dem Er euch ruft, da werdet ihr antworten, mit Seinem Preis, und werdet meinen, ihr hättet nur eine geringe Weile gesäumt.»
    53. Sage Meinen Dienern, sie möchten nur das Beste reden, denn Satan stiftet zwischen ihnen Zwietracht. Satan ist dem Menschen fürwahr ein offenkundiger Feind.
    54. Euer Herr kennt euch am besten. Wenn Er will, so wird Er Sich euer erbarmen, oder wenn Er will, so wird Er euch strafen. Und Wir haben dich nicht entsandt als einen Wächter über sie.
    55. Dein Herr kennt am besten jene, die in den Himmeln und auf der Erde sind. Wir erhöhten einige der Propheten über die andern, und David gaben Wir ein Buch.
    56. Sprich: «Rufet doch die an, die ihr neben Ihm wähnet; sie haben keine Macht, das Unheil von euch zu nehmen noch abzuwenden.»
    57. Jene, die sie anrufen, suchen selbst die Nähe ihres Herrn - wer von ihnen am nächsten sei - und hoffen auf Sein Erbarmen und fürchten Seine Strafe. Wahrlich, die Strafe deines Herrn ist etwas zu Fürchtendes.
    58. Es gibt keine Stadt, die Wir nicht vernichten werden vor dem Tage der Auferstehung oder züchtigen mit strenger Züchtigung. Das ist niedergeschrieben in dem Buch.
    59. Und nichts könnte Uns hindern, Zeichen zu senden, als daß die Früheren sie verworfen hatten. Und Wir gaben den Thamüd die Kamelstute als ein sichtbares Zeichen, doch sie frevelten an ihr. Wir senden Zeichen, nur um zu warnen.
    60. Und (gedenke der Zeit) da Wir zu dir sprachen: «Dein Herr umfaßt die Menschen.» Und Wir haben das Traumgesicht, das Wir dich sehen ließen, nur als eine Prüfung für die Menschen gemacht und ebenso den verfluchten Baum im Koran. Und Wir warnen sie, jedoch es bestärkt sie nur in großer Ruchlosigkeit.
    61. Als Wir zu den Engeln sprachen: «Bezeuget Adam Ehrerbietung», da bezeugten sie Ehrerbietung. Nur Iblis nicht. Er sprach: «Soll ich mich beugen vor einem, den Du aus Ton erschaffen hast?»
    62. Er sprach (weiter): «Was dünket Dich? Dieser ist's, den Du höher geehrt hast als mich! Willst Du mir Frist geben bis zum Tage der Auferstehung, so will ich gewißlich Gewalt erlangen über seine Nachkommen, bis auf wenige.»
    63. Er sprach: «Fort mit dir! und wer von ihnen dir folgt, fürwahr, die Hölle soll euer aller Lohn sein, ein ausgiebiger Lohn.
    64. Und betöre nun son ihnen, wen du vermagst, mit deiner Stimme und treibe gegen sie dein Roß und deinen Fuß und sei ihr Teilhaber an Vermögen und Kindern und mache ihnen Versprechungen.» - Und Satan verspricht ihnen nur Trug. -
    65. «Über Meine Diener aber wirst du gewiß keine Macht haben.» Und dein Herr genügt als Beschützer.
    66. Euer Herr ist es, Der die Schiffe auf dem Meere für euch treibt, auf daß ihr nach Seiner Gnade trachten möget. Fürwahr, Er ist gegen euch barmherzig.
    67. Und wenn euch auf dem Meere ein Unheil trifft: verloren sind jene, die ihr anruft statt Ihn. Hat Er euch aber ans Land gerettet, dann kehrt ihr euch ab, denn der Mensch ist undankbar.
    68. Fühlt ihr euch denn sicher davor, daß Er euch nicht auf dem Festland vernichten oder einen heftigen Wind gegen euch senden wird, (so daß) ihr dann keinen Beschützer für euch findet?
    69. Oder fühlt ihr euch sicher davor, daß Er euch nicht noch ein zweites Mal dorthin zurückschickt und einen Sturmwind gegen euch entsendet und euch ertrinken läßt für euren Unglauben? Ihr werdet dann darauf keinen Helfer finden für euch wider Uns.
    70. Wir haben doch wahrlich die Kinder Adams geehrt und sie über Land und Meer getragen und sie versorgt mit guten Dingen und sie ausgezeichnet, eine Auszeichnung vor jenen vielen, die Wir geschaffen.
    71. (Gedenke) des Tags, da Wir ein jedes Volk mit seinem Führer vorladen werden. Wer dann sein Buch in seine Rechte empfangen wird, diese werden ihr Buch verlesen und nicht ein Jota Unrecht werden sie leiden.
    72. Wer aber blind ist in dieser Welt, der wird auch im Jenseits blind sein und weit abirrend vom Weg.
    73. Sie hätten dich beinahe in schwere Bedrängnis gebracht um dessentwillen, was Wir dir offenbarten, damit du etwas anderes wider Uns erdichten möchtest; und dann hätten sie dich gewiß zum Freund genommen.
    74. Hätten Wir aber dich nicht (mit dem Koran) gefestigt, du hättest dich ihnen nur wenig zugeneigt.
    75. Dann hätten Wir dich Doppeltes im Leben und Doppeltes im Tode auskosten lassen und du hättest dir keinen Helfer wider Uns gefunden.
    76. Und in der Tat hätten sie dich fast des Landes verschreckt, daß sie dich daraus vertreiben möchten; aber dann wären sie nach dir nur eine geringe Zeit geblieben.
    77. (So war Unser) Verfahren mit Unsern Gesandten, die Wir vor dir schickten; und du wirst keine Änderung in Unserem Verfahren finden.
    78. Verrichte das Gebet beirn Neigen der Sonne bis zum Dunkel der Nacht, und das Lesen des Korans bei Tagesanbruch. Wahrlich, die Lesung des Korans bei Tagesanbruch ist besonders angezeigt.
    79. Und wache auf dazu in der Nacht - ein weiteres für dich. Mag sein, daß dich dein Herr zu einem löblichen Rang erhebt.
    80. Und sprich: «O mein Herr, laß meinen Eingang einen guten Eingang sein und laß meinen Ausgang einen guten Ausgang sein. Und gewähre mir von Dir aus eine helfende Kraft.»
    81. Und sprich: «Gekommen ist die Wahrheit und dahingeschwunden ist das Falsche. Siehe, das Falsche schwindet schnell.»
    82. Wir senden vom Koran (allmählich) das hinab, was Heilung ist und Barmherzigkeit für die Gläubigen; den Ungerechten aber mehrt es nur den Schaden.
    83. Und wenn Wir dem Menschen Gnade erweisen, wendet er sich ab und geht beiseite; wenn ihn aber ein Übel trifft, gibt er sich der Verzweiflung hin.
    84. Sprich: «Ein jeder handelt nach seiner Weise, und euer Herr weiß am besten, wessen Weg der beste ist.»
    85. Und sie fragen dich über die Seele. Sprich: «Die Seele entsteht auf den Befehl meines Herrn; und euch ist von Wissen nur wenig gegeben.»
    86. Und wenn Wir es wollten Wir könnten gewißlich wieder fortnehmen, was Wir dir offenbart; du fündest dann für dich in dieser Sache keinen Beschützer wider Uns,
    87. Außer der Barmherzigkeit deines Herrn. Wahrlich, Seine Gnade gegen dich ist groß.
    88. Sprich: «Ob sich auch die Menschen und die Dschinn vereinigten, um ein diesem Koran Gleiches hervorzubringen, sie brächten doch kein ihm Gleiches hervor, selbst wenn sie einander beistünden.»
    89. Wir haben fürwahr den Menschen in diesem Koran Gleichnisse aller Art auf mannigfache Weise vorgelegt, allein die meisten Menschen weisen alles zurück, nur nicht den Unglauben.
    90. Und sie sprechen: «Wir werden dir nimmermehr glauben, bis du uns einen Quell aus der Erde hervorbrechen läßt;
    91. Oder [bis] du einen Garten von Dattelpalmen und Trauben hast und lässest mitten darin Ströme hervorsprudeln im Überfluß;
    92. Oder [bis] du den Himmel über uns in Stücke einstürzen läßt, wie du es behauptest, oder Allah und die Engel vor unser Angesicht bringst;
    93. Oder [bis] du ein Haus von Gold besitzest oder aufsteigst zum Himmel; und wir werden nicht an deinen Aufstieg glauben, bis du uns ein Buch hinabsendest, das wir lesen können.» Sprich: «Preis meinem Herrn! Bin ich denn mehr als ein Mensch, ein Gesandter?»
    94. Und nichts hat die Menschen abgehalten, zu glauben, da die Führung zu ihnen kam, als daß sie sprachen: «Hat Allah einen Menschen als Gesandten geschickt?»
    95. Sprich: «Wären auf Erden Engel gewesen, friedlich und in Ruhe wandelnde, Wir hätten ihnen gewiß einen Engel vom Himmel als Gesandten geschickt.»
    96. Sprich: «Allah genügt als Zeuge zwischen mir und euch; wahrlich, Er weiß und sieht alles an Seinen Dienern.»
    97. Und wen Allah leitet, der ist der Rechtgeleitete; die aber, die Er zu Irrenden erklärt, für die wirst du keine Helfer finden außer Ihm. Und Wir werden sie versammeln am Tage der Auferstehung, auf ihren Angesichtern, blind, stumm und taub. Ihr Aufenthalt wird die Hölle sein; sooft sie erlischt, wollen Wir die Flamme für sie wieder anfachen.
    98. Das ist ihr Lohn, weil sie Unsere Zeichen verwarfen und sprachen: «Wie! wenn wir Gebeine und Staub geworden sind, sollen wir wirklich als eine neue Schöpfung auferweckt werden?»
    99. Haben sie nicht gesehen, daß Allah, Der die Himmel und die Erde erschuf, imstande ist, ihresgleichen zu schaffen? Und Er hat eine Frist für sie bestimmt, über die kein Zweifel ist. Allein die Frevler verwerfen alles, nur nicht den Unglauben.
    100. Sprich: «Besäßet ihr die Schätze der Barmherzigkeit meines Herrn, wahrlich, ihr würdet euch zurückhalten aus Furcht vor dem Ausgeben, denn der Mensch ist geizig.»
    101. Wir hatten Moses neun offenbare Zeichen gegeben. Frage nur die Kinder Israels. Als er zu ihnen kam, sprach Pharao zu ihm: «Ich halte dich, o Moses, zweifellos für ein Opfer der Täuschung.»
    102. Er sprach: «Du weißt recht wohl, daß kein anderer diese (Zeichen) herabgesandt hat als der Herr der Himmel und der Erde, als Zeugnisse; und ich halte dich, o Pharao, zweifellos für ein Opfer des Verderbens.»
    103. Da beschloß er, sie aus dem Lande zu treiben; doch Wir ertränkten ihn und die mit ihm waren, allesamt.
    104. Und nach ihm sprachen Wir zu den Kindern Israels: «Wohnet in dem Lande; und wenn die Zeit der zweiten Verheißung kommt, dann werden Wir euch hinzubringen als eine Schar, gesammelt (aus den verschiedenen Völkern).»
    105. Und mit der Wahrheit haben Wir es hinabgesandt, und mit der Wahrheit kam es hernieder. Und dich entsandten Wir nur als Bringer froher Botschaft und Warner.
    106. Und den Koran haben Wir in Abschnitten offenbart, damit du ihn den Menschen stückweise vortragen mögest, und Wir sandten ihn nach und hinab.
    107. Sprich: «Ob ihr an ihn glaubt oder nicht glaubt, wahrlich, jene, denen zuvor das Wissen gegeben ward, sie fallen, wenn er ihnen verlesen wird, anbetend auf ihr Angesicht nieder.
    108. Und sprechen: "Preis unserem Herrn! Siche, unseres Herrn Verheißung wird sich wahrlich erfüllen."»
    109. Und weinend fallen sie nieder auf ihr Angesicht, und es mehrt in ihnen die Demut.
    110. Sprich: «Rufet Allah an oder rufet Rahmán an - bei welchem (Namen) immer ihr (Ihn) rufet, Sein sind die schönsten Namen.» Und sprich dein Gebet nicht zu laut, und flüstre es auch nicht zu leise, sondern suche einen Weg dazwischen. 111. Sprich: «Aller Preis gebührt Allah, Der Sich keinen Sohn zugesellt hat und niemanden neben Sich hat in der Herrschaft noch sonst einen Gehilfen aus Schwäche.» Und preise Seine Herrlichkeit mit aller Verherrlichung.
    Yazar : Risale Forum
    Müslüman, Müslüman’ýn elinden ve dilinden emin olduðu kimsedir.” (Riyâzu’s-Sâlihîn, 211)


  2. #22
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    Mar 2010
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    Cevap: KURAN'I KERiM ALMANCA MEALi! ( DEUTSCH QURAN )

    18-AL-KAHF
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Aller Preis gehört Allah, Der zu Seinem Diener das Buch herabsandte und nichts Krummes darein legte -
    2. Als Wegweiser, damit es strenge Strafe von Ihm androhe und den Gläubigen, die gute Werke tun, die frohe Botschaft bringe, daß ihnen ein schöner Lohn wird,
    3. Worin sie weilen werden immerdar;
    4. Und damit es jene warne, die da sagen: «Allah hat Sich einen Sohn beigesellt.»
    5. Sie haben keinerlei Kenntnis davon, noch hatten es ihre Väter. Groß ist das Wort, das aus ihrem Munde kommt. Sie sprechen nichts als Lüge.
    6. So wirst du dich vielleicht noch zu Tode grämen aus Kummer über sie, wenn sie dieser Rede nicht glauben.
    7. Siehe, Wir schufen alles, was auf Erden ist, zu einem Schmuck für sie, auf daß Wir sie prüfen, wer unter ihnen der Beste im Wirken ist.
    8. Und siehe, Wir werden alles, was auf ihr ist, in dürren Wüstenstaub verwandeln.
    9. Meinst du wohl, die Gefährten in der Höhle und der Inschrift seien ein Wunder unter Unseren Zeichen?
    10. Als die Jünglinge in der Höhle Zuflucht nahmen und sprachen: «Unser Herr, gewähre uns Barmherzigkeit von Dir aus und bereite uns einen Weg in unserer Sache.»
    11. AIso versiegelten Wir ihre Ohren in der Höhle auf eine Anzahl von Jahren.
    12. Dann erweckten Wir sie, auf daß Wir erführen welche von den beiden Scharen die Zeit ihres Verweilens am besten berechnet hatte.
    13. Wir wollen dir ihre Geschichte der Wahrheit gemäß berichten: Sie waren Jünglinge, die an ihren Herrn glaubten, und Wir liesscn sie zunehmen an Führung.
    14. Und Wir stärkten ihre Herzen, als sie aufstanden und sprachen: «Unser Herr ist der Herr der Himmel und der Erde. Nie werden wir einen Gott anrufen außer Ihm: sonst würden wir ja eine Ungeheuerlichkeit aussprechen.
    15. Dieses unser Volk hat Götter statt Ihn angenommen. Warum bringen sie dann nicht einen klaren Beweis dafür? Und wer verübt größeren Frevel, als wer eine Lüge gegen Allah erdichtet?
    16. Und wenn ihr euch nun von ihnen und dem, was sie statt Allah anbeten, zurückzieht, so suchet Zuflucht in der Höhle; euer Herr wird Seine Barmherzigkeit über euch breiten und euch einen tröstlichen Ausweg aus eurer Lage weisen.»
    17. Und du hättest sehen können, wie die Sonne, da sie aufging, sich von ihrer Höhle rechtshin wegneigte, und da sie unterging, sich von ihnen linkshin abwandte; und sie waren in einem Hohlraum inmitten. Das gehört zu den Zeichen Allahs. Wen Allah leitet, der ist rechtgeleitet; doch wen Er irregehen läßt, für den wirst du auf keine Weise einen Helfer (und) Führer finden.
    18. Du könntest sie für wach halten, indes sie schlafen; und Wir werden sie auf die rechte Seite und auf die linke sich umdrehen lassen, während ihr Hund seine Vorderpfoten auf der Schwelle ausstreckt. Hättest du sie so erblickt, du würdest dich gewiß vor ihnen zur Flucht gewandt haben und wärest mit Grausen vor ihnen erfüllt gewesen.
    19. Und so erweckten Wir sie, damit sie einander befragen möchten. Ein Sprecher unter ihnen sprach: «Wie lange habt ihr verweilt?» Sie sprachen: «Wir verweilten einen Tag oder den Teil eines Tages.» (Andere) sprachen: «Euer Herr kennt am besten die (Zeit), die ihr verweilt habt. Nun entsendet einen von euch mit dieser eurer Silbermünze zur Stadt; und er soll sehen, wer von ihren (Bewohnern) die reinste Speise hat, und soll euch davon Vorrat bringen. Er muß aber geschmeidig sein und soll ja keinem über euch Kunde geben.
    20. Denn wenn sie von euch erfahren sollten, sie werden euch steinigen oder euch zu ihrem Glauben zurückbringen, und ihr werdet dann nimmermehr glücklich sein.»
    21. Und so entdeckten Wir sie (den Menschen), damit sie erkennen möchten, daß Allahs Verheißung wahr ist und daß über die «Stunde» kein Zweifel ist. (Und gedenke der Zeit) als die Leute untereinander stritten über sie und sprachen: «Bauet ein Gebäude über ihnen.» Ihr Herr wußte sie am besten. Jene, deren Ansicht obsiegte, sprachen: «Wir wollen unbedingt ein Bethaus über ihnen errichten.»
    22. Manche sagen: «(Sie waren ihrer) drei, ihr vierter war ihr Hund», und (andere) sagen: «(Sie waren) fünf, ihr sechster war ihr Hund», indem sie herumraten im Dunkel, und (wieder andere) sagen: «(Sie waren) sieben, ihr achter war ihr Hund.» Sprich: «Mein Herr kennt am besten ihre Zahl. Niemand weiß sie, außer einigen wenigen » So streite nicht über sie, es sei denn durch zwingendes Beweisen, und suche nicht Kunde über sie bei irgendeinem von ihnen.
    23. Und sprich nie von einer Sache: «Ich werde es morgen tun»,
    24. Es sei denn: «So Allah will» Und gedenke deines Herrn, wenn du es vergessen hast, und sprich: «Ich hoffe, mein Herr wird mich noch näher als dies zum rechten Wege führen.»
    25. Und sie blieben dreihundert Jahre lang in ihrer Höhle, noch neun hinzugefügt
    26. Sprich: «Allah weiß am besten, wie lange sie verweilten.» Sein sind die Geheimnisse der Himmel und der Erde. Wie sehend ist Er! und wie hörend! Sie haben keinen Helfer außer Ihm, und Er teilt Seine Befehlsgewalt mit keinem.
    27. Und verlies, was dir von dem Buche deines Herrn offenbart ward. Da ist keiner, der Seine Worte verändern könnte, und du wirst außer Ihm keine Zuflucht finden.
    28. Halte dich zu denen, die ihren Herrn anrufen des Morgens und des Abends, im Trachten nach Seinem Wohlgefallen; und laß deine Blicke nicht über sie hinauswandern, indem du nach dem Gepränge des irdischen Lebens begehrst; und gehorche nicht dem, dessen Herz Wir achtlos machten der Erinnerung an Uns, der seinen bösen Gelüsten folgt und dessen Fall ein äußerster ist.
    29. Und sprich: «Die Wahrheit ist es von eurem Herrn: darum laß den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will.» Siehe, Wir haben für die Frevler ein Feuer bereitet, dessen Zelt sie umschließen wird. Wenn sie dann um Hilfe schreien, so wird ihnen geholfen werden mit Wasser gleich geschmolzenem Blei, das die Gesichter verbrennt. Wie schrecklich ist der Trank, und wie schlimm ist das (Feuer) als Lagerstatt!
    30. Wahrlich, die da glauben und gute Werke tun - wahrlich, Wir lassen den Lohn derjenigen, die gute Werke tun, nicht verloren gehn.
    31. Sie sind es, die Gärten der Ewigkeit besitzen werden, durch welche Ströme fließen. Darinnen werden sie geschmückt sein mit Armspangen von Gold und gekleidet in grüne Gewänder aus feiner Seide und schwerem Brokat, darin lehnend auf erhöhten Sitzen. Wie herrlich der Lohn und wie schön die Stätte der Rast!
    32. Und stelle ihnen das Gleichnis von zwei Männern: für den einen von ihnen schufen Wir zwei Rebengärten und umgaben sie mit Dattelpalmen, und dazwischen legten Wir Kornfelder an.
    33. Beide Gärten brachten ihre Früchte hervor und versagten in nichts. Und in ihrer Mitte ließen Wir einen Strom fließen.
    34. Und es ward ihm Frucht. Er sprach zu seinem Gefährten, indem er (prahlerisch) mit ihm redete: «Ich bin reicher als du an Besitz und mächtiger an Gefolgschaft.»
    35. Und er betrat seinen Garten, während er sündig gegen die eigene Seele war. Er sprach: «Ich kann mir nicht vorstellen, daß dieser je zugrunde gehen wird,
    36. Noch glaube ich, daß die "Stunde" heraufkommen wird. Selbst wenn ich zu meinem Herrn zurückgebracht werde, so werde ich ganz gewiß einen besseren Aufenthalt als diesen finden.»
    37. Sein Gefährte sprach zu ihm, indem er sich mit ihm auseinandersetzte: «Glaubst du denn nicht an Ihn, Der dich aus Erde erschaffen hat, dann aus einem Samentropfen, dann dich zu einem vollkommenen Manne bildete?
    38. Was jedoch mich betrifft - Allah ist mein Herr allein, und nie will ich meinem Herrn etwas andere zur Seite stellen.
    39. Warum hast du nicht damals, als du deinen Garten betratest, gesagt: "Wie Allah will; es gibt keine Macht, außer bei Allah''? Wenn du mich auch geringer siehst als dich selbst an Besitz und Nachkommenschaft,
    40. So wird vielleicht mein Herr mir Besseres geben als deinen Garten und wird auf ihn Donnerkeile vom Himmel niedersenden, so daß er zu einem öden, schlüpfrigen Grunde wird,
    41. Oder sein Wasser versiegt in den Boden so tief, daß du nimmer imstande bist, es zu finden.»
    42. Da ward seine Frucht verwüstet, und er begann die Hände zu ringen ob all dessen, was er für den (Garten) ausgegeben, dessen Spaliere mit ihm eingestürzt waren. Er sprach: «Hätte ich doch meinem Herrn niemanden zur Seite gestellt!»
    43. Und er hatte keine Schar, ihm zu helfen gegen Allah, und er konnte sich selbst nicht wehren.
    44. In solchem Falle (kommt) Schutz nur von Allah, dem Wahren. Er ist der Beste im Belohnen und der Beste, was den Ausgang anlangt
    45. Gib ihnen das Gleichnis vom irdischen Leben: Es ist wie das Wasser, das Wir vom Himmel niedersenden, mit dem die Pflanzen der Erde sich sättigen, und dann werden sie dürre Spreu, die der Wind verweht. Allah hat Macht über alle Dinge.
    46. Besitz und Kinder sind Schmuck irdischen Lebens. Die bleibenden guten Werke aber sind lohnender bei deinem Herrn und hoffnungsvoller.
    47. Und (gedenke) des Tags, da Wir die Berge vergehen lassen werden, und du wirst die (Völker der) Erde (gegeneinander) hervorkommen sehen, und Wir werden sie versammeln und werden keinen von ihnen zurücklassen.
    48. Und sie werden vor deinem Herrn aufgestellt werden in Reihen: «Nun seid ihr zu Uns gekommen, so wie Wir euch erstmals erschufen. Ihr aber wähntet, Wir würden euch nie einen Tag der Erfüllung bestimmen.»
    49. Und das Buch wird (ihnen) vorgelegt, und du wirst die Schuldigen in Ängsten sehen ob dessen, was darin ist; und sie werden sprechen: «O wehe uns! was für ein Buch ist das! Es läßt nichts aus, klein oder groß, sondern hält alles aufgezeichnet.» Und sie werden alles gegenwärtig finden, was sie getan; und dein Herr tut keinem Unrecht.
    50. Und (gedenke der Zeit) da Wir zu den Engeln sprachen: «Bezeuget Adam Ehrerbietung», und sie bezeugten Ehrerbietung. Nur Iblis nicht. Er war einer der Dschinn, so war er ungehorsam gegen den Befehl seines Herrn. Wollt ihr nun ihn und seine Nachkommenschaft zu Freunden nehmen statt Mich, und sie sind eure Feinde? Schlimm ist der Eintausch für die Frevler.
    51. Ich nahm sie nicht zu Zeugen bei der Schöpfung der Himmel und der Erde, noch auch bei ihrer eigenen Schöpfung; nie ja nehme Ich die Verführer zum Beistand.
    52. Und (gedenke) des Tags, da Er sprechen wird: «Rufet die herbei, von denen ihr vorgabt, sie seien Meine Teilhaber.» Dann werden sie sie rufen, doch sie werden ihnen nicht antworten; und Wir werden eine Schranke zwischen sie setzen.
    53. Und die Schuldigen sollen das Feuer sehen und ahnen, daß sie hineinstürzen werden; und sie sollen kein Entrinnen daraus finden.
    54. Wahrlich, Wir haben in diesem Koran für die Menschen Gleichnisse aller Art ausführlich erläutert, doch von allen Dingen ist der Mensch am streitsüchtigsten.
    55. Und nichts hinderte die Menschen daran, zu glauben, als die Führung zu ihnen kam, und ihren Herrn um Verzeihung zu bitten, (sie warteten) denn, bis das Beispiel der Früheren über sie käme oder die Strafe ihnen offen vor Augen gestellt würde.
    56. Und Wir schicken die Gesandten ja nur als Bringer froher Botschaft und als Warner. Die aber, die ungläubig sind, streiten mit Falschheit, damit sie dadurch die Wahrheit widerlegen. Und sie verspotten Meine Zeichen und das, womit sie gewarnt werden.
    57. Und wer ist ungerechter als der, der an die Zeichen seines Herrn gemahnt wurde, er wandte sich aber ab von ihnen und vergaß, was seine Hände vorausgeschickt hatten? Wahrlich, Wir haben Schleier über ihre Herzen gelegt, so daß sie es nicht begreifen, und Taubheit in ihre Ohren. Und selbst wenn du sie zum rechten Weg rufst, werden sie nie den rechten Weg einschlagen.
    58. Dein Herr aber ist der Vergebungsreiche, voll der Barmherzigkeit. Wollte Er sie zur Rechenschaft zichen für das, was sie verdienen, dann würde Er gewiß ihre Bestrafung beschleunigen. Allein sie haben eine festgesetzte Frist, gegen die sie keine Zuflucht finden werden.
    59. Und diese Städte! Wir zerstörten sie, als sie Frevel begingen. Und Wir setzten eine Frist zu ihrer Zerstörung.
    60. Und (gedenke der Zeit) da Moses zu seinem Jünger sprach: «Ich will nicht eher rasten, als bis ich den Zusammenfluß der beiden Meere erreicht habe, und sollte ich jahrhundertelang wandern.»
    61. Doch als sie den Zusammenfluß der beiden (Meere) erreicht hatten, da vergaßen sie ihren Fisch; und er nahm seinen Weg (und) entschlüpfte ins Meer.
    62. Und als sie weitergegangen waren, sprach er zu seinem Jünger: «Bring uns unseren Imbiß. Wir haben wahrlich auf dieser unserer Reise viel Mühsal gelitten.»
    63. Er antwortete: «Hast du nicht gesehen, als wir auf dem Felsen rasteten und ich den Fisch vergaß - und keiner als Satan machte es mich vergessen, seiner zu erwähnen - da nahm er seinen Weg ins Meer auf wundersame Weise.»
    64. Er sprach: «Das ist's, was wir suchten.» Da kehrten sie beide um und schritten zurück auf ihren Spuren.
    65. Dann fanden sie einen Unserer Diener, dem Wir Unsere Barmherzigkeit verliehen und den Wir Wissen gelehrt hatten von Uns Selbst.
    66. Moses sprach zu ihm: «Darf ich dir folgen, auf daß du mich belehrest über den rechten Weg, wie du ihn gelehrt worden bist?»
    67. Er antwortete: «Du vermagst nimmer bei mir auszuharren in Geduld.
    68. Und wie vermöchtest du geduldig zu sein bei Dingen, die über dein Begreifen sind?»
    69. Er sprach: «Du wirst mich, so Allah will, geduldig finden, und ich werde gegen keinen deiner Befehle ungehorsam sein.»
    70. Er sprach: «Wohlan, werm du mir folgen willst, so frage mich nach nichts, bis ich selbst zu dir darüber rede.»
    71. So schritten sie beide fürbaß, bis sie in ein Boot stiegen, in das er ein Loch hineinschlug. (Moses) sprach: «Schlugst du ein Loch hinein, um seine Mannschaft zu ertränken? Fürwahr, du hast etwas Schreckliches getan!»
    72. Er antwortete: «Habe ich nicht gesagt, du würdest es nimmer vermögen, bei mir auszuharren in Geduld?»
    73. (Moses) sprach: «Stelle mich nicht zur Rede ob meines Vergessens und sei deswegen nicht streng mit mir.»
    74. So zogen sie weiter, bis sie einen Jüngling trafen, den er erschlug (Moses) sprach: «Hast du einen unschuldigen Menschen erschlagen, ohne daß (er) einen andern (erschlagen)?» Fürwahr, du hast etwas Entsetzliches getan!»
    75. Er antwortete: «Habe ich dir nicht gesagt, du würdest es nimmer vermögen, bei mir auszuharren in Geduld?»
    76. (Moses) sprach: «Wenn ich dich hernach noch über etwas befrage, so begleite mich nicht weiter; von mir aus wärest du dann zu entschuldigen.»
    77. So zogen sie weiter, bis sie zum Volk einer Stadt gelangten und Gastfreundschaft von ihrem Volk erbaten, diese aber weigerten sich, sie zu bewirten. Nun fanden sie dort eine Mauer, die einzustürzen drohte. und er richtete sie auf. (Moses) sprach: «Wenn du es gewollt, du hättest eine Belohnung dafür erhalten können.»
    78. Er sprach: «Dies ist die Trennung zwischen mir und dir. Doch will ich dir die Deutung von dem sagen, was du nicht in Geduld zu ertragen vermochtest.
    79. Was das Boot anlangt, so gehörte es armen Leuten, die auf dem Meer arbeiteten, und ich wollte es schadhaft machen, denn hinter ihnen war ein König, der jedes Boot kaperte
    80. Und was den Jüngling anlangt, so waren seine Eltern Gläubige, und wir fürchteten, er möchte Schmach über sie bringen durch Widersetzlichkeit und Unglauben.
    81. So wünschten wir daß ihr Herr ihnen zum Tausch (ein Kind) gebe, besser als dieser an Lauterkeit und näher in (kindlicher) Zuneigung.
    82. Und was nun die Mauer anlangt, so gehörte sie zwei Waisenknaben in der Stadt, und darunter lag ein Schatz für sie, und ihr Vater war ein Rechtschaffener gewesen; so wünschte dein Herr, daß sie ihre Volljährigkeit erreichen und ihren Schatz heben möchten, als eine Barmherzigkeit von deinem Herrn; und ich tat es nicht aus eignem Ermessen. Das ist die Deutung dessen, was du nicht in Geduld zu ertragen vermochtest.»
    83. Und sie fragen dich nach Dhulqarnän. Sprich: «Ich will euch etwas von seiner Geschichte erzählen.»
    84. Wir setzten ihn fest auf Erden und gaben ihm die Mittel zu aüem.
    85. So folgte er einem Wege,
    86. Bis er den Ort des Sonnenuntergangs erreichte; er fand sie in einem Quell von schlammigem Wasser untergehen, und nahebei fand er ein Volk. Wir sprachen: «O Dhulqarnän, entweder strafe oder behandle sie mit Güte.»
    87. Er sprach: «Wer da frevelt, den werden wir sicherlich bestrafen; dann soll er zu seinem Herrn zurückgebracht werden, und Er wird ihn mit furchtbarer Strafe strafen.
    88. Wer aber gläubig ist und das Gute tut, dem wird herrlicher Lohn werden; und Wir werden zu ihm (Worte) der Erleichterung Unseres Gebotes sprechen.»
    89. Darauf folgte er einem Wege,
    90. Bis er den Ort des Sonnenaufgangs erreichte; er fand sie über einem Volk aufgehen, dem Wir keinen Schutz gegen sie gemacht hatten.
    91. Also (war es); und Wir umfaßen mit Wissen, wie es um ihn bestellt war.
    92. Hierauf folgte er einem Weg,
    93. Bis er zwischen die beiden Berge gelangte; er fand an ihrem Fuß ein Volk, das kaum ein Wort verstehen konnte.
    94. Sie sprachen: «O Dhulqarnän, Gog und Magog stiften Unordnung im Lande; sollen wir dir nun Tribut zahlen unter der Bedingung, daß du zwischen uns und ihnen eine Schranke errichtest?»
    95. Er antwortete: «Die Macht, die mein Herr mir dafür gegeben hat, ist besser, doch ihr mögt mir den Arm leihen, so will ich zwischen euch und ihnen eine starke Schranke errichten.
    96. Bringt mir Eisenstüke.» Als er die Kluft zwischen den beiden Bollwerken ausgefüllt hatte, sprach er: «Blaset!» Als er es feurig gemacht hatte, sprach er: «Bringt mir geschmolzenes Kupfer, ich will es darüber gießen!»
    97. So vermochten sie (Gog und Magog) nicht, sie (die Schranke) zu erklimmen, noch konnten sie sie durchlöchern.
    98. Er sprach: «Das ist die Gnade meines Herrn; doch wenn die Verheißung meines Herrn in Erfülluns geht, Er wird sie zu Staub zerbrechens und die Verheißung meines Herrn ist wahr.»
    99. An jenem Tage werden Wir die einen von ihnen wie Wogen gegen die andern anstürmen lassen, und in die Trompete wird geblasen werden. Dann werden Wir sie versammeln allzumal.
    100. Und vor Augen stellen Wir an jenem Tage den Ungläubigen die Hölle,
    101. Ihnen, deren Augen vor Meiner Mahnung verhüllt waren und die nicht einmal hören konnten.
    102. Wähnen die Ungläubigen etwa, sie könnten Meine Diener zu Beschützern nehmen statt Mich? Wahrlich, Wir haben den Ungläubigen die Hölle zur Gaststätte bereitet.
    103. Sprich: «Sollen Wir euch die nennen, die in ihren Werken die größten Verlierer sind?
    104. Die, deren Mühe verloren ist in irdischem Leben; und sie denken, sie täten gar Gutes.»
    105. Das sind jene, die die Zeichen ihres Herrn und die Begegnung mit Ihm leugnen. Darum sind ihre Werke nichtig, und am Tage der Auferstehung werden Wir ihnen kein Gewicht geben.
    106. Dies ist ihr Lohn - die Hölle -, weil sie ungläubig waren und Spott trieben mit Meinen Zeichen und Meinen Gesandten.
    107. Wahrlich, jene, die da glauben und gute Werke tun, sie werden des Paradieses Gärten zur Gaststätte haben,
    108. Darin sie weilen werden immerdar; von diesen werden sie keinen Wechsel begehren.
    109. Sprich: «Wäre das Meer Tinte für die Worte meines Herrn, wahrlich, das Meer würde versiegen, ehe die Worte meines Herrn zu Ende gingen, auch wenn Wir noch ein gleiches zur Hilfe brächten.» 110. Sprich: «Ich bin nur ein Mensch wie ihr, doch mir ist es offenbart worden, daß euer Gott ein Einiger Gott ist. Möge denn der, der auf die Begegnung mit seinem Herrn hofft, gute Werke tun und keinen andern einbeziehen in den Dienst an seinem Herrn.»
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    Cevap: KURAN'I KERiM ALMANCA MEALi! ( DEUTSCH QURAN )

    19-MARYAM
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

    1. Káf Há Yá Ain Sád.

    2. Ein lehrreicher Bericht über die Barmherzigkeit deines Herrn gegen Seinen Diener Zacharias.
    3. Als dieser seinen Herrn mit leisem Ruf anrief,
    4. Sprach er: «Mein Herr, das Gebein in mir ist nun schwach geworden, und mein Haupt schimmert in Grauhaarigkeit, doch niemals, mein Herr, bin ich enttäuscht worden in meinem Gebet zu Dir.
    5. Nun aber fürchte ich meine Verwandten nach mir, und mein Weib ist unfruchtbar. Gewähre Du mir darum einen Nachfolger,
    6. Auf daß er mein Erbe sei und Erbe von Jakobs Haus. Und mache ihn, mein Herr, (Dir) wohlgefällig.»
    7. «O Zacharias, Wir geben dir frohe Botschaft von einem Sohn, dessen Name Yahya (Johannes) sein soll. Wir haben zuvor noch keinen dieses Namens geschaffen.»
    8. Er sprach: «Mein Herr, wie soll mir ein Sohn werden, wo mein Weib unfruchtbar ist, und ich habe schon die Grenze des Greisenalters erreicht?»
    9. Er sprach: «So ist's; dein Herr aber spricht: "Es ist Mir ein leichtes, und Ich habe dich zuvor geschaffen, wo du ein Nichts warst."»
    10. Er sprach: «Mein Herr, bestimme mir ein Zeichen.» Er sprach: «Dein Zeichen sei, daß du drei (Tage und) Nächte nacheinander nicht zu den Menschen reden sollst.»
    11. So trat er heraus aus der Kammer vor sein Volk und forderte sie mit leiser Stimme auf, (Gott) zu preisen am Morgen und am Abend.
    12. «O Johannes, halte das Buch kraftvoll fest.» Und Wir gaben ihm Weisheit im Kindesalter,
    13. Und ein liebevolles Gemüt von Uns, und Reinheit. Und er war fromm
    14. Und ehrerbietig gegen seine Eltern. Und er war nicht hochfahrend, trotzig.
    15. Friede war über ihm am Tage da er geboren ward, und am Tage, da er starb, und (Friede wird über ihm sein) am Tage, da er wieder zum Leben erweckt wird.
    16. Erzähle, was in diesem Buch über Maria steht. Da sie sich zurückzog von den Ihren nach einem gen Osten gewandten Ort,
    17. Und sich vor ihnen barg im Schleier, da sandten Wir Unseren Geist zu ihr, und er erschien ihr in Gestalt eines vollkommenen Menschen.
    18. Sie sprach: «Ich nehme meine Zuflucht vor dir bei dem Allerbarmer; (laß ab von mir) wenn du Gottesfurcht hast.»
    19. Er antwortete: «Ich bin nur ein Gesandter deines Herrn, auf daß ich dir einen reinen Sohn beschere.»
    20. Sie sprach: «Wie soll mir ein Sohn werden, wo mich kein Mann berührt hat und ich auch nicht unkeusch gewesen bin?»
    21. Er antwortete: «So ist's; dein Herr aber spricht: "Es ist Mir ein leichtes und (Wir tun dies) auf daß Wir ihn zu einem Zeichen machen für die Menschen und zu einer Barmherzigkeit von Uns, und es ist eine beschlossene Sache."»
    22. Und sie empfing ihn und zog sich mit ihm an einen entlegenen Ort zurück.
    23. Und die Wehen der Geburt trieben sie zum Stamm einer Palme. Sie sprach: «O wäre ich doch zuvor gestorben und wäre ganz und gar vergessen!»
    24. Da rief es ihr von unten her zu: «Betrübe dich nicht. Dein Herr hat unter dir ein Bächlein fließen lassen;
    25. Schüttle nur den Stamm der Palme gegen dich, sie wird frische reife Datteln auf dich fallen lassen.
    26. So iß und trink und kühle (dein) Auge. Und wenn du einen Menschen siehst, dann sprich: "Ich habe dem Allerbarmer ein Fasten gelobt, darum will ich heute zu keinem Wesen reden."»
    27. Dann brachte sie ihn zu ihrem Volke, indem sie ihn tragen ließ. Sie sprachen: «O Maria, du hast etwas Seltsames getan.
    28. O Schwester Aarons, dein Vater war kein Bösewicht, noch war deine Mutter ein unkeusches Weib!»
    29. Da deutete sie auf ihn. Sie sprachen: «Wie sollen wir zu einem reden, der ein Kind in der Wiege ist?»
    30. Er sprach: «Ich bin ein Diener Allahs, Er hat mir das Buch gegeben und mich zu einem Propheten gemacht;
    31. Er machte mich gesegnet, wo ich auch sein mag, und Er befahl mir Gebet und Almosen, solange ich lebe;
    32. Und (Er machte mich) ehrerbietig gegen meine Mutter; Er hat mich nicht hochfahrend, elend gemacht.
    33. Friede war über mir am Tage, da ich geboren ward, und (Friede wird über mir sein) am Tage, da ich sterben werde, und am Tage, da ich wieder zum Leben erweckt werde.»
    34. So ist Jesus, Sohn der Maria - eine Aussage der Wahrheit, über die sie uneins sind.
    35. Es ziemt Allah nicht, Sich einen Sohn zuzugesellen. Heilig ist Er! Wenn Er ein Ding beschließt, so spricht Er nur zu ihm: «Sei!», und es ist.
    36. «Wahrlich, Allah ist mein Herr und euer Herr. So dienet Ihm: das ist der gerade Weg.»
    37. Doch die Parteien wurden uneinig untereinander; wehe drum denen, die das Beisein am Großen Tag leugnen.
    38. Wie wunderbar wird ihr Hören und Sehen sein an dem Tage, wo sie zu Uns kommen werden! Heute aber sind die Frevler in offenbarem Irrtum.
    39. Und warne sie vor dem Tag der Trauer, wenn der Spruch gefällt werden wird. Jetzt sind sie in Sorglosigkeit, daher glauben sie nicht.
    40. Wir Selbst werden die Erde erben und alle, die auf ihr sind; und zu Uns werden sie zurückgebracht.
    41. Erzähle, was in diesem Buch über Abraham steht. Er war ein Mann der Wahrheit, ein Prophet.
    42. Da er zu seinem Vater sprach: «O mein Vater, warum verehrst du das, was nicht hört und nicht sieht und dir in nichts nützen kann?
    43. O mein Vater, zu mir ist in Wahrheit eine Erkenntnis gekommen, die nicht zu dir kam; so folge mir, ich will dich auf den rechten Pfad leiten.
    44. O mein Vater, diene nicht Satan, denn Satan ist ein Empörer wider den Allerbarmer
    45. O mein Vater, siehe, ich fürchte, es möchte dich Strafe vom Allerbarmer treffen, und dann wirst du ein Freund Satans werden.»
    46. Er antwortete: «Verlässest du meine Götter, o Abraham? Wenn du nicht aufhörst, so werde ich dich wahrlich steinigen. Verlasse mich auf lange Zeit.»
    47. (Abraham) sprach: «Friede sei auf dir! Ich will von meinem Herrn Vergebung für dich erflehen: Er ist gnädig gegen mich.
    48. Und ich werde mich fernhalten von euch und von dem, was ihr statt Allah anruft; und ich will zu meinem Herrn beten; ich werde im Gebet zu meinem Herrn bestimmt nicht enttäuscht.»
    49. Als er sich nun von ihnen und von dem, was sie statt Allah verehrten, getrennt hatte, da bescherten Wir ihm Isaak und Jakob und machten beide zu Propheten.
    50. Und Wir verliehen ihnen Unsere Barmherzigkeit; und Wir gaben ihnen einen wahren und hohen Ruf.
    51. Erzähle, was in diesem Buch über Moses steht. Er war fürwahr ein Erwählter; und er war ein Gesandter, ein Prophet.
    52. Wir riefen ihn von der rechten Seite des Berges und hießen ihn näher treten, zu geheimer Unterredung.
    53. Und Wir bescherten ihm aus Unserer Barmherzigkeit seinen Bruder Aaron als einen Propheten.
    54. Erzähle, was in diesem Buch über Ismael steht. Er war fürwahr getreu seinem Versprechen und war ein Gesandter, ein Prophet.
    55. Er pflegte seinem Volk Gebet und Almosen ans Herz zu legen und war seinem Herrn wohlgefällig.
    56. Erzähle, was in diesem Buch über Idris steht. Er war ein Mann der Wahrheit, ein Prophet.
    57. Wir erhoben ihn zu hohem Rang.
    58. Sie waren jene unter den Propheten, denen Allah Gnade erwiesen hatte aus der Nachkommenschaft Adams und derer, die Wir mit Noah (über Wasser) trugen, und aus der Nachkommenschaft Abrahams und Jakobs, und derer, die Wir richtig geführt und erwählt hatten. Wenn ihnen die Zeichen des Gnadenreichen verlesen wurden, fielen sie nieder, anbetend und weinend.
    59. Dann aber kamen nach ihnen schlechte Nachfahren, die das Gebet vernachlässigten und Leidenschaften folgten. So gehen sie nun sicherlich dem Untergang entgegen,
    60. Außer denen, die bereuen und glauben und rechtschaffen handeln. Diese werden ins Paradies eingehen, und kein Unrecht werden sie leiden -
    61. Gärten der Ewigkeit, die der Gnadenreiche Seinen Dienern im Ungesehenen verhieß. Wahrlich, Seine Verheißung muß in Erfüllung gehen.
    62. Sie hören dort kein eitles Wort, sondern nur Frieden; und sie werden dort ihren Unterhalt empfangen des Morgens und des Abends.
    63. So ist das Paradies, das Wir jenen Unserer Diener zum Erbe geben, die gottesfürchtig sind.
    64. «Wir (Engel) kommen nur auf den Befehl deines Herrn hernieder. Sein ist alles, was vor uns und was hinter uns ist und was dazwischen; und dein Herr ist nicht vergeßlich.»
    65. Herr der Himmel und der Erde und all dessen, was zwischen beiden liegt. Diene Ihm darum, und sei beharrlich in Seinem Dienst. Kennst du etwa einen, der Ihm gleich wäre?
    66. Und es spricht der Mensch: «Wie! wenn ich tot bin, soll ich dann wirklich zum Leben erstehen?»
    67. Bedenkt der Mensch denn nicht, daß Wir ihn zuvor erschufen, und er war ein Nichts?
    68. Und, bei deinem Herrn, Wir werden sie ganz gewiß versammeln, und die Teufel (auch); dann werden Wir sie auf den Knien rund um die Hölle bringen.
    69. Alsdann werden Wir aus jeder Gruppe die herausgreifen, die am trotzigsten waren in der Empörung wider den Gnadenreichen.
    70. Und Wir kennen die am besten, die es am meisten verdienen, darein zu gehen.
    71. Keiner ist unter euch, der nicht dahin kommen wird - das ist ein endgültiger Erlaß bei deinem Herrn.
    72. Dann werden Wir die Gerechten erretten, die Frevler aber werden Wir darinnen belassen auf den Knien.
    73. Und wenn ihnen Unsere deutlichen Zeichen verlesen werden, sagen die Ungläubigen zu den Gläubigen: «Welche der beiden Parteien ist besser gestellt und ergibt eine eindrucksvollere Versammlung?»
    74. Wie so manches Geschlecht vor ihnen haben Wir schon vernichtet, ansehnlicher an Besitz und an äußerer Erscheinung!
    75. Sprich: «Der Gnadenreiche läßt diejenigen, die sich im Irrtum befinden, lange gewähren, bis sie das sehen, was ihnen angedroht - ob es nun Strafe ist oder die "Stunde" -, und dann erkennen, wer in schlechterer Lage und schwächer an Streitmacht ist.
    76. Allah mehrt die an Führung, die auf dem rechten Weg sind. Die bleibenden guten Werke aber sind lohnender bei deinem Herrn und fruchtbarer.»
    77. Hast du wohl den gesehen, der Unsere Zeichen leugnet und spricht: «Ganz gewiß werde ich Vermögen und Kinder erhalten»?
    78. Hatte er denn Zugang zum Ungesehenen oder hat er vom Gnadenreichen ein Versprechen entgegengenommen?
    79. Mit nichten! Wir werden aufschreiben, was er spricht, und verlängern werden Wir für ihn die Strafe.
    80. Und Wir werden all das von ihm erben, wovon er redet, und er wird allein zu Uns kommen.
    81. Sie haben sich Götter genommen statt Allah, auf daß sie ihnen zur Ehre würden.
    82. Mit nichten! Sie werden einst ihre Verehrung verleugnen und ihnen Widersacher sein.
    83. Siehst du nicht, daß Wir Teufel auf die Ungläubigen losgelassen haben, um sie anzureizen?
    84. Darum habe es nicht eilig gegen sie; Wir führen schon Buch über sie.
    85. (Gedenke) des Tags, da Wir die Gottesfürchtigen als ehrenvolle Gäste vor dem Gnadenreichen versammeln werden.
    86. Und die Schuldigen werden Wir zur Hölle treiben wie eine Herde (Kamele).
    87. Sie werden kein Anrecht auf Fürbitte haben, mit Ausnahme dessen, der vom Gnadenreichen ein Versprechen empfangen hat.
    88. Und sie sprechen: «Der Gnadenreiche hat Sich einen Sohn beigesellt.»
    89. Wahrhaftig, ihr habt da etwas Ungeheuerliches getan!
    90. Die Himmel möchten wohl darob zerreißen und die Erde auseinanderbersten und die Berge in Trümmer zusammenstürzen,
    91. Weil sie dem Gnadenreichen einen Sohn zugeschrieben haben,
    92. Während es dem Gnadenreichen nicht ziemt, Sich einen Sohn beizugesellen.
    93. Da ist keiner in den Himmeln noch auf der Erde, der dem Gnadenreichen anders nahen dürfte denn als Diener.
    94. Wahrlich, Er kennt sie gründlich und Er hat sie alle genau gezählt.
    95. Und jeder von ihnen soll am Tage der Auferstehung allein zu Ihm kommen.
    96. Diejenigen, die da glauben und gute Werke tun - ihnen wird der Gnadenreiche Liebe bereiten.
    97. Darum haben Wir ihn (den Koran) leicht gemacht in deiner Sprache, damit du durch ihn den Gottesfürchtigen frohe Botschaft verkündest und die Streitsüchtigen warnest. 98. Und wie so manches Geschlecht haben Wir vor ihnen vernichtet! Kannst du auch nur einen von ihnen entdecken oder auch nur ein Flüstern von ihnen vernehmen?
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    20-TÃ-HÃ
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Tá Há
    2. Wir haben dir den Koran nicht darum hinabgesandt, daß du leiden sollst,
    3. Sondern als eine Ermahnung für den, der (Gott) fürchtet.
    4. Eine Offenbarung von Ihm, Der die Erde und die hohen Himmel erschuf.
    5. Der Gnadenreiche, Der Sich auf den Thron niederließ.
    6. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist und was zwischen beiden und was unter dem feuchten Erdreich liegt.
    7. Wenn du das Wort laut sprichst, dann wahrlich, Er kennt das Geheime und was noch verborgener ist.
    8. Allah - es ist kein Gott außer Ihm. Sein sind die schönsten Namen.
    9. Ist Moses' Geschichte nicht zu dir gedrungen?
    10. Als er ein Feuer sah, sprach er zu den Seinen: «Bleibt (hier), ich gewahre ein Feuer; vielleicht kann ich euch einen Brand davon bringen oder beim Feuer Weisung finden.»
    11. Und wie er näher heran kam, ward er angerufen: «O Moses!
    12. Siehe, Ich bin dein Herr. So zieh deine Schuhe aus, denn du bist in dem heiligen Tale Tuwá.
    13. Ich habe dich erwählt; höre denn auf das, was offenbart wird.
    14. Siehe, Ich bin Allah; es ist kein Gott außer Mir. Darum bete mich an und verrichte das Gebet zu Meinem Gedächtnis.
    15. Siehe, die "Stunde" kommt fürwahr; bald werde Ich sie enthüllen, daß jede Seele belohnt werde nach ihrem Bemühen.
    16. Drum laß nicht den, der hieran nicht glaubt und seinen bösen Gelüsten folgt, dich davon abwendig machen, damit du nicht untergehst.
    17. Und was ist das in deiner Rechten, o Moses?»
    18. Er antwortete: «Das ist mein Stab: ich stütze mich darauf und schlage damit Laub herab für meine Schafe, und ich habe noch andere Verwendung dafür.»
    19. Er sprach: «Wirf ihn hin, o Moses!»
    20. Da warf er ihn hin, und siehe, er ward eine laufende Schlange.
    21. (Gott) sprach: «Ergreife ihn und fürchte dich nicht. Wir werden ihn in seinen früheren Zustand zurückbringen.
    22. Und stecke deine Hand dicht unter deinen Arm, sie wird weiß hervorkommen, ohne ein Übel - ein weiteres Zeichen,
    23. Auf daß Wir dir Unsere größeren Zeichen zeigen.
    24. Gehe zu Pharao, denn er hat das Maß überschritten .»
    25. Er sprach: «Mein Herr, öffne mir meine Brust,
    26. Und erleichtere mir meine Aufgabe,
    27. Und löse den Knoten meiner Zunge,
    28. Daß sie meine Rede verstehen.
    29. Und gib mir einen Helfer von meiner Sippe,
    30. Aaron, meinen Bruder;
    31. Mehre meine Kraft durch ihn,
    32. Und laß ihn Anteil haben an meinem Werk,
    33. Auf daß wir Dich oft preisen mögen
    34. Und Deiner oft gedenken;
    35. Denn Du siehst uns wohl.»
    36. (Gott) sprach: «Dein Wunsch ist gewährt, o Moses!
    37. Und sicherlich haben Wir dir ein andermal Gnade erwiesen,
    38. Als Wir deiner Mutter eine klare Offenbarung sandten:
    39. "Lege ihn in einen Kasten und wirf ihn in den Fluß, dann wird der Fluß ihn ans Ufer spülen, so daß ein Feind von Mir und ein Feind von ihm (Moses) ihn aufnehmen wird." Und Ich hüllte dich ein in Meine Liebe; und (das tat Ich) damit du unter Meinem Auge aufgezogen würdest.
    40. Da deine Schwester gegangen kam und sprach: "Soll ich euch jemanden weisen, der ihn betreuen würde?" So gaben Wir dich deiner Mutter wieder, daß ihr Auge gekühlt werde und sie sich nicht gräme. Und du erschlugst einen Menschen, Wir aber erretteten dich aus der Trübsal. Dann prüften Wir dich auf mannigfache Art. Und du verweiltest jahrelang unter dem Volke von Midian. Dann gelangtest du zu der Stufe, o Moses.
    41. Also habe Ich dich für Mich auserwählt.
    42. Gehe denn hin, du und dein Bruder, mit Meinen Zeichen, und seid nicht schlaff darin, Meiner zu gedenken.
    43. Gehet beide zu Pharao, denn er hat das Maß überschritten.
    44. Jedoch redet zu ihm auf milde Art; vielleicht läßt er sich mahnen oder fürchtet sich.»
    45. Sie antworteten: «Unser Herr, wir fürchten, er möchte sich an uns vergreifen oder noch ärger werden im Übertreten.»
    46. Er sprach: «Fürchtet euch nicht; denn Ich bin mit euch beiden. Ich höre und Ich sehe.
    47. So gehet denn beide hin zu ihm und sprecht: "Wir sind zwei Gesandte deines Herrn; so lasse die Kinder Israels mit uns ziehn; und bedränge sie nicht. Wir haben dir in Wahrheit ein Zeichen von deinem Herrn gebracht; und Frieden auf den, der der Führung folgt!
    48. Es ist uns offenbart worden, daß Strafe über den kommen wird der verwirft und sich abwendet."»
    49. (Pharao) sprach; «Wer ist euer beider Herr, o Moses?»
    50. Er sprach: «Unser Herr ist Der, Der jedem Ding seine Gestalt gab (und es) dann (zu seiner Bestimmung) leitete.»
    51. (Pharao) sprach: «Und wie steht es dann um die früheren Geschlechter?»
    52. Er sprach: «Das Wissen davon ist bei meinem Herrn in einem Buch. Weder irrt mein Herr, noch vergißt Er.»
    53. (Er ist es) Der die Erde für euch gemacht hat als eine Wiege und Straßen über sie hinlaufen läßt für euch und Regen hernieder sendet vom Himmel; und damit bringen Wir mannigfache Arten von Pflanzen hervor.
    54. Esset denn und weidet euer Vieh. Wahrlich, hierin sind Zeichen für Leute von Vernunft.
    55. Aus ihr haben Wir euch erschaffen, und in sie werden Wir euch zurückkehren lassen, und aus ihr bringen Wir euch abermals hervor.
    56. Und Wir ließen ihn Unsere Zeichen schauen allesamt; doch er verwarf (sie) und weigerte sich.
    57. Er sprach: «Bist du zu uns gekommen, o Moses, uns aus unserem Land zu treiben durch deinen Zauber?
    58. Aber wir werden dir sicherlich Zauber gleich diesem bringen; so setze eine Zusammenkunft zwischen uns und dir fest, die wir nicht verfehlen werden - weder wir noch du -, an einem Orte der Gleichheit.»
    59. (Moses) sprach: «Eure Zusammenkunft sei am Tage des Festes, und lasset die Leute versammelt sein, wenn die Sonne hoch steht.»
    60. Da wandte sich Pharao und richtete seinen Anschlag ein, und dann kam er.
    61. Moses sprach zu ihnen: «Wehe euch, ersinnet nicht Lüge wider Allah, damit Er euch nicht durch eine Strafe vernichtet. Wer eine Lüge ersinnt, der wird zuschanden kommen.»
    62. Da stritten sie miteinander über ihre Sache und berieten insgeheim.
    63. Sie sprachen: «Diese beiden sind sicherlich Zauberer, die euch durch ihren Zauber aus eurem Land treiben und mit euren besten Überlieferungen aufräumen wollen.
    64. Richtet darum euren Anschlag ein und kommt dann wohlgereiht vorwärts. Und wer heute die Oberhand gewinnt, der wird Erfolg haben.»
    65. Sie sprachen: «O Moses, entweder wirf du (zuerst), oder wir werden die ersten sein zum Werfen.»
    66. Er sprach: «Nein; werfet nur ihr!» Da siehe, ihre Stricke und ihre Stäbe erschienen ihm, durch ihre Zauberei, als ob sie umherliefen.
    67. Und Moses empfand Furcht in seiner Seele.
    68. Wir sprachen: «Fürchte dich nicht, denn du wirst obsiegen.
    69. Wirf nur, was in deiner Rechten ist; es wird verschlingen, was sie gemacht haben, denn das, was sie gemacht haben, ist nur eines Zauberers List. Und ein Zauberer soll nicht Erfolg haben, woher er auch kommen mag.»
    70. Da wurden die Zauberer veranlaßt, sich niederzuwerfen. Sie sprachen: «Wir glauben an den Herrn Aarons und Moses'.»
    71. (Pharao) sprach: «Glaubt ihr an ihn, bevor ich es euch erlaube? Er muß wohl euer Meister sein, der euch die Zauberei lehrte. Wahrhaftig, für den Ungehorsam will ich euch darum Hände und Füße abhauen, und wahrhaftig, ich will euch an den Stämmen von Palmbäumen kreuzigen; dann werdet ihr bestimmt erfahren, wer von uns strenger und nachhaltiger im Strafen ist.»
    72. Sie sprachen: «Wir wollen dir auf keine Weise den Vorzug gehen vor den deutlichen Zeichen, die zu uns gekommen sind, noch [vor Dem] Der uns erschaffen hat. Gebiete, was du gebieten magst: du kannst ja doch nur für dieses irdische Leben gebieten.
    73. Wir glauben an unseren Herrn, auf daß Er uns unsere Sünden vergebe und die Zauberei, zu der du uns zwangst. Allah ist der Beste und der Beständigste.»
    74. Fürwahr, wer im Zustande der Sündigkeit zu seinem Herrn kommt, für den ist die Hölle; darin soll er weder sterben noch leben.
    75. Die aber als Gläubige zu Ihm kommen, die gute Taten vollbracht haben, ihnen sollen die höchsten Rangstufen zuteil werden -
    76. Gärten der Ewigkeit, von Strömen durchfloßen; darin werden sie weilen immerdar. Und das ist der Lohn derer, die sich reinigen.
    77. Wir sandten Moses die Offenbarung: «Führe Meine Diener hinweg bei Nacht und schlage ihnen einen trockenen Pfad durch das Meer. Du wirst nicht fürchten, eingeholt zu werden, noch wirst du sonst Sorge haben.»
    78. Darauf verfolgte sie Pharao mit seinen Heerscharen, und es kam über sie aus dem Meere, was sie überwältigte.
    79. Und Pharao führte sein Volk in den Untergang und wies den Weg nicht.
    80. «O ihr Kinder Israels, Wir erretteten euch von eurem Feinde, und Wir schlossen einen Bund mit euch an der rechten Seite des Berges und sandten Manna und Salwa auf euch herab.
    81. Esset nun von den guten Dingen, die Wir euch gegeben haben, doch überschreitet nicht das Maß dabei, damit Mein Zorn nicht auf euch niederfahre; denn der, auf den Mein Zorn niederfährt, soll stürzen;
    82. Doch siehe, verzeihend bin Ich gegen den, der bereut und glaubt und das Gute tut, und dann der Führung folgt.
    83. Und was hat dich so eilig von deinem Volke weggetrieben, o Moses?»
    84. Er sprach: «Sie folgen mir auf dem Fuße. Und ich bin zu Dir geeilt, mein Herr, damit Du wohl zufrieden bist.»
    85. (Gott) sprach: «Siehe, Wir haben dein Volk in deiner Abwesenheit geprüft und der Sámirí hat sie irregeführt.»
    86. Da kehrte Moses zu seinem Volke zurück, zornig und bekümmert. Er sprach: «O mein Volk, hat euer Herr euch nicht eine schöne Verheißung gegeben? Erschien euch etwa die anberaumte Zeit zu lang, oder wolltet ihr, daß Zorn von eurem Herrn auf euch niederfahre, daß ihr das Versprechen gegen mich brachet?»
    87. Sie sprachen: «Nicht aus freien Stücken haben wir das Versprechen gegen dich gebrochen; allein wir waren beladen mit der Last der Schmucksachen des Volks; wir warfen sie fort, und so tat auch der Sámirí.»
    88. Dann brachte er für sie ein blökendes Kalb hervor - ein Bildwerk. Und sie sprachen: «Das ist euer Gott, und der Gott Moses', er hat (ihn) vergessen.»
    89. Konnten sie denn nicht sehen, daß es ihnen keine Antwort gab und nicht die Macht hatte, ihnen zu schaden oder zu nützen?
    90. Und doch hatte Aaron zuvor zu ihnen gesprochen: «O mein Volk, durch dies seid ihr nur geprüft worden. Wahrlich, euer Herr ist einzig der Gnadenreiche; darum folget mir und gehorchet meinem Befehl.»
    91. Sie antworteten: «Wir werden keineswegs aufhören, es anzubeten, bis Moses zu uns zurückkehrt.»
    92. (Moses) sprach: «O Aaron, was hinderte dich, als du sie irregehen sahst,
    93. Mir zu folgen? Bist du denn meinem Befehl ungehorsam gewesen?»
    94. Er antwortete: «O Sohn meiner Mutter, greife nicht an meinen Bart, noch an mein Haupt[haar]. Ich fürchtete, du möchtest sprechen: "Du hast Spaltung unter den Kindern Israels hervorgerufen und mein Wort nicht beachtet."»
    95. (Moses) sprach: «Und was hast du zu sagen, o Sámirí?»
    96. Er sprach: «Ich gewahrte, was sie nicht gewahren konnten. Ich nahm nur weniges von der Lehre des Gesandten (Moses) an, aber ich gab auch das auf. Das ist's, was mir mein Sinn vortäuschte.»
    97. (Moses) sprach: «Geh denn hin! Du sollst (dein) ganzes Leben lang sprechen müssen: "Berührt (mich) nicht"; und dann ist da eine Androhung (von Strafe) für dich, der du nicht entgehen wirst. So schaue nun auf deinen "Gott", dessen ergebener Anbeter du geworden bist. Wir werden ihn ganz gewiß verbrennen und ihn darauf ins Meer streuen.»
    98. Euer Gott ist einzig Allah, außer Dem es keinen Gott gibt. Er umfaßt alle Dinge mit Wissen.
    99. Also erzählen Wir dir so manche Geschichte von dem, was zuvor geschah. Und Wir haben dir von Uns eine Ermahnung gegeben.
    100. Wer sich von ihr abkehrt, der wird fürwahr am Tage der Auferstehung eine Last tragen,
    101. Darin verweilend; und schwer wird ihnen die Bürde sein am Tage der Auferstehung -
    102. Dem Tage, da in die Trompete geblasen wird. An jenem Tage werden Wir die Schuldigen versammeln, die blauäugigen.
    103. Sie werden einander heimlich zuflüstern: «Ihr weiltet nur zehn.»
    104. Wir wissen am besten, was sie sagen werden. Dann wird der Gläubigste unter ihnen sprechen: «Nur einen Tag verweiltet ihr.»
    105. Sie werden dich nach den Bergen fragen. Sprich: «Mein Herr wird sie entwurzeln und zerstreuen.
    106. Und Er wird sie als eine leere Ebene zurücklassen,
    107. Worin du weder Vertiefung noch Erhöhung sehen wirst.»
    108. An jenem Tage werden sie dem Rufer folgen, der keine Krümme hat; alle Stimmen werden gesenkt sein vor dem Gnadenreichen und nichts wirst du hören als ein leise Murmeln.
    109. An jenem Tage wird Fürsprache keinem frommen, außer jenem, dem der Gnadenreiche Erlaubnis gibt und dessen Wort Ihm wohlgefällig ist.
    110. Er kennt alles, was vor ihnen ist und was hinter ihnen ist, sie aber können es nicht umfassen mit Wissen.
    111. Alle Gesichter werden sich demütig neigen vor dem Lebendigen, dem Ewigen, Erhaltenden. Und hoffnungslos fürwahr ist jener, der an Frevel trägt.
    112. Wer aber gute Werke übt und dabei gläubig ist, wird weder vor Ungerechtigkeit Furcht empfinden noch Verlust fürchten.
    113. So haben Wir ihn niedergesandt als einen arabischen Koran, und Wir haben darin gewisse Warnungen klar gemacht, auf daß sie Gott fürchten mögen oder daß er ihnen eine Ermahnung sei.
    114. Hoch erhaben ist Allah, der wahre König! Und überhaste dich nicht mit dem Koran, ehe seine Offenbarung dir vollständig zuteil geworden, sondern sprich: «O mein Herr, mehre mich an Wissen.»
    115. Wahrlich, Wir schlossen einen Bund mit Adam zuvor, aber er vergaß; Wir fanden jedoch in ihm keine Absicht (zum Bösen).
    116. Und als Wir zu den Engeln sprachen: «Bezeuget Adam Ehrerbietung», da bezeugten sie (ihm) Ehrerbietung. Nur Iblis nicht. Er weigerte sich.
    117. Darum sprachen Wir: «O Adam, dieser ist dir ein Feind und deinem Weibe; daß er euch nicht beide aus dem Garten treibe! Sonst würdest du elend.
    118. Es ist für dich (gesorgt), daß du darin weder Hunger fühlen noch nackend sein sollst.
    119. Und daß du darin nicht dürsten noch der Sonnenhitze ausgesetzt sein sollst.»
    120. Jedoch Satan flüsterte ihm Böses ein; er sprach: «O Adam, soll ich dich zum Baume der Ewigkeit führen und zu einem Königreich, das nimmer vergeht?»
    121. Da aßen sie beide davon, so daß ihre Blöße ihnen offenbar wurde, und sie begannen, die Blätter des Gartens über sich zusammenzustecken. Und Adam befolgte nicht das Gebot seines Herrn und ging irre.
    122. Dann erwählte ihn sein Herr und wandte Sich ihm zu mit Erbarmen und leitete (ihn).
    123. Er sprach: «Gehet aus von hier allzumal, dieweil einer von euch des andern Feind ist! Und wenn von Mir Führung zu euch kommt, dann wird, wer Meiner Führung folgt, nicht zugrunde gehen, noch wird er elend.
    124. Wer sich jedoch abkehrt von Meiner Ermahnung, dem wird ein Leben in Drangsal sein, und am Tage der Auferstehung werden Wir ihn blind auferwecken.»
    125. Er wird sprechen: «Mein Herr, warum hast Du mich blind auferweckt, obwohl ich (vordem) sehen konnte?»
    126. Er wird sprechen: «Also sind ja Unsere Zeichen zu dir gekommen und du hast sie mißachtet: also wirst du nun heute mißachtet sein.»
    127. Und ebenso lohnen Wir auch dem, der maßlos ist und nicht an die Zeichen seines Herrn glaubt; und die Strafe des Jenseits ist wahrlich strenger und nachhaltiger.
    128. Leuchtet es ihnen nicht ein, wie viele Geschlechter vor ihnen Wir schon vernichteten, in deren Wohnstätten sie (nun) wandeln? Darin sind wahrlich Zeichen für Leute, die mit Vernunft begabt sind.
    129. Und wäre nicht zuvor ein Wort von deinem Herrn ergangen und eine Frist festgesetzt worden, (die Strafe) wäre langdauernd.
    130. Ertrage denn geduldig, was sie sagen, und lobpreise deinen Herrn vor Aufgang der Sonne und vor ihrem Untergang; und verherrliche (Ihn) in den Stunden der Nacht und an den Enden des Tags, auf daß du wahre Glückseligkeit finden mögest.
    131. Und richte deine Blicke nicht auf das, was Wir einigen von ihnen zu (kurzem) Genuß gewährten - den Glanz des irdischen Lebens -, um sie dadurch zu prüfen. Denn deines Herrn Versorgung ist besser und bleibender.
    132. Und fordere die Deinen zum Gebet auf und sei (selbst) ausdauernd darin. Wir verlangen nicht Unterhalt von dir; Wir Selbst sorgen für dich. Und der Ausgang ist für Rechtschaffenheit.
    133. Sie sagen: «Warum bringt er uns nicht ein Zeichen von seinem Herrn?» Ist ihnen denn nicht der klarste Beweis gekommen für das, was in den früheren Schriften steht?
    134. Und hätten Wir sie vor ihm (dem Propheten) durch eine Strafe vernichtet, dann hätten sie gewiß gesagt: «Unser Herr, warum schichtest Du uns nicht einen Gesandten, daß wir Deine Gebote hätten befolgen mögen, ehe wir gedemütigt und beschämt würden?» 135. Sprich «Ein jeder wartet; so wartet auch ihr, und ihr werdet erfahren, wer die Befolger des rechten Pfades und rechtgeleitet sind.»
    Yazar : Risale Forum
    Müslüman, Müslüman’ýn elinden ve dilinden emin olduðu kimsedir.” (Riyâzu’s-Sâlihîn, 211)


  5. #25
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    Cevap: KURAN'I KERiM ALMANCA MEALi! ( DEUTSCH QURAN )

    21-AL-ANBIYÃ'
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Genaht ist den Menschen ihre Abrechnung, und doch wenden sie sich in Achtlosigkeit ab.
    2. Keine neue Ermahnung kommt zu ihnen von ihrem Herrn, die sie nicht spöttelnd anhörten.
    3. Ihre Herzen sind vergeßlich. Und sie besprechen sich insgeheim - sie, die da freveln - (dann sagen sie): «Ist dieser etwas anderes als ein Mensch wie ihr? Wollt ihr denn zur Zauberei kommen, wo ihr seht?»
    4. Er sprach: «Mein Herr weiß, was im Himmel und auf Erden gesprochen wird, und Er ist der Allhörende, der Allwissende.»
    5. «Nein», sagen sie, «aber wirre Träume; nein, er hat ihn erdichtet; nein, er ist (nur) ein Dichter. Möge er uns doch ein Zeichen bringen in der Art, wie die früheren (Propheten) entsandt wurden.»
    6. Nie hat vor ihnen irgendeine Stadt je geglaubt, die Wir zerstörten. Würden sie denn glauben?
    7. Und Wir entsandten vor dir lediglich Männer, denen Wir Offenbarung zuteil werden ließen - fragt nur diejenigen, die die Ermahnung besitzen, wenn ihr nicht wisset.
    8. Und Wir machten ihnen nicht einen Leib, daß sie keine Speise äßen, noch daß sie ewig lebten.
    9. Dann erfüllten Wir ihnen das Versprechen; und Wir erretteten sie und wen Wir wollten; die Übertreter aber vernichteten Wir.
    10. Wir haben euch ein Buch hernieder gesandt, worin eure Ehre liegt; wollt ihr denn nicht begreifen?
    11. Wie so manche Stadt, voll der Ungerechtigkeit, haben Wir schon niedergebrochen und nach ihr ein anderes Volk erweckt!
    12. Und da sie Unsere Strafe verspürten, siehe, da begannen sie davor zu fliehen.
    13. «Fliehet nicht, sondern kehret zurück zu dem Behagen, das ihr genießen durftet, und zu euren Wohnstätten, damit ihr befragt werdet.»
    14. Sie sprachen: «O weh uns, wir waren wahrlich Frevler!»
    15. Und dieser ihr Ruf hörte nicht eher auf, als bis Wir sie niedermähten, in Asche verwandelnd.
    16. Wir erschufen den Himmel und die Erde und was zwischen beiden ist nicht zum Spiel.
    17. Hätten Wir Uns einen Zeitvertreib schaffen wollen, so konnten Wir ihn wohl mit Uns treiben, wenn Wir das überhaupt wollten.
    18. Nein, Wir schleudern die Wahrheit wider die Lüge, und sie zerschmettert ihr das Haupt, und siehe, sie vergeht. Und wehe euch ob dessen, was ihr aussagt!
    19. Sein ist, wer in den Himmeln und auf der Erde ist. Und die bei Ihm sind, die sind nicht zu stolz, Ihm zu dienen, noch werden sie müde;
    20. Sie verherrlichen (Ihn) Nacht und Tag; sie lassen nicht nach.
    21. Haben sie sich Götter von der Erde angenommen, die lebendig machen?
    22. Gäbe es in ihnen (Himmel und Erde) Götter außer Allah, dann wären wahrlich beide zerrüttet. Gepriesen sei denn Allah, der Herr des Thrones, hoch erhaben über das, was sie aussagen!
    23. Er kann nicht befragt werden nach dem, was Er tut, sie aber werden befragt werden.
    24. Haben sie sich Götter angenommen außer Ihm? Sprich: «Bringt euren Beweis herbei. Dieser (Koran) ist eine Ehre für jene, die mit mir sind, und eine Ehre für die, die vor mir waren.» Doch die meisten von ihnen kennen die Wahrheit nicht, und so wenden sie sich ab.
    25. Und Wir schickten keinen Gesandten vor dir, dem Wir nicht offenbart: «Es gibt keinen Gott außer Mir; darum dienet nur Mir.»
    26. Und sie sprechen: «Der Gnadenreiche hat Sich einen Sohn zugesellt.» Heilig ist Er! Nein, aber sie sind (nur) geehrte Diener.
    27. Sie sprechen vor Ihm kein Wort, und sie handeln nur nach Seinem Befehl.
    28. Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, und sie legen nicht Fürbitte ein, außer für den, der Ihm genehm ist, und sie zittern in Furcht vor Ihm.
    29. Und wer von ihnen sagen wollte: «Ich bin ein Gott neben Ihm», dem würden Wir es mit der Hölle vergelten. Also vergelten Wir den Frevlern.
    30. Haben die Ungläubigen nicht gesehen, daß die Himmel und die Erde in einem einzigen Stück waren, dann zerteilten Wir sie? Und Wir machten aus Wasser alles Lebendige. Wollen sie denn nicht glauben?
    31. Und feste Berge haben Wir in der Erde gemacht, auf daß sie nicht mit ihnen wanke; und breite Straßen schufen Wir auf ihr, damit sie die rechte Richtung befolgen möchten.
    32. Und Wir machten den Himmel zu einem wohlgeschützten Dach; dennoch kehren sie sich ab von seinen Zeichen.
    33. Und Er ist es, Der die Nacht und den Tag erschuf und die Sonne und den Mond. Sie schweben, ein jedes in (seiner) Sphäre.
    34. Wir gewährten keinem Menschenwesen vor dir immerwährendes Leben. Drum, wenn du sterben solltest, können sie immerwährend leben?
    35. Jedes Lebewesen soll den Tod kosten; und Wir stellen euch auf die Probe mit Bösem und Gutem als eine Prüfung; und zu Uns sollt ihr zurückgebracht werden.
    36. Wenn die Ungläubigen dich sehen, so treiben sie nur Spott mit dir: «Ist das der, der eurer Götter Erwähnung tut?», während sie es doch selbst sind, die der Erwähnung des Gnadenreichen ausweichen.
    37. Der Mensch ist aus Übereilung gemacht. Ich werde euch Meine Zeichen zeigen, aber fordert nicht von Mir, daß ich Mich übereile.
    38. Und sie sagen: «Wann wird diese Verheißung (in Erfüllung gehen), wenn ihr wahrhaftig seid?»
    39. Wenn die Ungläubigen nur die Zeit wüßten, wo sie nicht imstande sein werden, das Feuer von ihren Gesichtern oder von ihren Rücken fernzuhalten, und keine Hilfe wird ihnen zuteil!
    40. Nein, es wird über sie kommen unversehens, so daß es sie in Verwirrung stürzt; und sie werden es nicht abwehren können, noch werden sie Aufschub erlangen.
    41. Es sind fürwahr schon vor dir Gesandte verspottet worden, dann aber traf jene, die gehöhnt, das, worüber sie spotteten.
    42. Sprich: «Wer beschützt euch vor dem Gnadenreichen bei Nacht und bei Tag?» Und doch kehren sie sich ab von der Ermahnung ihres Herrn.
    43. Haben sie etwa Götter, die sie beschützen können vor Uns? Sie vermögen sich selbst nicht zu helfen, noch kann ihnen geholfen werden wider Uns.
    44. Nein, Wir ließen diese und ihre Väter leben, bis das Leben ihnen lang wurde. Sehen sie denn nicht, daß Wir in das Land kommen und es einengen an seinen Enden? Können sie denn obsiegen?
    45. Sprich: «Ich warne euch nur mit der Offenbarung.» Jedoch die Tauben hören nicht den Ruf, wenn sie gewarnt werden.
    46. Und wenn sie ein Hauch von der Strafe deines Herrn berührt, dann werden sie sicherlich sprechen: «O wehe uns, wir waren fürwahr Frevler!»
    47. Und Wir werden (genaue) Waagen der Gerechtigkeit aufstellen für den Tag der Auferstehung, so daß keine Seele in irgend etwas Unrecht erleiden wird. Und wäre es das Gewicht eines Senfkorns, Wir wollen es hervorbringen. Und Wir genügen als Rechner.
    48. Wir gaben Moses und Aaron das Entscheidende. und Licht und Ermahnung für die Rechtschaffenen,
    49. Die ihren Herrn fürchten im verborgenen und vor der «Stunde» bangen.
    50. Dieser (Koran) ist eine Ermahnung, voll des Segens, die Wir hinabgesandt haben: wollt ihr sie nun verwerfen?
    51. Und vordem gaben Wir Abraham seine Rechtschaffenheit, denn Wir kannten ihn.
    52. Da er zu seinem Vater und seinem Volke sprach: «Was sind das für Bildwerke, denen ihr so ergeben seid?»
    53. Sie antworteten: «Wir fanden unsere Väter bei ihrer Verehrung.»
    54. Er sprach: «Wahrlich, ihr selbst sowohl wie eure Väter seid in offenbarem Irrtum gewesen.»
    55. Sie sprachen: «Bringst du uns die Wahrheit, oder gehörst du zu denen, die Scherz treiben?»
    56. Er antwortete: «Nein, euer Herr ist der Herr der Himmel und der Erde, Der sie erschuf; und ich bin einer der davon Zeugenden.
    57. Und, bei Allah, ich will gewißlich gegen eure Götzen verfahren, nachdem ihr kehrend weggegangen seid.»
    58. So schlug er sie in Stücke, (alle) außer ihrem Obersten, damit sie sich an ihn wenden könnten.
    59. Sie sprachen: «Wer hat unseren Göttern dies angetan? Er muß fürwahr ein Frevler sein.»
    60. Sie sprachen: «Wir hörten einen Jüngling von ihnen reden; Abraham heißt er.»
    61. Sie sprachen: «So bringt ihn vor die Augen des Volkes, damit sie urteilen.»
    62. Sie sprachen: «Bist du es, der unseren Göttern dies angetan hat, o Abraham?»
    63. Er antwortete: «Irgend jemand hat es getan. Ihr Oberster ist hier. Fragt sie doch, wenn sie reden können.»
    64. Da wandten sie sich zueinander und sprachen: «Ihr selber seid wahrhaftig im Unrecht.»
    65. Und ihre Köpfe mußten sie hängen lassen in bitterer Scham: «Du weißt recht wohl, daß diese nicht reden.»
    66. Er sprach: «Verehrt ihr denn statt Allah das, was euch nicht den geringsten Nutzen bringen noch euch schaden kann?
    67. Pfui über euch und über das, was ihr statt Allah anbetet! Wollt ihr denn nicht begreifen?»
    68. Sie sprachen: «Verbrennt ihn und helft euren Göttern, wenn ihr etwas tun wollt.»
    69. Wir sprachen: «O Feuer, sei kühl und ohne Harm für Abraham!»
    70. Und sie strebten, ihm Böses zu tun, allein Wir machten sie zu den größten Verlierern.
    71. Und Wir retteten ihn und Lot nach dem Land, das Wir für die Welten gesegnet hatten.
    72. Und Wir schenkten ihm Isaak und als Sohnessohn Jakob, und Wir machten sie alle rechtschaffen.
    73. Und Wir machten sie zu Führern, die (die Menschen) leiteten nach Unserem Geheiß, und Wir sandten ihnen Offenbarung, Gutes zu tun, das Gebet zu verrichten und Almosen zu geben. Und sie verehrten Uns allein.
    74. Und Lot gaben Wir Weisheit und Wissen. Und Wir retteten ihn aus der Stadt, die Schändlichkeiten beging. Sie waren fürwahr ein ruchloses Volk und Empörer.
    75. Und Wir ließen ihn eingehen in Unsere Barmherzigkeit; denn er war einer der Rechtschaffenen.
    76. Und (gedenke) Noahs, da er vordem ( zu Uns) rief. Wir erhörten ihn und retteten ihn und seine Angehörigen aus der großen Drangsal.
    77. Und Wir halfen ihm wider das Volk, das Unsere Zeichen verwarf. Sie waren fürwahr ein ruchloses Volk; so ertränkten Wir sie alle.
    78. Und (gedenke) Davids und Salomos, da sie über den Acker richteten worin die Schafe eines Volkes sich zur Nachtzeit verliefen und weideten; und Wir waren Zeugen für ihren Spruch.
    79. Wir gaben Salomo volle Einsicht in die Sache, und jedem (von ihnen) gaben Wir Weisheit und Wissen. Und Wir machten die Berge und die Vögel dienstbar, mit David zusammen (Gottes) Preis zu verkünden und Wir konnten das tun.
    80. Und Wir lehrten ihn das Verfertigen von Panzerhemden für euch, daß sie euch schützen möchten in euren Kriegen. Wollt ihr denn nicht dankbar sein?
    81. Und Salomo den Sturmwind, der in seinem Auftrage nach dem Lande blies, das Wir gesegnet hatten. Und Wir haben Kenntnis von allen Dingen.
    82. Und Teufel, die für ihn tauchten und dazu noch andere Werke verrichteten; und Wir Selbst beaufsichtigten sie.
    83. Und (gedenke) Hiobs, da er zu seinem Herrn rief: «Unheil hat mich geschlagen, und Du bist der Barmherzigste aller Barmherzigen.»
    84. Da erhörten Wir ihn und nahmen sein Unheil hinweg und Wir gaben ihm seine Familie (wieder) und noch einmal so viele dazu, als Barmherzigkeit von Uns und als Ermahnung für die Verehrenden.
    85. Und (gedenke) Ismaels und Idris' und Dhulkifls Sie alle zählten zu den Standhaften.
    86. Wir ließen sie eingehen in Unsere Barmherzigkeit, denn sie gehörten zu den Rechtschaffenen.
    87. Und (gedenke) Dhulnuns (Jonas), da er im Zorn hinwegging und überzeugt war, daß Wir ihn nie in Betrübnis bringen würden, und er rief in der dichten Finsternis: «Es gibt keinen Gott außer Dir. Heilig bist Du! Ich bin fürwahr einer der Frevler gewesen.»
    88. Da erhörten Wir ihn und retteten ihn aus der Trübsal; also retten Wir die Gläubigen.
    89. Und (gedenke) Zacharias', da er zu seinem Herrn rief: «Mein Herr, lasse mich nicht einsam, und Du bist der Beste der Erben».
    90. Da erhörten Wir ihn und schenkten ihm Johannes und heilten ihm sein Weib. Sie pflegten miteinander zu wetteifern in guten Taten und sie riefen Uns an in Hoffnung und in Furcht und waren demütig vor Uns.
    91. Und die ihre Keuschheit wahrte - Wir hauchten ihr von Unserem Geist ein und machten sie und ihren Sohn zu einem Zeichen für die Welt.
    92. Diese eure Gemeinde ist die einige Gemeinde; und Ich bin euer Herr, darum dienet Mir.
    93. Sie aber sind untereinander zerbrochen; alle werden sie zu Uns zurückkehren.
    94. Wer also gute Werke tut und gläubig ist, dessen Bemühen wird nicht unbelohnt bleiben. Wir werden es gewißlich verzeichnen.
    95. Und es ist ein unwiderruflicher Bann für eine Stadt, die Wir zerstört, daß sie nicht wiederkehren sollen,
    96. Bis dann, wenn Gog und Magog freigelassen werden, sie von allen Höhen herbeieilen.
    97. Und die wahre Verheißung naht; dann siehe, es werden die Augen derer, die ungläubig waren, starr blicken: «O wehe uns, wir waren in der Tat uneingedenk dessen; ja, wir waren Frevler!»
    98. Wahrlich, ihr und das, was ihr anbetet statt Allah, Brennstoff der Hölle ist's. Dahin werdet ihr kommen müssen
    99. Wären diese Götter gewesen, sie wären nicht dahin gekommen; doch sie müssen alle darin bleiben.
    100. Ihr Los darin wird Stöhnen sein, und darin werden sie nicht hören.
    101. Die aber, an welche (die Verheißung) eines herrlichen Lohns schon vordem von Uns ergangen ist, diese werden von ihr (der Hölle) weit entfernt sein.
    102. Sie werden nicht den leisesten Laut davon hören, während sie in dem verweilen, was ihre Seelen begehren.
    103. Der große Schrecken wird sie nicht betrüben, und die Engel werden ihnen entgegenkommen: «Das ist euer Tag, der euch verheißen ward.»
    104. An dem Tage, da Wir die Himmel zusammenrollen werden, wie die Schriftrollen zusammengerollt werden. Wie Wir die erste Schöpfung begannen, (so) werden Wir sie erneuern - bindend für Uns ist die Verheißung; wahrlich, Wir werden (sie) erfüllen.
    105. Und bereits haben Wir in dem Buche (Davids), nach der Ermahnung, geschrieben, daß Meine rechtschaffenen Diener das Land erben sollen.
    106. Hierin ist wahrlich eine Botschaft für ein Volk, das (Gott) dient.
    107. Wir entsandten dich nur als eine Barmherzigkeit für alle Welten.
    108. Sprich: «Mir ward lediglich offenbart, daß euer Gott nur der Einige Gott ist. Wollt ihr denn nicht annehmen?»
    109. Doch wenn sie den Rücken kehren, so sprich: «Ich habe die Kunde euch gleichmäßig entboten, und ich weiß nicht, ob nah oder ferne ist, was euch verheißen ward.
    110. Wahrlich, Er kennt, was offen ist in der Rede, und Er weiß, was ihr verheimlicht.
    111. Und ich weiß nicht, ob es vielleicht nur eine Prüfung für euch ist und ein Nießbrauch auf eine Weile.»
    112. Er sprach: «Mein Herr, richte in Wahrheit.» und «Unser Herr ist der Gnadenreiche, Dessen Hilfe anzuflehen ist wider das, was ihr behauptet.»
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  6. #26
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    Cevap: KURAN'I KERiM ALMANCA MEALi! ( DEUTSCH QURAN )

    22-AL-HADSCH
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn; denn das Erdbeben der «Stunde» ist ein schreckliches Ding.
    2. An dem Tage, da ihr es seht, wird jede Säugende ihren Säugling vergessen und jede Schwangere sich ihrer Last entledigen; und du wirst die Menschen als Trunkene sehen, obwohl sie nicht trunken sein werden, allein die Strafe Allahs wird streng sein.
    3. Und unter den Menschen ist manch einer, der über Allah streitet ohne Wissen und jedem in der Empörung hartnäckigen Bösling folgt,
    4. Über den beschlossen ist, daß, wer ihn zum Freund nimmt, den wird er irreführen und wird ihn zur Strafe des Feuers leiten.
    5. O ihr Menschen, wenn ihr im Zweifel seid über die Auferstehung, so (bedenkt) daß Wir euch aus Erde erschaffen haben, dann aus einem Samentropfen, dann aus einem Blutgerinnsel, dann aus einem Klumpen Fleisch, teils geformt und teils ungeformt, auf daß Wir es euch deutlich machen. Und Wir lassen in den Mutterschößen ruhen, was Wir wollen, bis zu einer bestimmten Frist; dann bringen Wir euch als Kindchen hervor; dann (ziehen Wir euch groß) daß ihr eure Vollkraft erreicht. Und mancher unter euch wird abberufen, und mancher unter euch wird zu einem hinfälligen Greisenalter zurückgeführt, so daß er, nach dem Wissen, nichts mehr weiß. Und du siehst die Erde leblos, doch wenn Wir Wasser über sie niedersenden, dann regt sie sich und schwillt und läßt alle Arten von entzückenden (Pflanzen) hervorsprießen.
    6. Dies, weil Allah die Wahrheit ist und weil Er es ist, Der die Toten lebendig macht, und weil Er die Macht über alles hat;
    7. Und weil die «Stunde» kommt - daran ist kein Zweifel - und weil Allah alle erwecken wird, die in den Gräbern sind.
    8. Und unter den Menschen ist manch einer, der über Allah streitet ohne Wissen oder Führung oder ein erleuchtendes Buch,
    9. Sich hochmütig abwendend, daß er wegführe von Allahs Pfad. Ihm ist Schande bestimmt hienieden; und am Tage der Auferstehung werden Wir ihn die Strafe des Verbrennens kosten lassen:
    10. «Das geschieht um dessentwillen, was deine Hände vorausgeschickt haben; denn Allah ist nicht ungerecht gegen die Diener.»
    11. Und unter den Menschen ist manch einer, der Allah (sozusagen) am Rande dient. Wenn ihn Gutes trifft, so ist er damit zufrieden; trifft ihn aber eine Prüfung, dann kehrt er zu seinem (früheren) Weg zurück. Er verliert diese Welt so gut wie die künftige. Das ist ein offenbarer Verlust.
    12. Er ruft statt Allah das an, was ihm weder zu schaden noch zu nützen vermag. Das heißt zu weit irregehen!
    13. Er ruft den an, dessen Schaden näher ist als sein Nutzen. Übel ist fürwahr der Beschützer und übel fürwahr der Freund.
    14. Wahrlich, Allah wird jene, die glauben und gute Werke tun, in Gärten führen, durch die Ströme fließen; siehe, Allah tut, was Er will.
    15. Wer da meint, daß Allah ihm (dem Propheten) niemals helfen wird hienieden und im Jenseits, der soll doch mit Hilfe eines Seils zum Himmel emporsteigen und es abschneiden. Dann soll er sehen, ob sein Anschlag das hinwegnehmen wird, was (ihn) erzürnt.
    16. Also haben Wir ihn (den Koran) hinabgesandt als deutliche Zeichen, und gewiß, Allah weist den Weg, wem Er will.
    17. Siehe, die gläubig sind, und die Juden, und die Sabäer, und die Christen, und die Magier, und die Götzendiener - wahrlich, Allah wird richten zwischen ihnen am Tage der Auferstehung, denn Allah ist Zeuge über alle Dinge.
    18. Hast du nicht gesehen, daß sich vor Allah anbetend beugt, wer in den Himmeln und wer auf Erden ist, und die Sonne, und der Mond, und die Sterne, und die Berge, und die Bäume, und die Tiere, und viele der Menschen? Vielen aber gebührt die Strafe. Und wen Allah erniedrigt, dem kann keiner Ehre geben. Wahrlich, Allah tut, was Er will.
    19. Diese beiden sind zwei Streitende, die hadern über ihren Herrn. Die nun ungläubig sind, Kleider aus Feuer werden für sie zurechtgeschnitten werden; siedendes Wasser wird über ihre Köpfe gegossen werden,
    20. Wodurch das, was in ihren Bäuchen ist, und die Haut schmelzen wird;
    21. Und ihnen sind eiserne Keulen bestimmt.
    22. Sooft sie vor Angst daraus zu entrinnen streben, sollen sie wieder dahin zurückgetrieben werden; und (es wird zu ihnen gesprochen werden): «Kostet die Strafe des Verbrennens.»
    23. Doch Allah wird jene, die gläubig sind und gute Werke tun, in Gärten führen, durch welche Ströme fließen. Sie sollen darin geschmückt sein mit Armspangen von Gold und Perlen, und ihre Gewänder darinnen sollen von Seide sein.
    24. Und sie werden zu lauterster Rede geleitet werden, und sie werden geleitet werden zu dem Pfade des Preiswürdigen.
    25. Die aber ungläubig sind und abhalten vom Wege Allahs und von der Heiligen Moschee - die Wir zum Wohl aller Menschen bestimmt haben, gleich ob sie dort angesiedelt oder Wüstenbewohner sind -, und wer hier irgendeine Krümme sucht durch Ruchlosigkeit: Wir werden ihn schmerzliche Strafe kosten lassen.
    26. Und (bedenke) wie Wir für Abraham die Stätte des Hauses bestimmten (und sprachen): «Setze Mir nichts zur Seite, und halte Mein Haus rein für diejenigen, die den Umgang vollziehen und die stehen und sich beugen und niederfallen (im Gebet);
    27. Und verkündige den Menschen die Pilgerfahrt: Sie werden zu dir kommen zu Fuß und auf jedem hageren Kamel, auf allen fernen Wegen,
    28. Auf daß sie ihre Vorteile wahrnehmen und des Namens Allahs gedenken während der bestimmten Tage für das, was Er ihnen gegeben hat an Vieh. Darum esset davon und speiset den Notleidenden, den Bedürftigen.
    29. Dann sollen sie ihrer persönlichen Reinigung obliegen und ihre Eide erfüllen und um das Altehrwürdige Haus wandeln.»
    30. Das (ist so). Und wer die heiligen Dinge Allahs ehrt, es wird gut für ihn sein vor seinem Herrn. Erlaubt ist euch alles Vieh, mit Ausnahme dessen, was euch angesagt worden ist. Meidet darum den Greuel der Götzen und meidet das Wort der Lüge,
    31. Ganz Allah ergeben, ohne Ihm etwas zur Seite zu stellen. Denn wer Allah etwas zur Seite stellt, es ist, als falle er von einer Höhe und die Vögel erhaschten ihn und der Wind verwehe ihn an einen fernen Ort.
    32. Das (ist so). Und wer die Zeichen Allahs ehrt - das rührt wahrlich von der Rechtschaffenheit der Herzen her.
    33. In ihnen (Opfertieren) sind Vorteile für euch auf eine bestimmte Frist, dann aber ist ihr Opferplatz bei dem Altehrwürdigen Haus.
    34. Und für jedes Volk gaben Wir Anleitung zur Opferung, daß sie des Namens Allahs gedenken für das, was Er ihnen gegeben hat an Vieh. So ist euer Gott ein Einiger Gott; darum ergebt euch Ihm. Und gib frohe Botschaft den Demütigen,
    35. Deren Herzen mit Furcht erfüllt sind, wenn Allah erwähnt wird, und die geduldig tragen, was sie trifft, und das Gebet verrichten und spenden von dem, was Wir ihnen gegeben haben.
    36. Und unter den Zeichen Allahs haben Wir für euch die Opferkamele bestimmt. An ihnen habt ihr viel Gutes. So sprechet den Namen Allahs über sie aus, wenn sie gereiht dastehen. Und wenn ihre Seiten niederfallen, so esset davon und speiset den Bedürftigen und den Bittenden. Also haben Wir sie euch dienstbar gemacht, daß ihr dankbar seiet.
    37. Ihr Fleisch erreicht Allah nicht, noch tut es ihr Blut, sondern eure Ehrfurcht ist es, die Ihn erreicht. Also hat Er sie euch dienstbar gemacht, daß ihr Allah dafür preiset, daß Er euch geleitet hat. Und gib frohe Botschaft denen, die Gutes tun.
    38. Wahrlich, Allah schirmt jene, die gläubig sind. Gewiß, Allah liebt keinen Treulosen, Undankbaren.
    39. Erlaubnis (sich zu verteidigen) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen Unrecht geschah - und Allah hat fürwahr die Macht, ihnen zu helfen -,
    40. Jenen, die schuldlos aus ihren Häusern vertrieben wurden, nur weil sie sprachen: «Unser Herr ist Allah.» Und würde Allah nicht die einen Menschen durch die anderen im Zaum halten, so wären gewiß Klöster und Kirchen und Synagogen und Moscheen niedergerissen worden, worin der Name Allahs oft genannt wird. Allah wird sicherlich dem beistehen, der Ihm beisteht. Allah ist fürwahr allmächtig, gewaltig.
    41. Jenen, die, wenn Wir sie auf der Erde ansiedelten, das Gebet verrichten und die Zakat zahlen und Gutes gebieten und Böses verbieten würden. Und bei Allah ruht der Ausgang aller Dinge.
    42. Wenn sie dich der Lüge bezichtigen, so haben schon vor ihnen das Volk Noahs und die Àd und die Thamüd (ihre Propheten) der Lüge bezichtigt;
    43. Wie auch das Volk Abrahams und das Volk des Lot,
    44. Und die Bewohner von Midian. Auch Moses ward der Lüge geziehen. Allein Ich gewährte Aufschub den Ungläubigen; dann erfaßte Ich sie, und wie war (die Folge) Meiner Verleugnung!
    45. Wie so manche Stadt haben Wir zerstört, weil sie voll des Frevels war, daß ihre Dächer mit ihr eingestürzt sind, und manch verlassenen Brunnen und manch hochragendes Schloß!
    46. Sind sie denn nicht im Lande umhergereist, so daß sie Herzen haben könnten, damit zu begreifen, oder Ohren, damit zu hören? Denn fürwahr, es sind ja nicht die Augen, die blind sind, sondern blind sind die Herzen, die in den Busen sind.
    47. Und sie fordern dich auf, die Strafe zu beschleunigen, doch Allah wird nie Sein Versprechen brechen. Wahrlich, ein Tag bei deinem Herrn ist gleich tausend Jahren nach eurer Rechnung.
    48. Und manch einer Stadt gab Ich Aufschub, ob sie gleich des Frevels voll war. Zuletzt aber erfaßte Ich sie, und zu Mir ist die Heimkehr.
    49. Sprich: «O ihr Menschen, ich bin euch nur ein aufklärender Warner.»
    50. Diejenigen, die glauben und gute Werke tun, für sie ist Vergebung und eine ehrenvolle Versorgung.
    51. Die aber, die gegen Unsere Zeichen eifern und obzusiegen versuchen, sollen die Bewohner des Feuers sein.
    52. Und Wir schickten vor dir keinen Gesandten oder Propheten, dem, wenn er etwas wünschte, Satan seinen Wunsch nicht durchkreuzte. Doch Allah macht zunichte, was Satan unternimmt. Dann setzt Allah Seine Zeichen ein. Und Allah ist allwissend, allweise.
    53. (Er läßt dies zu) damit Er das, was Satan unternimmt, zur Prüfung für die machen kann, in deren Herzen Krankheit ist und deren Herzen verhärtet sind - wahrlich, die Frevler sind in äußerster Auflehnung.
    54. Und damit die, denen das Wissen gegeben ward, erkennen, daß es die Wahrheit ist von deinem Herrn, so daß sie daran glauben und ihre Herzen Ihm unterwürfig werden mögen. Und siehe, Allah leitet jene, die gläubig sind, auf den geraden Weg.
    55. Und die Ungläubigen werden nicht aufhören, Zweifel daran zu hegen, bis die «Stunde» unerwartet über sie hereinbricht oder die Strafe eines unheilvollen Tags zu ihnen kommt.
    56. Das Reich wird an jenem Tage Allahs sein. Er wird zwischen ihnen richten. Also werden jene, die gläubig sind und gute Werke tun, in Gärten der Seligkeit sein.
    57. Die aber ungläubig sind und Unsere Zeichen verwerfen, denen wird schmähliche Strafe.
    58. Diejenigen, die auswandern um Allahs willen und dann erschlagen werden oder sterben, denen wird Allah fürwahr eine stattliche Versorgung bereiten. Wahrlich, Allah, Er ist der beste Versorger.
    59. Er wird sie gewiß in einen Ort eingehen lassen, mit dem sie wohl zufrieden sind. Und Allah ist wahrlich allwissend, langmütig.
    60. Das (soll so sein). Und wer Vergeltung übt nach dem Maße dessen, womit er gekränkt worden ist, und dann (wiederum) Unrecht leidet, dem wird Allah sicherlich beistehen. Wahrlich, Allah ist allvergebend, allverzeihend.
    61. Das ist, weil Allah die Nacht unmerklich folgen läßt auf den Tag und den Tag unmerklich folgen läßt auf die Nacht, und weil Allah allhörend, allsehend ist.
    62. Das ist, weil Allah, Er ist die Wahrheit, und das, was sie statt Ihn anrufen, das ist die Lüge, und weil Allah der Erhabene ist, der Große.
    63. Hast du denn nicht gesehen, daß Allah Wasser herabsendet vom Himmel und die Erde grün wird? Allah ist fürwahr gütig, allwissend.
    64. Sein ist, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Allah ist fürwahr der Sich Selbst Genügende, der Preiswürdige.
    65. Hast du denn nicht gesehen, daß Allah euch dienstbar gemacht hat, was auf Erden ist, und die Schiffe, die das Meer durchsegeln nach Seinem Geheiß? Und Er hält den Regen zurück, daß er nicht auf die Erde falle, außer mit Seiner Erlaubnis. Wahrlich, Allah ist gütig und barmherzig gegen die Menschen.
    66. Und Er ist es, Der euch das Leben gab, dann wird Er euch sterben lassen, dann wird Er euch (wieder) lebendig machen. Wahrlich der Mensch ist höchst undankbar.
    67. Einem jeden Volke haben Wir Andachtsübungen gegeben, die sie befolgen; sie sollen daher nicht mit dir streiten in dieser Sache; sondern rufe (sie) zu deinem Herrn. Wahrlich, du folgst der rechten Führung.
    68. Wenn sie jedoch mit dir hadern, so sprich: «Allah weiß am besten, was ihr tut.
    69. Allah wird richten zwischen euch am Tage der Auferstehung über das, worüber ihr uneinig wart.»
    70. Weißt du nicht, daß Allah kennt, was im Himmel und was auf der Erde ist? Fürwahr, das steht in einem Buch, das ist für Allah ein leichtes.
    71. Sie verehren statt Allah das, wofür Er keine Ermächtigung herabgesandt hat und wovon sie keine Kenntnis haben. Und für die Ungerechten gibt es keinen Helfer.
    72. Wenn Unsere klaren Zeichen ihnen vorgetragen werden, dann kannst du auf dem Antlitz derer, die ungläubig sind, Verneinung wahrnehmen. Sie möchten am liebsten über die herfallen, die ihnen Unsere Zeichen vortragen. Sprich: «Soll ich euch von etwas Schlimmerem als diesem Kunde geben? Dem Feuer! Allah hat es denen verheißen, die ungläubig sind. Und eine üble Bestimmung ist es!»
    73. O ihr Menschen, ein Gleichnis ist geprägt, so höret darauf: Gewiß, jene, die ihr anruft statt Allah, werden in keiner Weise vermögen, (auch nur) eine Fliege zu erschaffen, wenn sie sich dazu auch zusammentäten. Und wenn die Fliege ihnen etwas raubte, sie können es ihr nicht entreißen. Schwach ist der Suchende wie der Gesuchte.
    74. Sie schätzen Allah nicht nach Seinem Wert. Gewiß, Allah ist stark, allmächtig.
    75. Allah erwählt aus den Engeln Gesandte und aus den Menschen. Siehe, Allah ist allhörend, allsehend.
    76. Er weiß, was vor ihnen ist und was hinter ihnen ist; und zu Allah sollen alle Sachen zurückgebracht werden.
    77. O die ihr glaubt, beuget euch und fallet nieder und verehret euren Herrn, und tut das Gute, auf daß ihr Erfolg habt.
    78. Und eifert in Allahs Sache, wie dafür geeifert werden soll. Er hat euch erwählt und hat euch keine Härte auferlegt in der Religion; (folget) dem Bekenntnis eures Vaters Abraham. Er ist es, Der euch vordem schon Muslims nannte und (nun) in diesem (Buche), damit der Gesandte Zeuge sei über euch und damit ihr Zeugen seiet über die Menschen. Drum verrichtet das Gebet und zahlet die Zakat und haltet fest an Allah. Er ist euer Gebieter. Ein vortrefflicher Gebieter und ein vortrefflicher Helfer!
    Yazar : Risale Forum
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  7. #27
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    Cevap: KURAN'I KERiM ALMANCA MEALi! ( DEUTSCH QURAN )

    23- AL-MO'MINÛN
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Erfolg fürwahr krönt die Gläubigen,
    2. Die sich demütigen in ihren Gebeten
    3. Und die sich fernhalten von allem Eiteln,
    4. Und die nach Reinheit streben
    5. Und die ihre Sinnlichkeit im Zaum halten -
    6. Es sei denn mit ihren Gattinnen oder denen, die ihre Rechte besitzt, denn dann sind sie nicht zu tadeln;
    7. Die aber darüber hinaus Gelüste tragen, die sind die Übertreter -,
    8. Und die ihre Treue und ihre Verträge wahren
    9. Und die streng auf ihre Gebete achten.
    10. Das sind die Erben,
    11. Die das Paradies ererben werden. Ewig werden sie darin weilen.
    12. Wahrlich, Wir erschufen den Menschen aus reinstem Ton;
    13. Dann setzten Wir ihn als Samentropfen an eine sichere Ruhestätte;
    14. Dann bildeten Wir den Tropfen zu geronnenem Blut; dann bildeten Wir das geronnene Blut zu einem Fleischklumpen; dann bildeten Wir aus dem Fleischklumpen Knochen; dann bekleideten Wir die Knochen mit Fleisch; dann entwickelten Wir es zu einer anderen Schöpfung. So sei denn Allah gepriesen, der beste Schöpfer.
    15. Dann, nach diesem, müßt ihr sicherlich sterben.
    16. Dann werdet ihr am Tage der Auferstehung erweckt werden.
    17. Und Wir haben über euch sieben Wege geschaffen, und nie sind Wir nachlässig gegen die Schöpfung.
    18. Wir sandten Wasser vom Himmel nieder nach bestimmtem Maß, und Wir ließen es in der Erde ruhen; aber Wir vermögen es wieder hinwegzunehmen.
    19. Und Wir brachten damit Gärten für euch hervor von Dattelpalmen und Trauben; in ihnen habt ihr reichlich Früchte; und aus ihnen esset ihr;
    20. Und einen Baum, der aus dem Berge Sinai emporwächst; er gibt Oel und Soße für die Essenden.
    21. Und im Vieh ist eine Lehre für euch. Wir geben euch zu trinken von dem, was in ihren Leibern ist, und ihr habt an ihnen vielerlei Nutzen, und von ihnen esset ihr;
    22. Und auf ihnen sowohl sie in Schiffen werdet ihr getragen.
    23. Wir sandten Noah zu seinem Volk, und er sprach: «O mein Volk, dienet Allah. Ihr habt keinen anderen Gott als Ihn. Wollt ihr also nicht rechtschaffen werden?»
    24. Aber die Häupter seines Volks, die ungläubig waren, sprachen: «Er ist nur ein Mensch wie ihr; er möchte sich bloß über euch erheben. Hätte Allah gewollt, Er hätte doch gewiß Engel hinabsenden können. Wir haben nie von solchem unter unseren Vorvätern gehört.
    25. Er ist nur ein Verrückter: wartet darum eine Weile mit ihm.»
    26. Er sprach: «Mein Herr, hilf mir, denn sie haben mich einen Lügner genannt.»
    27. So offenbarten Wir ihm: «Mache die Arche unter Unseren Augen und gemäß Unserer Offenbarung. Und wenn Unser Befehl ergeht und die Oberfläche der Erde (Wasser) hervorwallen läßt, dann nimm an Bord ein Paar von jeglicher Art, männlich und weiblich, sowie deine Angehörigen, mit Ausnahme derer unter ihnen, wider die das Wort bereits ergangen ist. Und sprich Mir nicht von denen, die gefrevelt haben, denn sie sollen ertränkt werden,
    28. Und wenn du dich in der Arche eingerichtet hast - du und die bei dir sind -, dann sprich: "Aller Preis gehört, Allah, Der uns errettet hat von dem ruchlosen Volk!"
    29. Und sprich: "Mein Herr, gewähre mir eine gesegnete Landung denn Du bist der beste Lotse."»
    30. Wahrlich, hierin sind Zeichen, und Wir stellen nur auf die Probe.
    31. Dann ließen Wir nach ihnen ein anderes Geschlecht erstehen.
    32. Und Wir entsandten unter sie einen Gesandten aus ihrer Mitte (der sprach): «Dienet Allah. Ihr habt keinen anderen Gott als Ihn. Wollt ihr also nicht rechtschaffen werden?»
    33. Die Häupter seines Volks, die ungläubig waren und die Begegnung im Jenseits leugneten und denen Wir die guten Dinge des irdischen Lebens beschert hatten, sprachen: «Das ist nur ein Mensch wie ihr. Er ißt von dem, was ihr esset, und trinkt von dem, was ihr trinket.
    34. Und wenn ihr einem Menschen euresgleichen gehorcht, dann werdet ihr gewiß Verlierende sein.
    35. Verheißt er euch, daß ihr, wenn ihr tot seid und Staub und Gebeine geworden, wieder erstehen werdet?
    36. Weit, weit gesucht ist das, was euch da verheißen wird!
    37. Es gibt kein anderes Leben als unser Leben hienieden; wir sterben und wir leben, doch wir werden nicht wieder erweckt werden.
    38. Er ist nur ein Mensch, der eine Lüge wider Allah erdichtet hat; und wir wollen ihm nicht glauben.»
    39. Er sprach: «Mein Herr, hilf mir, denn sie haben mich einen Lügner genannt.»
    40. (Gott) sprach: «In einer kleinen Weile werden sie sicherlich reuig werden.»
    41. Da faßte sie der Wirbel nach Gebühr, und Wir machten sie zur Spreu. Verflucht denn sei das Volk, das Frevel begeht!
    42. Dann ließen Wir nach ihnen andere Geschlechter erstehen.
    43. Kein Volk kann seine festgesetzte Zeit beschleunigen, noch kann es (sie) verzögern.
    44. Dann entsandten Wir Unsere Gesandten, einen nach dem andern. Sooft sein Gesandter zu einem Volke kam, nannten sie ihn einen Lügner. So ließen Wir sie einander folgen und machten sie zu Geschichten. Verflucht denn sei das Volk, das nicht glaubt!
    45. Dann sandten Wir Moses und seinen Bruder Aaron mit Unseren Zeichen und einer klaren Vollmacht
    46. Zu Pharao und seinen Häuptern; doch sie wandten sich verächtlich ab, und sie waren ein hochmütiges Volk.
    47. Sie sprachen: «Sollen wir an zwei Menschen gleich uns glauben, wo ihr Volk uns untertänig ist?»
    48. So schalten sie sie Lügner, und sie gehörten zu denen, die vernichtet wurden.
    49. Wir gaben Moses das Buch, daß sie dem rechten Weg folgen möchten.
    50. Und Wir machten den Sohn der Maria und seine Mutter zu einem Zeichen und gaben ihnen Zuflucht auf einem Hügel mit einer grünen Talmulde und dem fließenden Wasser von Quellen.
    51. O ihr Gesandten, esset von den reinen Dingen und tut Gutes. Wahrlich, Ich weiß recht wohl, was ihr tut.
    52. Diese eure Gemeinde ist die einige Gemeinde, und Ich bin euer Herr. So nehmet Mich zum Beschützer.
    53. Aber sie wurden uneinig untereinander und spalteten sich in Parteien, und jede Partei freute sich über das, was sie selbst hatte.
    54. Darum überlasse sie eine Zeitlang ihrer Unwissenheit.
    55. Wähnen sie etwa, daß durch die Glücksgüter und die Söhne, womit Wir ihnen helfen,
    56. Wir Uns beeilen, ihnen Gutes zu tun? Nein, sie verstehen nicht.
    57. Wahrlich, jene, die erbeben in Ehrfurcht vor ihrem Herrn,
    58. Und jene, die an die Zeichen ihres Herrn glauben,
    59. Und jene, die ihrem Herrn nicht Götter zur Seite stellen,
    60. Und jene, die da spenden, was sie spenden; und ihre Herzen zittern, weil sie zu ihrem Herrn zurückkehren werden -
    61. Sie sind es, die sich beeilen in guten Werken und die ihnen darin voran sind.
    62. Wir belasten niemanden über sein Vermögen. Wir haben ein Buch, das die Wahrheit spricht; und es soll ihnen kein Unrecht geschehen.
    63. Nein, ihre Herzen sind gänzlich unachtsam dieses (Buches), und außerdem sind da Tätigkeiten von ihnen, die sie fortführen,
    64. Bis daß, wenn Wir die Reichen unter ihnen mit Strafe erfassen; siehe, dann schreien sie um Hilfe.
    65. «Schreit nicht um Hilfe heute, denn ihr sollt bei Uns keine Hilfe finden.
    66. Meine Zeichen wurden euch vorgetragen, ihr aber pflegtet euch umzukehren auf euren Fersen,
    67. Verächtlich, und ihr faseltet nächtlicherweile über ihn (den Koran).»
    68. Haben sie denn das Wort nicht bedacht, oder ist zu ihnen gekommen, was nicht zu ihren Vorvätern kam?
    69. Oder kennen sie ihren Gesandten nicht, daß sie Ihn verleugnen?
    70. Oder sprechen sie: «Er ist ein Besessener»? Nein, er hat ihnen die Wahrheit gebracht, und die meisten von ihnen hassen die Wahrheit.
    71. Und wenn die Wahrheit sich nach ihren Begierden gerichtet hätte, wahrlich, die Himmel und die Erde und wer darinnen ist, wären in Unordnung gestürzt worden. Nein, Wir haben ihnen ihre Ehre gebracht, doch von ihrer eigenen Ehre kehren sie sich ab.
    72. Oder forderst du von ihnen irgend Lohn? Doch der Lohn deines Herrn ist besser; und Er ist der beste Versorger.
    73. Und gewiß, du lädst sie zu einem geraden Weg;
    74. Und jene, die nicht an das Jenseits glauben, weichen wahrlich ab von dem Weg.
    75. Und hätten Wir Uns ihrer erbarmt und sie von ihrer Drangsal befreit, sie würden dennoch in ihrer Widerspenstigkeit verharren, verblendet irre wandernd.
    76. Wir haben sie mit Strafe erfaßt, doch sie haben sich ihrem Herrn nicht unterworfen, noch haben sie sich gedemütigt -
    77. Bis daß, Wir vor ihnen ein Tor zu strenger Strafe öffnen werden. Siehe, da werden sie in Verzweiflung darüber sein.
    78. Er ist es, Der euch Ohren und Augen und Herzen geschaffen hat. Ihr wißt wenig Dank.
    79. Und Er ist es, Der euch auf der Erde gemehrt hat, und zu Ihm werdet ihr versammelt werden.
    80. Und Er ist es, Der Leben gibt und Tod verursacht, und in Seinen Händen ist der Wechsel von Nacht und Tag. Wollt ihr denn nicht begreifen?
    81. Sie aber sprechen, wie schon die Alten sprachen.
    82. Sie sagen: «Wie! wenn wir gestorben und Staub und Knochen geworden sind, sollen wir dann wirklich auferweckt werden?
    83. Dies ist uns verheißen worden, uns und unseren Vätern zuvor. Das sind ja nichts als Fabeln der Alten »
    84. Sprich: «Wessen ist die Erde und wer auf ihr ist, wenn ihr es wisset?»
    85. Sie werden sprechen: «Allahs». Sprich: «Wollt ihr denn nicht nachdenken?»
    86. Sprich: «Wer ist der Herr der sieben Himmel und der Herr des Großen Throns?»
    87. Sie werden sprechen: «(Sie sind) Allahs». Sprich: «Wollt ihr denn nicht (Ihn) zum Beschützer nehmen?»
    88. Sprich: «Wer ist es, in Dessen Hand die Herrschaft über alle Dinge ist und Der Schutz gewährt, aber gegen Den es keinen Schutz gibt, wenn ihr es wisset?»
    89. Sie werden sprechen: «(All dies ist) Allah vorbehalten.» Sprich: «Wie also seid ihr verblendet?»
    90. Ja, Wir haben ihnen die Wahrheit gebracht, doch wahrhaftig, sie leugnen sie.
    91. Allah hat Sich keinen Sohn zugesellt, noch ist irgendein Gott neben Ihm: sonst würde jeder «Gott» mit sich fortgenommen haben, was er erschaffen, und die einen von ihnen hätten sich sicherlich gegen die anderen erhoben. Gepriesen sei Allah über all das, was sie behaupten!
    92. Der Kenner des Verborgenen und des Offenbaren! Erhaben ist Er darum über das, was sie anbeten.
    93. Sprich: «Mein Herr, wenn Du mich schauen lassen willst, was ihnen angedroht ward,
    94. Dann, mein Herr, setze mich nicht unter das Volk der Frevler.»
    95. Wir haben wahrlich die Macht, dich schauen zu lassen, was Wir ihnen androhen.
    96. Wehre das Böse ab mit dem, was das Beste ist. Wir wissen recht wohl, was für Dinge sie sagen.
    97. Und sprich: «Mein Herr, ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor den Einflüsterungen der Teufel.
    98. Und ich nehme meine Zuflucht bei Dir, mein Herr, daß sie sich mir nicht nähern.»
    99. Wenn der Tod an einen von ihnen herantritt, spricht er: «Mein Herr, sende mich zurück,
    100. Auf daß ich recht handeln möge in dem, was ich zurückließ.» Keineswegs, es ist nur ein Wort, das er ausspricht. Und hinter ihnen ist eine Schranke bis zum Tage, an dem sie auferweckt werden.
    101. Und wenn in die Posaune gestoßen wird, dann werden keine Verwadtschaftsbande zwischen ihnen sein an jenem Tage, noch werden sie einander befragen.
    102. Dann werden die, deren gute Werke gewichtig sind, die Erfolgreichen sein.
    103. Jene aber, deren gute Werke leicht wiegen, werden die sein, die ihre Seelen verlieren; in der Hölle müssen sie bleiben.
    104. Das Feuer wird ihre Gesichter verbrennen, und sie werden darin schwarze Gesichter haben.
    105. «Wurden euch Meine Zeichen nicht vorgetragen, und ihr verwarfet sie?»
    106. Sie werden sprechen: «Unser Herr, unsere Ruchlosigkeit überkam uns, und wir waren ein irrendes Volk.
    107. Unser Herr, führe uns heraus aus diesem. Wenn wir (zum Ungehorsam) zurückkehren, dann werden wir wahrlich Frevler sein.»
    108. Er wird sprechen: «Hinab mit euch darein, und redet nicht mit Mir.
    109. Es gab eine Anzahl unter Meinen Dienern, die zu sprechen pflegten: "Unser Herr, wir glauben; vergib uns darum und erbarme Dich unser, denn Du bist der beste Erbarmer."
    110. Ihr aber habt sie mit Spott empfangen, so sehr, daß sie euch Meine Ermahnung vergessen ließen, während ihr sie verlachtet.
    111. Ich habe sie heute belohnt, denn sie waren standhaft. Wahrlich, sie sind es, die den Sieg erreicht haben.»
    112. (Gott) wird sprechen: «Wie viele Jahre verweiltet ihr auf Erden?»
    113. Sie werden sprechen: «Wir verweilten einen Tag oder den Teil eines Tags, doch frage die Rechnungführenden.»
    114. Er wird sprechen: «Ihr verweiltet nur ein weniges, wenn ihr es nur wüßtet!
    115. Glaubtet ihr denn, Wir hätten euch in Sinnlosigkeit geschaffen, und daß ihr nicht zu Uns zurückgebracht würdet?»
    116. Doch hoch erhaben ist Allah, der wahre König. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Herrn des herrlichen Throns.
    117. Und wer neben Allah einen anderen Gott anruft, für den er keinen Beweis hat, der wird seinem Herrn Rechenschaft abzulegen haben. Wahrlich, die Ungläubigen haben keinen Erfolg. 118. Und sprich: «Mein Herr, vergib und habe Erbarmen, denn Du bist der beste Erbarmer.»
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    Cevap: KURAN'I KERiM ALMANCA MEALi! ( DEUTSCH QURAN )

    24-AL-NÛR
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Eine Sura, die Wir hinabsandten und die Wir zum Gesetz erhoben. Wir haben darin deutliche Zeichen hinabgesandt, auf daß ihr ermahnt seiet.
    2. Weib und Mann, die des Ehebruchs schuldig sind, geißelt beide mit einhundert Streichen. Und laßt nicht Mitleid mit den beiden euch überwältigen vor dem Gesetze Allahs, so ihr an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt. Und eine Anzahl der Gläubigen soll ihrer Strafe beiwohnen.
    3. Ein Ehebrecher wohnt nur einer Ehebrecherin oder einer Götzendienerin bei, und eine Ehebrecherin wohnt nur einem Ehebrecher oder Götzendiener bei; den Gläubigen ist das verwehrt.
    4. Und diejenigen, die züchtige Frauen verleumden, jedoch nicht vier Zeugen beibringen - geißelt sie mit achtzig Streichen und lasset ihre Aussage niemals gelten, denn sie sind es, die ruchlose Frevler sind,
    5. Außer jenen, die hernach bereuen und sich bessern; denn wahrlich, Allah ist allvergebend, barmherzig.
    6. Und jene, die ihre Gattinnen verleumden und keine Zeugen haben außer sich selber - die Aussage eines Mannes allein von solchen Leuten soll (genügen), wenn er viermal im Namen Allahs Zeugenschaft leistet, daß er zweifelsohne die Wahrheit redet;
    7. Und (sein) fünfter (Eid) soll sein, daß der Fluch Allahs auf ihm sein möge, falls er ein Lügner ist.
    8. Von ihr aber soll es die Strafe abwenden, wenn sie viermal im Namen Allahs Zeugenschaft leistet, daß er ein Lügner ist.
    9. Und (ihr) fünfter (Eid) soll sein, daß Allahs Zorn auf ihr sein möge, falls er die Wahrheit redet.
    10. Wäre nicht Allahs Huld und Seine Barmherzigkeit über euch und (wäre es nicht) daß Allah vielvergebend, allweise ist (ihr wäret verloren gewesen).
    11. Diejenigen, welche die große Lüge vorbrachten, sind eine Gruppe unter euch. Glaubt nicht, es sei ein Übel für euch; im Gegenteil, es ist euch zum Guten. Jedem von ihnen soll die Sünde, die er begangen hat; und der unter ihnen, der den Hauptanteil daran hatte, soll eine schwere Strafe erleiden.
    12. Warum dachten die gläubigen Männer und Frauen, als ihr es hörtet, nicht Gutes von ihren eigenen Leuten und sprachen: «Das ist eine offenkundige Lüge»?
    13. Warum brachten sie nicht vier Zeugen dafür? Da sie keine Zeugen gebracht haben, sind sie es also, die vor Allah die Lügner sind.
    14. Wäre nicht Allahs Huld und Seine Barmherzigkeit über euch, hienieden und im Jenseits, eine schwere Strafe hätte euch getroffen für das, worin ihr euch einließet.
    15. Als ihr es übernahmt mit euren Zungen und ihr mit eurem Munde das aussprachet, wovon ihr keine Kenntnis hattet, da hieltet ihr es für eine geringe Sache, indes es vor Allah eine große war.
    16. Und warum sprachet ihr nicht, als ihr es hörtet: «Es kommt uns nicht zu, darüber zu reden. Heilig bist Du! dies ist eine arge Verleumdung»?
    17. Allah ermahnt euch, nie wieder dergleichen zu begehen, wenn ihr Gläubige seid.
    18. Und Allah erklärt euch die Gebote; denn Allah ist allwissend, allweise.
    19. Jenen, die wünschen, daß Unsittlichkeit unter den Gläubigen sich verbreite, wird hienieden und im Jenseits schmerzliche Strafe. Allah weiß, und ihr wisset nicht.
    20. Wäre nicht Allahs Huld und Seine Barmherzigkeit über euch und daß Allah gütig, erbarmend ist (ihr wäret zugrunde gegangen).
    21. O die ihr glaubt, folget nicht den Fußstapfen Satans. Und wer den Fußstapfen Satans folgt - er gebietet gewiß Schändliches und Unrechtes. Und wäre nicht Allahs Huld und Seine Barmherzigkeit über euch, nicht einer von euch wäre je rein geworden; doch Allah spricht rein, wen Er will. Und Allah ist allhörend, allwissend.
    22. Und die unter euch, die Reichtum und Überfluß besitzen, sollen nicht schwören, den Anverwandten und den Bedürftigen und den auf Allahs Pfad Ausgewanderten nicht zu geben. Sie sollen vergeben und verzeihen. Wünscht ihr nicht, daß Allah euch vergebe? Und Allah ist allvergebend, barmherzig.
    23. Diejenigen, welche züchtige, ahnungslose, gläubige Frauen verleumden, sind verflucht hienieden und im Jenseits. Ihrer harrt schwere Strafe
    24. An dem Tage, wo ihre Zungen und ihre Hände und ihre Füße wider sie zeugen werden von dem, was sie getan.
    25. An dem Tage wird Allah ihnen heimzahlen nach Gebühr, und sie werden erfahren, daß Allah allein die lautere Wahrheit ist.
    26. Schlechte Frauen sind für schlechte Männer, und schlechte Männer sind für schlechte Frauen. Und gute Frauen sind für gute Männer , und gute Männer sind für gute Frauen; sie sind frei von all dem, was sie (die Verleumder) sprechen. Ihrer harrt Vergebung und eine ehrenvolle Versorgung.
    27. O die ihr glaubt, betretet nicht andere Häuser als die euren, bevor ihr um Erlaubnis gebeten und ihre Bewohner begrüßt habt. Das ist besser für euch, auf daß ihr achtsam seiet.
    28. Und wenn ihr niemanden darin findet, so tretet nicht eher ein, als bis euch Erlaubnis gegeben ward. Und wenn zu euch gesprochen wird: «Kehret um», dann kehret um; das ist reiner für euch. Und Allah weiß wohl, was ihr tut.
    29. Es ist eurerseits keine Sünde, wenn ihr in unbewohnte Häuser tretet, worin sich eure Güter befinden. Allah weiß, was ihr kundtut und was ihr verhehlt.
    30. Sprich zu den gläubigen Männern, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen. Das ist reiner für sie. Wahrlich, Allah ist recht wohl kundig dessen, was sie tun.
    31. Und sprich zu den gläubigen Frauen, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und daß sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muß, und daß sie ihre Tücher über ihre Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen als vor ihren Gatten, oder ihren Vätern, oder den Vätern ihrer Gatten, oder ihren Söhnen, oder den Söhnen ihrer Gatten, oder ihren Brüdern, oder den Söhnen ihrer Brüder, oder den Söhnen ihrer Schwestern, oder ihren Frauen, oder denen, die ihre Rechte besitzt, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb haben, und den Kindern, die von der Blöße der Frauen nichts wissen. Und sie sollen ihre Füße nicht zusammenschlagen, so daß bekannt wird, was sie von ihrem Zierat verbergen. Und bekehret euch zu Allah insgesamt, o ihr Gläubigen, auf daß ihr erfolgreich seiet.
    32. Und verheiratet eure Witwen und die (heirats-) fähigen unter euren Sklaven (Kriegsgefangenen), männliche wie weibliche. Wenn sie arm sind, so wird Allah sie aus Seiner Fülle reich machen, denn Allah ist freigebig, allwissend.
    33. Und diejenigen, die keine (Gelegenheit) zur Ehe finden, sollen sich keusch halten, bis Allah sie aus Seiner Fülle reich macht. Und jene, die eure Rechte besitzt - wenn welche von ihnen eine Freilassungsurkunde begehren, stellt sie ihnen aus, falls ihr in ihnen Gutes wisset; und gebet ihnen von Allahs Reichtum, den Er euch gegeben hat. Und zwingt eure Mägde nicht zur Unzucht (indem ihr sie nicht verheiratet), wenn sie keusch zu bleiben wünschen, nur damit ihr die Güter des irdischen Lebens erlanget. Zwingt sie aber einer, dann wird Allah gewiß allvergebend und barmherzig (zu ihnen) sein nach ihrem Zwang.
    34. Wir haben euch deutliche Zeichen niedergesandt und das Beispiel derer, die vor euch dahingingen, und eine Ermahnung für die Gottesfürchtigen.
    35. Allah ist das Licht der Himmel und der Erde. Das Gleichnis Seines Lichts ist wie eine Nische, worin sich eine Lampe befindet. Die Lampe ist in einem Glas. Das Glas ist gleichsam ein glitzernder Stern - angezündet von einem gesegneten Baum, einem Ölbaum, weder vom Osten noch vom Westen, dessen Oel beinah leuchten würde, auch wenn das Feuer es nicht berührte. Licht über Licht. Allah leitet zu Seinem Licht, wen Er will. Und Allah prägt Gleichnisse für die Menschen, denn Allah kennt alle Dinge.
    36. (Es ist) in Häusern, für die Allah verordnet hat, sie sollten erhöht und Sein Name sollte darin verkündet werden. Darin preisen Ihn am Morgen und am Abend
    37. Männer, die weder Ware noch Handel abhält von dem Gedenken an Allah und der Verrichtung des Gebets, und dem Geben der Zakat. Sie fürchten einen Tag, an dem sich Herzen und Augen verdrehen werden,
    38. Daß Allah sie belohne für die besten ihrer Taten und ihnen Mehrung gebe aus Seiner Fülle. Allah versorgt ja, wen Er will, ohne zu rechnen.
    39. Die aber ungläubig sind - ihre Taten sind wie eine Luftspiegelung in einer Ebene. Der Dürstende hält sie für Wasser bis er, wenn er hinzutritt, sie als Nichts findet. Doch er findet Allah nahebei, Der ihm seine Rechnung voll bezahlt; und Allah ist schnell im Abrechnen.
    40. Oder wie Finsternisse in einem tiefen Meer, eine Woge bedeckt es, über ihr ist eine Woge, darüber ist eine Wolke: Finsternisse, eine über der andern. Wenn er seine Hand ausstreckt, kann er sie kaum sehen; und wem Allah kein Licht gibt - für den ist kein Licht.
    41. Hast du nicht gesehen, daß es Allah ist, Den alle lobpreisen, die in den Himmeln und auf Erden sind, und die Vögel auch mit ausgebreiteten Schwingen? Jedes kennt seine eigene (Weise von) Gebet und Lobpreisung. Und Allah weiß wohl, was sie tun.
    42. Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde, und zu Allah wird die Heimkehr sein.
    43. Hast du nicht gesehen, daß Allah die Wolken einhertreibt, dann sie zusammenfügt, dann sie aufeinander schichtet, daß du Regen hervorströmen siehst aus ihrer Mitte? Und Er sendet vom Himmel Berge (von Wolken) nieder, in denen Hagel ist, und Er trifft damit, wen Er will, und wendet ihn ab, von wem Er will. Der Glanz seines Blitzes benimmt fast das Augenlicht.
    44. Allah läßt wechseln die Nacht und den Tag. Hierin ist wahrlich eine Lehre für solche, die Augen haben.
    45. Und Allah hat jedes Lebewesen aus Wasser erschaffen. Unter ihnen sind manche, die auf ihren Bäuchen gehen, und unter ihnen sind manche, die auf zwei Beinen gehen, und unter ihnen sind manche, die auf vieren gehn. Allah schafft, was Er will. Wahrlich, Allah hat Macht über alle Dinge.
    46. Wir haben deutliche Zeichen herabgesandt. Und Allah leitet, wen Er will, auf den geraden Weg.
    47. Sie sprechen: «Wir glauben an Allah und an den Gesandten, und wir gehorchen»; hierauf aber wenden sich einige von ihnen ab. Und dies sind keine Gläubigen.
    48. Und wenn sie zu Allah und Seinem Gesandten gerufen werden, damit er richten möge zwischen ihnen, siehe, dann wendet sich eine Gruppe unter ihnen ab.
    49. Doch wenn das Recht auf ihrer Seite ist, dann kommen sie zu ihm gelaufen in aller Unterwürfigkeit.
    50. Ist es, daß Krankheit in ihren Herzen ist? Oder zweifeln sie, oder fürchten sie, daß Allah und Sein Gesandter ungerecht gegen sie sein würden? Nein, sie sind es selbst, die Unrecht begehen.
    51. Die Rede der Gläubigen, wenn sie zu Allah und Seinem Gesandten gerufen werden, damit er richten möge zwischen ihnen, ist nur, daß sie sprechen: «Wir hören und wir gehorchen.» Und sie sind es, die Erfolg haben werden.
    52. Wer Allah und Seinem Gesandten gehorcht und Allah fürchtet und Ihn zum Schild nimmt: solche sind es, die Glückseligkeit erlangen werden.
    53. Sie schwören bei Allah ihre feierlichsten Eide, sie würden, wenn du es ihnen befiehlst, gewißlich ausziehen. Sprich: «Schwört nicht! Geziemender Gehorsam!» Wahrlich, Allah ist wohl kundig dessen, was ihr tut.
    54. Sprich: «Gehorchet Allah und gehorchet dem Gesandten.» Doch wenn ihr euch abkehrt, dann ist er nur für das verantwortlich, was ihm auferlegt wurde, und ihr seid nur für das verantwortlich, was euch auferlegt wurde. Und wenn ihr ihm gehorcht, so werdet ihr dem rechten Weg folgen. Und dem Gesandten obliegt nur die deutliche Verkündigung.
    55. Verheißen hat Allah denen unter euch, die glauben und gute Werke tun, daß Er sie gewißlich zu Nachfolgern auf Erden machen wird, wie Er jene, die vor ihnen waren, zu Nachfolgern machte; und daß Er gewißlich für sie ihre Religion befestigen wird, die Er für sie auserwählt hat; und daß Er gewißlich ihren (Stand), nach ihrer Furcht, in Frieden und Sicherheit verwandeln wird: Sie werden Mich verehren, (und) sie werden Mir nichts zur Seite stellen. Wer aber hernach undankbar ist, das werden die Empörer sein.
    56. Und verrichtet das Gebet und zahlet die Zakat und gehorchet dem Gesandten, auf daß ihr Barmherzigkeit empfangen möget.
    57. Wähne nicht, die da ungläubig sind, könnten auf Erden entrinnen; ihr Aufenthalt ist die Hölle; und eine schlimme Bestimmung ist das fürwahr.
    58. O die ihr glaubt, es sollen die, welche eure Rechte besitzt, und die unter euch, die noch nicht die Reife erlangt haben, euch um Erlaubnis bitten zu dreien Zeiten: vor dem Morgengebet, und wenn ihr eure Kleider ablegt wegen der Mittagshitze, und nach dem Abendgebet - für euch drei Zeiten der Zurückgezogenheit. Nach diesen ist es für euch und für sie keine Sünde, wenn die einen von euch sich um die andern zu schaffen machen. Also macht euch Allah die Gebote klar, denn Allah ist allwissend, allweise.
    59. Wenn die Kinder unter euch ihre Reife erlangen, dann sollen sie (auch) um Erlaubnis bitten, gerade so wie die vor ihnen um Erlaubnis baten. Also macht euch Allah Seine Gebote klar, denn Allah ist allwissend, allweise.
    60. (Was nun) die älteren Frauen (betrifft), die nicht mehr auf Heirat hoffen können, so trifft sie kein Vorwurf, wenn sie ihre Tücher ablegen, ohne ihre Zierde zur Schau zu stellen. Daß sie sich dessen enthalten, ist besser für sie. Und Allah ist allhörend, allwissend.
    61. Kein Vorwurf trifft den Blinden, noch trifft ein Vorwurf den Lahmen, kein Vorwurf trifft den Kranken oder euch selbst, wenn ihr in euren eignen Häusern esset, oder den Häusern eurer Väter, oder den Häusern eurer Mütter, oder den Häusern eurer Brüder, oder den Häusern eurer Schwestern, oder den Häusern eurer Vatersbrüder, oder den Häusern eurer Vatersschwestern, oder den Hausern eurer Mutterbrüder, oder den Häusern eurer Mutterschwestern, oder in einem (Haus), dessen Schlüssel in eurer Obhut sind, oder (in dem Haus) eures Freundes. Es ist keine Sünde für euch, ob ihr zusammen esset oder gesondert. Doch wenn ihr Häuser betretet, so grüßet einander mit einem gesegneten, lauteren Gruß von Allah. Also macht euch Allah die Gebote klar, auf daß ihr begreifet.
    62. Nur die sind Gläubige, die an Allah glauben und an Seinen Gesandten und die, wenn sie in einer für alle wichtigen Angelegenheit bei ihm sind, nicht eher fortgehen, als bis sie ihn um Erlaubnis gebeten haben. Die dich um Erlaubnis bitten, das sind diejenigen, die (wirklich) an Allah und Seinen Gesandten glauben Wenn sie dich also um Erlaubnis bitten für irgendein eignes Geschäft, so gib Erlaubnis, wem du willst von ihnen, und bitte Allah für sie um Verzeihung. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.
    63. Erachtet nicht den Ruf des Gesandten unter euch gleich dem Ruf des einen von euch nach dem andern. Allah kennt diejenigen unter euch, die sich hinwegstehlen, indem sie sich verstecken. So mögen die, die sich seinem Befehl widersetzen, sich hüten, daß sie nicht Drangsal befalle oder eine schmerzliche Strafe sie ereile. 64. Höret: Allahs ist, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Er kennt euren Zustand wohl. Und an dem Tage, wo sie zu Ihm zurückgebracht werden, da wird Er ihnen ankündigen, was sie getan. Und Allah weiß alle Dinge wohl.
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  9. #29
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    Cevap: KURAN'I KERiM ALMANCA MEALi! ( DEUTSCH QURAN )

    25-AL-FURQÃN
    Im Namen Allahs, desGnädigen, des Barmherzigen


    1. Segensreich ist Er, Der das Entscheidende hinabgesandt hat zu Seinem Diener, daß er ein Warner sei für die Welten -
    2. Er, Des das Königreich der Himmel und der Erde ist, Der Sich keinen Sohn zugesellt hat und Der keinen Mitregenten hat in der Herrschaft und Der jegliches Ding erschaffen und ihm das rechte Maß gegeben hat.
    3. Doch haben sie sich Götter genommen neben Ihm, die nichts erschaffen, sondern selbst erschaffen sind, und die für sich selber keine Macht haben über Schaden oder Nutzen, noch haben sie Macht über Leben und Tod und Erweckung.
    4. Jene, die ungläubig sind, sprechen: «Dies ist ja nichts als eine Züge, die er erdichtet hat, und andere Leute haben ihm dabei geholfen.» Zweifellos haben sie da Ungerechtigkeit und Lüge gebracht.
    5. Und sie sagen: «Fabeln der Alten; er hat sie aufschreiben lassen, und sie werden ihm vorgelesen am Morgen und am Abend.»
    6. Sprich: «Er, Der das Geheimnis in den Himmeln und auf Erden kennt, hat ihn herabgesandt. Er ist wahrlich allverzeihend, barmherzig.»
    7. Und sie sagen: «Was ist mit diesem Gesandten, daß er Speise ißt und in den Gassen umherwandelt? Warum ist nicht ein Engel zu ihm herabgesandt worden, daß er als Warner bei ihm wäre?
    8. Oder ihm ein Schatz herabgeworfen worden oder ihm ein Garten gegeben worden, wovon er essen könnte?» Und die Frevler sprechen: «Ihr folgt nur einem behexten Menschen.»
    9. Schau, wie sie Gleichnisse von dir prägen! Sie sind irregegangen und vermögen keinen Weg zu finden.
    10. Segensreich ist Er, Der, wenn Er will, dir Besseres als all dies gewähren wird - Gärten, durch die Ströme fließen - und dir (auch) Paläste geben wird.
    11. Nein, sie leugnen die «Stunde», und denen, welche die «Stunde» leugnen, haben Wir ein flammendes Feuer bereitet.
    12. Wenn es sich ihnen aus der Ferne anzeigt, werden sie sein Rasen und Brüllen hören.
    13. Und wenn sie, zusammengekettet, in seinen engen Raum (des Feuers) geworfen werden, dann werden sie dort den Tod wünschen.
    14. «Wünschet heute den Tod nicht einmal, sondern wünschet den Tod mehrere Male!»
    15. Sprich: «Ist dies nun besser oder der Garten der Ewigkeit, der den Gerechten verheißen ward? Er wird ihre Belohnung und Bestimmung sein.»
    16. Darin werden sie haben, was immer sie begehren, (und) ewig weilen. Eine Verheißung ist es, die bindend ist für deinen Herrn.
    17. Und an dem Tage, da Er sie versammeln wird und jene, die sie statt Allah verehren, da wird Er fragen: «Wart ihr es, die diese Meine Diener irreführten, oder sind sie selbst abgeirrt von dem Pfad?»
    18. Sie werden sprechen: «Preis Dir! Es geziemte uns nicht, andere Beschützer als Dich anzunehmen; Du aber beschertest ihnen und ihren Vätern die guten Dinge (dieses Lebens), bis sie die Ermahnung vergaßen und ein verlorenes Volk wurden.»
    19. «Nun haben sie euch Lügen gestraft für das, was ihr sagtet, und ihr könnt weder (die Strafe) abwenden noch (euch) helfen.» Und wer von euch Unrecht tut, den werden Wir eine harte Strafe kosten lassen.
    20. Auch vor dir schickten Wir keine Gesandten, die nicht Speise aßen und in den Gassen umherwandelten. Allein Wir machen die einen unter euch zur Prüfung für die anderen. Wollt ihr denn standhaft sein? Und dein Herr ist allsehend.
    21. Und diejenigen, die nicht auf die Begegnung mit Uns harren, sprechen: «Warum werden nicht Engel zu uns herniedergesandt? Oder wir sollten unseren Herrn schauen.» Wahrlich, sie denken zu hoch von sich und haben die Schranken arg überschritten.
    22. Am Tage, wenn sie die Engel sehen: Keine frohe Botschaft für die Schuldigen an dem Tage! Und sie werden sprechen: «Das sei ferne!»
    23. Und Wir werden Uns den Werken zuwenden, die sie gewirkt, und werden sie zunichte machen wie verwehte Stäubchen.
    24. Die Bewohner des Himmels werden an jenem Tage bessere Wohnstatt und würdigeren Ruheplatz haben.
    25. Und an dem Tage, da der Himmel sich spalten wird mitsamt den Wolken und die Engel herabgesandt werden in großer Zahl -
    26. Das Königreich, das wahrhaftige, an jenem Tage wird es des Gnadenreichen sein; und ein Tag soll es sein, schwer für die Ungläubigen.
    27. Am Tage, da der Frevler sich die Hände beißen wird, da wird er sprechen: «O hätte ich doch den Weg mit dem Gesandten genommen!
    28. O wehe mir! hätte ich doch nimmermehr einen solchen zum Freunde genommen!
    29. Er führte mich irre, hinweg von der Ermahnung, nachdem sie zu mir gekommen war.» Und Satan läßt den Menschen im Stich.
    30. Und der Gesandte wird sprechen: «O mein Herr, mein Volk hat wirklich diesen Koran von sich gewiesen.»
    31. Also gaben Wir jedem Propheten einen Feind aus den Reihen der Sünder; doch dein Herr genügt als Führer und als Helfer.
    32. Und jene, die ungläubig sind, sprechen: «Warum ist ihm der Koran nicht auf einmal herabgesandt worden?» Dies, damit Wir dein Herz dadurch stärken möchten, und Wir haben seine Anordnung recht gut gemacht.
    33. Sie legen dir keinen Einwand vor, ohne daß Wir dir die Wahrheit und die schönste Erklärung brächten.
    34. Diejenigen, die auf ihren Gesichtern zur Hölle versammelt werden - sie werden in der schlimmsten Lage und vom Wege am weitesten abgeirrt sein.
    35. Wir gaben Moses die Schrift, und zugleich machten Wir seinen Bruder Aaron zum Gehilfen.
    36. Und Wir sprachen: «Gehet beide zum Volk, das Unsere Zeichen verworfen hat»; dann zerstörten Wir sie samt und sonders.
    37. Und das Volk Noahs: Als sie die Gesandten verleugneten, ertränkten Wir sie und machten sie zu einem Zeichen für die Menschen. Und Wir haben für die Frevler eine schmerzliche Strafe bereitet.
    38. Und so auch die Àd, die Thamüd und die Leute vom Brunnen und so manches Geschlecht zwischen ihnen.
    39. Ihnen allen prägten Wir Gleichnisse, und sie alle zerstörten Wir samt und sonders.
    40. Und sie müssen die Stadt besucht haben, auf die ein böser Regen niederregnete. Haben sie denn sie nicht gesehen? Nein, sie harren nicht auf die Auferstehung.
    41. Wenn sie dich sehen, treiben sie nur Spott mit dir: «Ist das der, den Allah als Gesandten erweckt hat?
    42. Fürwahr, er hätte uns beinahe irregeführt, hinweg von unseren Göttern, hätten wir nicht standhaft an ihnen festgehalten.» Und sie werden es erfahren, wenn sie die Strafe sehen, wer mehr vom Weg abgeirrt ist.
    43. Hast du den gesehen, der sein Gelüste zu seinem Gott nimmt? Könntest du wohl ein Wächter über ihn sein?
    44. Meinst du etwa, daß die meisten von ihnen hören oder verstehen? Sie sind nur sie das Vieh - nein, sie sind mehr vom Weg abgeirrt.
    45. Hast du nicht gesehen, wie dein Herr den Schatten verlängert? Und hätte Er gewollt, Er hätte ihn stillstehen lassen. Dann haben Wir die Sonne zu seinem Weiser gemacht.
    46. Dann ziehen Wir ihn allmählich zu Uns.
    47. Und Er ist es, Der euch die Nacht zu einem Gewand macht und den Schlaf zur Ruhe und den Tag zur Auferweckung macht.
    48. Und Er ist es, Der die Winde sendet als Freudenboten her vor Seiner Barmherzigkeit; und Wir senden reines Wasser von den Wolken nieder,
    49. Auf daß Wir damit ein totes Land lebendig machen und es zu trinken geben Unserer Schöpfung - dem Vieh und den Menschen in großer Zahl.
    50. Wir haben es (das Wasser) unter ihnen verteilt, damit sie ermahnt wären, allein die meisten Menschen lehnen alles ab, nur nicht den Unglauben.
    51. Hätten Wir es gewollt, Wir hätten gewiß in jeder Stadt einen Warner erwecken können.
    52. So gehorche nicht den Ungläubigen, sondern eifere mit ihm (dem Koran) wider sie in großem Eifer.
    53. Er ist es, Der den beiden Gewässern freien Lauf gelassen hat, zu fließen, das eine wohlschmeckend, süß, und das andere salzig, bitter; und zwischen ihnen hat Er eine Schranke gemacht und eine Scheidewand.
    54. Und Er ist es, Der den Menschen aus Wasser erschaffen hat und ihm Blutsverwandtschaft und Schwägerschaft gab; allmächtig ist dein Herr.
    55. Dennoch verehren sie statt Allah das, was ihnen weder nützen noch schaden kann. Der Ungläubige ist ein Helfer wider seinen Herrn.
    56. Und Wir haben dich nur als Bringer froher Botschaft und als Warner gesandt.
    57. Sprich: «Ich verlange von euch keinen Lohn dafür, nur daß jeder, der will, den Weg zu seinem Herrn einschlagen mag.»
    58. Und vertraue auf den Lebendigen, Der nicht stirbt, und erhebe Seine Herrlichkeit in Lobpreisung. Er ist der Sünden Seiner Diener zur Genüge kundig.
    59. Er, Der die Himmel und die Erde und was zwischen beiden ist, in sechs Zeiten erschuf; dann setzte Er Sich auf den Thron. Der Gnadenreiche: Frage nach Ihm einen, der Kenntnis hat.
    60. Und wenn zu ihnen gesprochen wird: «Fallet nieder vor dem Gnadenreichen», sagen sie: «Und was ist der Gnadenreiche? Sollen wir niederfallen vor irgend etwas, wem du uns heißest?» Und es vermehrt nur ihren Widerwillen.
    61. Segensreich ist Er, Der Burgen im Himmel gemacht hat und eine Lampe darein gestellt und einen leuchtenden Mond.
    62. Und Er ist es, Der die Nacht und den Tag gemacht hat, einander folgend, für einen, der eingedenk oder dankbar sein möchte.
    63. Die Diener des Gnadenreichen sind diejenigen, die in würdiger Weise auf Erden wandeln, und wenn die Unwissenden sie anreden, sprechen sie: «Frieden»;
    64. Und die Nacht vor ihrem Herrn hinbringen, sich niederwerfend und stehend,
    65. Und die sprechen: «Unser Herr, wende von uns die Strafe der Hölle; denn wahrlich, ihre Strafe ist langwährende Pein.
    66. Sie ist fürwahr schlimm als Ruhestatt und als Aufenthalt.»
    67. Und die, wenn sie spenden, weder verschwenderisch noch geizig sind, sondern maßvoll dazwischen,
    68. Und die, welche keinen andern Gott anrufen neben Allah, noch das Leben töten, das Allah unverletzlich gemacht hat, es sei denn nach Recht, noch Ehebruch begehen - und wer das tut, der soll Strafe erleiden.
    69. Verdoppelt soll ihm die Strafe werden am Tage der Auferstehung, und er soll darin bleiben in Schmach,
    70. Außer denen, die bereuen und glauben und gute Werke tun, denn deren böse Taten wird Allah in gute umwandeln; Allah ist ja allverzeihend, barmherzig;
    71. Und wer bereut und Gutes tut, der wendet sich in wahrhafter Reue Allah zu.
    72. Und diejenigen, die nicht Falsches bezeugen, und wenn sie an etwas Eitlem vorübergehen, mit Würde gehen sie vorüber.
    73. Und diejenigen, die, wenn sie mit den Zeichen ihres Herrn ermahnt werden, nicht taub und blind darüber niederfallen,
    74. Und diejenigen, welche sprechen: «Unser Herr, gewähre uns an unseren Frauen und Kindern Augentrost, und mache uns zu einem Vorbild für die Rechtschaffenen»:
    75. Sie alle werden belohnt werden mit der höchsten Stätte (im Paradies), weil sie standhaft waren, und Gruß und Frieden werden sie dort empfangen,
    76. Ewig darin verweilend: herrlich ist es als Ruhestatt und als Aufenthalt. 77. Sprich: «Was kümmert Sich mein Herr um euch, wenn ihr nicht (zu Ihm) betet? Ihr habt ja geleugnet, und das wird (euch) nun
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  10. #30
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    Cevap: KURAN'I KERiM ALMANCA MEALi! ( DEUTSCH QURAN )

    26-AL-SCHU'ARÃ'
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen


    1. Tá Sín Mím.
    2. Das sind die Verse des deutlichen Buches.
    3. Vielleicht grämst du dich noch zu Tode darüber, daß sie nicht glauben.
    4. Wenn Wir wollen, Wir können ihnen ein Zeichen vom Himmel niedersenden, so daß ihre Nacken sich demütig davor beugen.
    5. Aber nie kommt ihnen eine neue Ermahnung von dem Gnadenreichen, ohne daß sie sich davon abkehren.
    6. Sie haben tatsächlich (die Ermahnung) verworfen; bald aber wird Kunde zu ihnen kommen von dem, was sie verspotteten.
    7. Haben sie nicht die Erde betrachtet - wieviel Wir auf ihr wachsen ließen von jeglicher trefflichen Art?
    8. Darin ist fürwahr ein Zeichen; jedoch die meisten von ihnen glauben nicht.
    9. Und dein Herr, Er ist wahrlich der Allmächtige, der Barmherzige.
    10. Und (gedenke der Zeit) da dein Herr Moses rief: «Geh zu dem Volk der Frevler,
    11. Dem Volke Pharaos. Wollen sie denn nicht gottesfürchtig sein?»
    12. Er sprach: «Mein Herr, ich fürchte, sie werden mich einen Lügner schelten;
    13. Und meine Brust ist beengt und meine Zunge ist nicht beredt; schicke darum zu Aaron.
    14. Auch haben sie eine Schuldklage wider mich, so fürchte ich, daß sie mich töten wurden.»
    15. Er sprach: «Keineswegs! Gehet nur beide hin mit Unseren Zeichen. Wir sind mit euch; Wir werden hören.
    16. Gehet denn zu Pharao und sprechet: "Wir sind die Boten des Herrn der Welten.
    17. Lasse die Kinder Israels mit uns ziehen."»
    18. (Pharao) sprach: «Haben wir dich nicht als Kind unter uns erzogen? Und du verweiltest unter uns viele Jahre deines Lebens.
    19. Und du begingst jene deine Tat, die du begangen, und du warst ein Undankbarer.»
    20. (Moses) sprach: «Ich tat es damals, als ich vergeßlich war.
    21. So floh ich von euch, da ich euch fürchtete; doch (nun) hat mir mein Herr Weisheit geschenkt und mich zu einem der Gesandten bestimmt.
    22. Und das ist die Huld, die du mir vorhältst, daß du die Kinder Israels geknechtet hast.»
    23. Pharao sprach: «Und was ist der Herr der Welten?»
    24. (Moses) sprach: «Der Herr der Himmel und der Erde und dessen, was zwischen den beiden ist, wenn ihr nur glauben wolltet.»
    25. (Pharao) sprach zu denen um ihn: «Hört ihr nicht?»
    26. (Moses) sprach: «Euer Herr und der Herr eurer Vorväter.»
    27. (Pharao) sprach: «Dieser euer Gesandter, der zu euch entsandt ward, ist fürwahr ein Wahnsinniger.»
    28. (Moses) sprach: «Der Herr des Ostens und des Westens und dessen, was zwischen den beiden ist, wenn ihr es nur begreifen würdet.»
    29. (Pharao) sprach: «Wenn du einen anderen Gott als mich annimmst, so werde ich dich ganz gewiß ins Gefängnis werfen.»
    30. (Moses) sprach: «Wie! selbst wenn ich dir etwas bringe, das offenkundig ist?»
    31. (Pharao) sprach: «So bringe es, wenn du die Wahrheit redest!»
    32. Da warf (Moses) seinen Stab hin, und siehe, er ward deutlich eine Schlange.
    33. Und er zog seine Hand hervor, und siehe, sie ward den Zuschauern weiß.
    34. (Pharao) sprach zu den Häuptern um ihn: «Das ist fürwahr ein erfahrener Zauberer.
    35. Er möchte euch durch seine Zauberei aus eurem Lande treiben. Was ratet ihr nun an?»
    36. Sie sprachen: «Halte ihn und seinen Bruder hin und sende Ausrufer in die Städte,
    37. Die dir jeden erfahrenen Zauberer bringen sollen.»
    38. So wurden die Zauberer zur anberaumten Zeit an einem bestimmten Tage versammelt.
    39. Und es ward zu dem Volk gesprochen: «Wollt ihr euch (auch) versammeln,
    40. So daß wir den Zauberern folgen können, wenn sie die Sieger sind?»
    41. Als die Zauberer kamen, da sprachen sie zu Pharao: «Wird es auch eine Belohnung für uns geben, wenn wir die Sieger sind?»
    42. Er sprach: «Ja, und dann werdet ihr zu den Nächsten gehören.»
    43. Moses sprach zu ihnen: «Werfet hin, was ihr zu werfen habt.»
    44. Da warfen sie ihre Stricke und ihre Stäbe hin und sprachen: «Bei Pharaos Macht, wir sind es, die sicherlich siegen werden.»
    45. Dann warf Moses seinen Stab hin, und siehe, er verschlang (all) das, was sie vorgetäuscht hatten.
    46. Da mußten die Zauberer anbetend niederfallen.
    47. Sie sprachen: «Wir glauben an den Herrn der Welten,
    48. Den Herrn Moses' und Aarons.»
    49. (Pharao) sprach: «Glaubt ihr an ihn, bevor ich es euch erlaube? Er ist sicher euer Meister, der euch die Zauberei gelehrt hat. Aber bald sollt ihr es erfahren. Wahrhaftig, für den Ungehorsam will ich euch Hände und Füße abhauen, und wahrhaftig, ich will euch alle ans Kreuz schlagen.»
    50. Sie sprachen: «Da ist kein Leid; denn zu unserem Herrn werden wir zurückkehren.
    51. Wir hoffen ernstlich, unser Herr werde uns unsere Sünden vergeben, da wir die ersten der Gläubigen sind.»
    52. Und Wir offenbarten Moses: «Führe Meine Diener nachts hinweg, denn ihr werdet verfolgt werden.»
    53. Und Pharao sandte Ausrufer in die Städte (zu sprechen):
    54. «Diese sind nur eine kleine Gemeinde,
    55. Dennoch haben sie uns erzürnt;
    56. Und wir sind eine wachsame Menge.»
    57. So vertrieben Wir sie aus Gärten und Quellen,
    58. Und Schätzen und ehrenvoller Ruhestatt.
    59. So (geschah es); und Wir gaben sie den Kindern Israels zum Erbe.
    60. Und sie verfolgten sie bei Sonnenaufgang;
    61. Als die beiden Scharen einander ansichtig wurden, sprachen die Gefährten Moses': «Wir werden sicherlich eingeholt.»
    62. «Keineswegs!», sprach er, «mein Herr ist mit mir. Er wird mich richtig führen.»
    63. Darauf offenbarten Wir Moses: «Schlage das Meer mit deinem Stab.» Und es teilte sich, und jeder Teil war wie ein gewaltiger Berg,
    64. Und Wir ließen die andern herankommen.
    65. Und Wir erretteten Moses und alle, die mit ihm waren.
    66. Dann ertränkten Wir die andern.
    67. Hierin ist wahrlich ein Zeichen; doch die meisten von ihnen glauben nicht.
    68. Dein Herr aber, Er ist der Allmächtige, der Barmherzige.
    69. Und trage ihnen die Geschichte Abrahams vor,
    70. Da er zu seinem Vater und seinem Volke sprach: «Was betet ihr an?»
    71. Sie sprachen: «Wir beten Götzen an, und wir sind ihnen stets zugetan.»
    72. Er sprach: «Hören sie euch, wenn ihr (sie) anrufet?
    73. Oder nützen sie oder schaden sie euch?»
    74. Sie sprachen: «Nein, aber wir fanden unsere Väter bei dem gleichen Tun.»
    75. Er sprach: «Seht ihr denn nicht, was ihr da angebetet habt,
    76. Ihr und eure Vorväter?
    77. Sie sind mir feind; nicht so der Herr der Welten,
    78. Der mich erschaffen hat, und Er ist es, Der mich richtig führt,
    79. Und Der mir Speise und Trank gibt.
    80. Und wenn ich krank bin, ist Er es, Der mich heilt,
    81. Und Der mich sterben lassen wird und mich dann wieder zum Leben zurückbringt,
    82. Und Der, ich hoffe, mir meine Fehler verzeihen wird am Tage des Gerichts.
    83. Mein Herr, schenke mir Weisheit und füge mich zu den Rechtschaffenen;
    84. Und gib mir einen bleibenden Ruf bei den künftigen Geschlechtern.
    85. Und mache mich zu einem der Erben des Gartens der Glückseligkeit;
    86. Und vergib meinem Vater; denn er war einer der Irrenden;
    87. Und überlasse mich nicht der Schande an dem Tage, da (die Menschen) auferweckt werden,
    88. Dem Tage, da weder Besitz noch Söhne frommen,
    89. Sondern nur der (gerettet werden wird), der ein heiles Herz zu Allah bringt.»
    90. Und das Paradies wird den Rechtschaffenen nahe gebracht werden,
    91. Und die Hölle wird sichtbar gemacht werden den Irrenden.
    92. Und es wird zu ihnen gesprochen werden: «Wo ist nun das, was ihr anzubeten pflegtet
    93. Statt Allah? Können sie euch helfen oder sich helfen?»
    94. Dann werden sie kopfüber hineingestürzt werden, sie und die Irrenden,
    95. Und Iblis' Scharen, allesamt.
    96. Sie werden sprechen, indes sie miteinander darinnen hadern:
    97. «Bei Allah, wir waren in offenkundigem Irrtum,
    98. Als wir euch dem Herrn der Welten gleichsetzten.
    99. Und es waren nur die Schuldigen, die uns irreführten
    100. Und nun haben wir keine Fürsprecher
    101. Noch einen liebenden Freund.
    102. Gäbe es doch für uns eine Rückkehr (in die Welt), wären wir unter den Gläubigen!»
    103. Hierin ist wahrlich ein Zeichen, jedoch die meisten von ihnen glauben nicht.
    104. Wahrlich, dein Herr, Er ist der Allmächtige, der Barmherzige.
    105. Das Volk Noahs verwarf die Gesandten,
    106. Da ihr Bruder Noah zu ihnen sprach: «Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein?
    107. In Wahrheit, ich bin euch ein Gesandter, treu der Sendung.
    108. So fürchtet Allah und gehorchet mir.
    109. Und ich verlange von euch keinen Lohn dafür; mein Lohn ist allein beim Herrn der Welten.
    110. So fürchtet Allah und gehorchet mir.»
    111. Sie sprachen: «Sollen wir dir glauben, wo es (nur) die Niedrigsten sind, die dir folgen?»
    112. Er sprach: «Und welche Kenntnis habe ich von dem, was sie getan haben?
    113. Ihre Rechenschaft ist einzig meines Herrn Sache, wenn ihr es nur verstündet!
    114. Und ich werde gewiß nicht die Gläubigen verstoßen.
    115. Ich bin nichts als ein aufklärender Warner.»
    116. Sie sprachen: «Wenn du nicht ablässest, o Noah, so wirst du sicherlich gesteinigt werden.»
    117. Er sprach: «Mein Herr, mein Volk hat mich verworfen.
    118. Darum richte entscheidend zwischen mir und ihnen; und rette mich und die Gläubigen, die mit mir sind.»
    119. So erretteten Wir ihn und jene, die mit ihm in der beladenen Arche waren.
    120. Dann ertränkten Wir hernach jene, die zurückblieben.
    121. Hierin ist wahrlich ein Zeichen, jedoch die meisten von ihnen glauben nicht.
    122. Wahrlich, dein Herr, Er ist der Allmächtige, der Barmherzige.
    123. Die Àd verwarfen die Gesandten,
    124. Da ihr Bruder Hüd zu ihnen sprach: «Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein?
    125. In Wahrheit, ich bin euch ein Gesandter, treu der Sendung.
    126. So fürchtet Allah und gehorchet mir.
    127. Und ich verlange von euch keinen Lohn dafür; mein Lohn ist allein beim Herrn der Welten.
    128. Bauet ihr Malsteine auf jeder Anhöhe, um euch zu vergnügen?
    129. Und errichtet ihr Burgen, als solltet ihr lange leben?
    130. Und wenn ihr (auf irgendwen) die Hände legt, so legt ihr die Hände als Tyrannen.
    131. So fürchtet Allah und gehorchet mir.
    132. Ja, fürchtet Den, Der euch geholfen hat mit dem, was ihr wisset.
    133. Geholfen hat Er euch mit Vieh und Söhnen,
    134. Und Gürten, und Quellen.
    135. Wahrlich, ich fürchte für euch die Strafe eines schrecklichen Tags.»
    136. Sie sprachen: «Es ist uns gleich, ob du predigst oder ob du nicht predigst.
    137. Dies ist nichts als eine Sitte der Altvordern,
    138. Und wir werden nicht bestraft werden.»
    139. So verwarfen sie ihn, und Wir vernichteten sie. Hierin ist wahrlich ein Zeichen, jedoch die meisten von ihnen glauben nicht.
    140. Wahrlich, dein Herr, Er ist der Allmächtige, der Barmherzige.
    141. Die Thamüd verwarfen die Gesandten,
    142. Da ihr Bruder Sáleh zu ihnen sprach: «Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein?
    143. In Wahrheit, ich bin euch ein Gesandter, treu der Sendung.
    144. So fürchtet Allah und gehorchet mir.
    145. Und ich verlange von euch keinen Lohn dafür. Mein Lohn ist allein beim Herrn der Welten.
    146. Werdet ihr etwa sicher zurückbleiben unter den Dingen, die hier sind,
    147. Unter Gärten und Quellen
    148. Und Kornfeldern und Dattelpalmen mit Blütendolden, die fast brechen?
    149. Und ihr grabt frohlockend Häuser in die Berge.
    150. So fürchtet Allah und gehorchet mir.
    151. Und gehorcht nicht dem Geheiß der Überspannten,
    152. Die Unordnung auf Erden stiften und nichts bessern.»
    153. Sie sprachen: «Du bist nur der Behexten einer;
    154. Du bist nichts als ein Mensch wie wir. So bringe ein Zeichen, wenn du zu den Wahrhaftigen gehörst.»
    155. Er sprach: «Hier ist eine Kamelstute; sie hat (ihre) Trinkzeit, und ihr habt (eure) Trinkzeit an einem bestimmten Tag.
    156. Berührt sie nicht mit Bösem, damit euch nicht die Strafe eines schrecklichen Tags ereile.»
    157. Sie aber schnitten ihr die Sehnen durch; und danach wurden sie reuig.
    158. Allein die Strafe ereilte sie. Hierin ist wahrlich ein Zeichen, jedoch die meisten von ihnen glauben nicht.
    159. Wahrlich, dein Herr, Er ist der Allmächtige, der Barmherzige.
    160. Das Volk des Lot verwarf die Gesandten,
    161. Da ihr Bruder Lot zu ihnen sprach: «Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein?
    162. In Wahrheit, ich bin euch ein Gesandter, treu der Sendung.
    163. So fürchtet Allah und gehorchet mir.
    164. Und ich verlange von euch keinen Lohn dafür. Mein Lohn ist allein beim Herrn der Welten.
    165. Naht ihr, unter allen Geschöpfen, Männern,
    166. Und lasset eure Frauen, die euer Herr für euch geschaffen hat? Nein, ihr seid ein Volk, das die Schranken überschreitet.»
    167. Sie sprachen: «Wenn du nicht ablässest, o Lot, so wirst du gewiß der Verbannten einer sein.»
    168. Er sprach: «Ich verabscheue euer Treiben.
    169. Mein Herr, rette mich und die Meinen vor dem, was sie tun.»
    170. So erretteten Wir ihn und die Seinen allesamt,
    171. Bis auf ein altes Weib unter denen, die zurückblieben.
    172. Dann vernichteten Wir die andern.
    173. Und Wir ließen einen Regen auf sie niederregnen; und schlimm war der Regen den Gewarnten,
    174. Hierin ist wahrlich ein Zeichen, jedoch die meisten von ihnen glauben nicht.
    175. Wahrlich, dein Herr, Er ist der Allmächtige, der Barmherzige.
    176. Das Volk vom Walde verwarf die Gesandten,
    177. Da Schoäb zu ihnen sprach: «Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein?
    178. In Wahrheit, ich bin euch ein Gesandter, treu der Sendung.
    179. So fürchtet Allah und gehorchet mir.
    180. Und ich verlange von euch keinen Lohn dafür. Mein Lohn ist allein beim Herrn der Welten.
    181. Gebt volles Maß und gehöret nicht zu denen, die weniger geben;
    182. Und wägt mit rechter Waage.
    183. Und vermindert den Menschen nicht ihr Gut und handelt nicht verderbt im Lande, Unheil anrichtend.
    184. Und fürchtet Den, Der euch erschuf und die früheren Geschlechter.»
    185. Sie sprachen: «Du bist nur der Behexten einer.
    186. Und du bist nichts als ein Mensch wie wir, und wir halten dich für einen Lügner.
    187. So lasse ein Stück Wolke auf uns niederfallen, wenn du zu den Wahrhaftigen gehörst.»
    188. Er sprach: «Mein Herr weiß am besten, was ihr tut.»
    189. Und sie erklärten ihn für einen Lügner. So ereilte sie die Strafe des Tags des überschattenden Düsters. Das war fürwahr die Strafe eines schrecklichen Tags.
    190. Hierin ist wahrlich ein Zeichen, jedoch die meisten von ihnen glauben nicht.
    191. Wahrlich, dein Herr, Er ist der Allmächtige, der Barmherzige.
    192. Siehe, dies ist eine Offenbarung vom Herrn der Welten.
    193. Der Geist, der die Treue hütet, ist mit ihm (dem Koran) hinabgestiegen
    194. Auf dein Herz, daß du einer der Warner seiest,
    195. In deutlicher arabischer Sprache.
    196. Und ganz gewiß ist er in den Schriften der Früheren (erwähnt).
    197. Ist es ihnen denn nicht ein Zeichen, daß die Kundigen unter den Kindern Israels ihn kennen?
    198. Und hätten Wir ihn zu einem Nichtaraber hinabgesandt,
    199. Und er hätte ihn ihnen vorgelesen, sie würden nie an ihn geglaubt haben.
    200. So haben Wir ihn einziehen lassen in die Herzen der Sünder;
    201. Sie werden nicht an ihn glauben, bis sie die schmerzliche Strafe erschauen;
    202. Doch sie wird über sie kommen unversehens, ohne daß sie es merken;
    203. Dann werden sie sprechen: «Wird uns Frist gewährt werden?»
    204. Ist es denn Unsere Strafe, die sie beschleunigen wollen?
    205. Siehst du es nicht? Wenn Wir sie jahrelang genießen lassen,
    206. Dann aber kommt zu ihnen das, was ihnen angedroht ward,
    207. Nichts nützt ihnen dann all das, was sie genießen durften.
    208. Und nie zerstörten Wir eine Stadt, ohne daß sie Warner gehabt hätte
    209. Zur Ermahnung; und nie sind Wir ungerecht .
    210. Die Teufel haben ihn nicht herabgebracht,
    211. Noch schickt es sich für sie, noch vermöchten sie es;
    212. Denn sie sind ausgeschlossen vom Hören.
    213. Rufe daher keinen anderen Gott an neben Allah, damit du nicht zu denen gehörst, die bestraft werden.
    214. Und warne deine nächsten Verwandten,
    215. Und senke deinen Fittich über die Gläubigen, die dir folgen.
    216. Sind sie dir dann aber ungehorsam, so sprich: «Ich bin schuldlos an dem, was ihr tut.»
    217. Und vertraue auf den Allmächtigen, den Barmherzigen,
    218. Der dich sieht, wenn du dastehst (im Gebet),
    219. Und deine Bewegungen inmitten derer, die sich (vor Ihm) niederwerfen;
    220. Denn Er ist der Allsehende, der Allwissende.
    221. Soll Ich euch verkünden, auf wen die Teufel herniederfahren?
    222. Sie fahren hernieder auf jeden gewohnheitsmäßigen Lügner und Sünder.
    223. Sie sind ganz Ohr, und die meisten von ihnen sind Lügner.
    224. Und die Dichter - es sind die Irrenden, die ihnen folgen.
    225. Hast du nicht gesehen, wie sie verwirrt in jedem Tal umherwandern,
    226. Und wie sie reden, was sie nicht tun? 227. Die ausgenommen, die glauben und gute Werke verrichten und Allahs häufig gedenken und sich (nur) verteidigen, nachdem ihnen Unbill widerfuhr. Und die Frevler werden bald erfahren, zu welchem Ort sie zurückkehren werden.
    Yazar : Risale Forum
    Müslüman, Müslüman’ýn elinden ve dilinden emin olduðu kimsedir.” (Riyâzu’s-Sâlihîn, 211)


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